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![]() Willi Nr. 145 - März 2007 |
KneipentestWillis Kneipkur, heute: „Moooment“ Da der “Meilenstein“ noch bis zum 31. März Betriebsferien hat, ist einem jede Abwechslung oder Veränderung auf der Meile recht. Und eine Veränderung hat es kürzlich, just zur „Wiewerfastelowen“ gegeben, denn in den Räumen des ehemaligen „Papillon“ befindet sich nun das „Moooment“. Jawohl, mit „ooo“, denn der Willi-Schreiberling hat sich nicht im Rosenmontagssuff vertippt. Betreiber ist Waldemar Scholtysik, professionellen Gasthausfreunden sicherlich bekannt, hat er doch schon vor vielen Jahren im HoppeGarden der Kulturwerkstatt, noch unter Mike Müller, gearbeitet. (Unter Mike . . ??? / d. Red.) und auch im Enchilada. Vor vielen Jahren von Dieter Höschler (jetzt „Marktschänke“) eröffnet, dümpelte das „Papillon“ in den letzten Jahren so vor sich hin, frischer Wind war nötig. Und der soll jetzt wehen. Eine frische Brise steigt einem gleich in die Nase, wenn man den Laden betritt, denn es riecht nach Renovierung. Leichtgewichtige Aluminium-Bestuhlung* mit den entsprechenden Tischen bietet Platz zum Sitzen und erinnert ein wenig an unsere Dachterrasse. Der Gastraum ist in hellen Pastellfarben gehalten, und zudem überaus freundlich und modern gestaltet. Theke und Regalschränke dahinter sind völlig neu überarbeitet worden, ein großer Ventilator dreht souverän seine Runden, weniger um Luft zu spenden, vielmehr, um beruhigend Einfluss zu nehmen, wenn man für den Wodka, Ramazzotti oder andere Spirituosen 3,50 Euro hin blättern muss. Das „Veltins“, kühl und gut gezapft, kostet im 0,2-Glas 1,50 €, „Potts“ kostet 2,10 € und die Cocktails sind für 5,- € zu haben. Verschiedene Kaffees werden angeboten für Gäste, die gern etwas Warmes im Bauch haben, oder einfach nur nüchtern bleiben möchten. Solche soll es ja auch geben, hab´ ich gehört. Etwas Besonderes ist wohl das „KRUSOVICE“ (Kruskovidsche gesprochen) ein tschechisches Schwarzbier. Für echte Biertrinker zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer dunkle Biere mag, sollte sich ruhig einmal daran versuchen. Schlimmer als Guinness schmeckt das auch nicht. Waldemar verzapft das Bier allein hinter der Theke, an Tagen mit viel Betrieb (wie Rosenmontag) steht ihm seine Frau zur Seite. Nett und freundlich wird man von beiden bedient. Bemerkenswert ist übrigens, dass es keinen Dart - Automaten gibt…! Die Toiletten sind ebenfalls komplett neu gestaltet und (noch) sehr sauber. Man könnte ohne weiteres beim *Bestuhlen eine Frikadelle verzehren. Die aber muss man sich vorher woanders besorgen, denn zum Essen gibt es nix, eine Küche sucht man vergeblich. Aber wenn der „Meilenstein“ wieder öffnet, muss man ja einfach nur die Straße überqueren . . . !
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