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![]() Willi Nr. 152 - Oktober 2007 |
VorschauDie Kulturwerkstatt im Oktober: „Hoppe´s Comedy-Bühne“ präsentiert: Kathrin Heinrichs„In alter Frische“ Natürlich ist Kathrin Heinrichs vor allem für ihre Sauerlandkrimis bekannt. Doch auch ihre Kurzgeschichten haben es in sich - das weiß, wer die Autorin schon einmal bei einem ihrer Live-Auftritte erlebt hat. Die ersten Geschichten waren in der Anthologie „Nelly und das Leben“ versammelt - jetzt kann man sich über die Fortsetzung freuen. Neben der Lesung wird sich auch Kathrin Heinrichs’ Kabarettfigur Helga Hammer-Gescheidt blicken lassen. Für den Abend mit Kathrin Heinrichs gibt es Karten zum Preis von 6,- Euro beim Westfälischen Anzeiger und in der Kulturwerkstatt. Die Karten an der Abendkasse kosten 8, Euro. Die Vorstellung beginnt um 21 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. The Original Star-Club Dance-Night Samstag, 6.Oktober, 21 Uhr - Vvk.: 6,- / Ak.: 8,- € Aus San Diego / USA - Billy Bacon and the Forbidden Pigs Samstag, 13. Oktober, 21.30 h - Eintritt 10,- / 12,- € „Literarischer Herbst“ im Hoppe Garden Dienstag, 23. Oktober, 20 h Eintritt: 7,- € Der Jazzclub präsentiert So ist der Saxophonist Andrej Machnew Preisträger des ersten Gesamtrussischen Wettbewerbs für junge Jazzmusiker von 1990. 1994 gewann der Schlagzeuger Gregory Deratsuev bei eben diesem Wettbewerb den 1. Preis, der Bassist Vitaly Perov erhielt den beachtlichen 2. Preis. Gleichzeitig erhielt das Quartett die Auszeichnung als „Jüngste und aussichtsreichste Band“ auf dem „European Jazz Contest“ in Brüssel. 1995 gewannen die Musiker den Grand Prix und den Titel „European Young Jazz Artist“ sowie den europäischen Preis für Nachwuchsbands auf dem Leverkusener Jazzfestival. Ursprünglich sollte das Quartett nereits am Freitag spielen, dies musste jedoch auf den Sonntag verschoben werden, da die Musiker an eben diesem Freitag ein Engagement in Moskau für den Präsidenten Putin bekommen haben. Am Sonntag, 14. Okt. 2007 um 20.00 Uhr im Haus a. d. Geinegge International Bigband TWINS 2010 feat. Dennis Rowland Mit Dennis Rowland hat sich die Bigband für Ihre Workshop-konzerte 2007, einen Sänger und Bandleader der Weltklasse geholt. Dennis Rowland war Mitglied des weltberühmten Count Basie Orchesters von 1977 bis zum Tod Basies 1984 und gewann 1979 mit dem legendären Live Album der Basie Band „On the Road / Montreux 79“ den Grammy. Aus diesem Grund tritt die International Bigband mit Dennis Rowland im Gedenken an Count Basie, unter dem Titel „A Tribute to Count Basie“ auf und wird viele der Original Werke spielen. Co-Leader Andrej Machnev (Leiter des Municipal Orchesters Rostov a.Don / Workshop Stilistik III Folk & Russian Jazz Arts) wird im weiteren Verlauf des Konzertes sein Publikum auf eine Reise durch die Jazzszene Südrusslands mit ihren zahlreichen Einflüssen aus Armenien, dem Kaukasus, der Ukraine, dem Gebiet Rostov u.v.a. begleiten. Eine Jazzszene die seit Jahren in den USA großes Ansehen genießt und deren Musiker dort für Furore sorgen. Leader Uwe Plath wird in einem durch verschiedene Stilistiken geprägtem Repertoire die internationalen Solisten der Band vorstellen. Besonders freut sich das Ensemble hierbei über die Verpflichtung des in Boston lebenden Moskauer Weltklasse Saxophonisten Andrew Krasilinikov, der in den USA bereits als Nachfolger von Kenny Garrett gehandelt wird. Am Donnerstag, 18. Oktober 2007 um 20.00 Uhr im der Maximilianhalle Veranstaltungen des Kulturbüros im Oktober Am Sonntag, den 7. Oktober um 15 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Die Katastrophe als Chance: Tag der Gnade Am Freitag, den 12. Oktober um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Bildung. Wenn Du das vortäuschen kannst, das ist die halbe Miete.“ (Ingo Börchers) Am Mittwoch, den 17. Oktober um 20. Uhr im Kurhaus Bad Hamm „Eine Unterhaltung von vier vernünftigen Leuten“: das Faust Quartett Am Mittwoch, den 17. Oktober um 20 Uhr in Schloss Heessen Können Männer und Frauen tatsächlich „nur“ befreundet sein? Das erste Mal treffen Harry Burns und Sally Albright auf einer 18-stündigen Autofahrt von Chicago nach New York aufeinander. Beide sind Studenten, Sally nimmt Harry in ihrem Auto mit, man unterhält sich. Harry stellt die These auf, dass Männer und Frauen nicht einfach „nur“ miteinander befreundet sein können, da ihnen doch immer wieder der Sex dazwischen kommt. Die geradlinige Sally ist sich da nicht so sicher, will aber auf keinen Fall mit diesem nervenden, zynischen Typen befreundet sein und schwört sich, diesem Harry auf keinen Fall jemals wieder über den Weg zu laufen. 1989 kam die Komödie „Harry und Sally“ ins Kino und ist mittlerweile ein Klassiker des romantischen Films. Nicht zuletzt die berühmte „Orgasmus-Szene“ im Restaurant hat ihn unsterblich gemacht. In dem Musical von Joan Vives hat der Film nun seinen Weg auf die Bühne gefunden. Die Fassung bezieht ihren Reiz nicht nur durch die enge Anlehnung der Dialoge an das preisgekrönte Originaldrehbuch, sondern auch durch die swingende, jazzige Musik, die durch Leichtigkeit besticht - und dabei weder auf romantische Balladen noch auf schmissige Tanzrhythmen verzichtet. Das spielfreudige Ensemble des WLT überzeugt mit fröhlichem, ansteckenden Witz und überzeugt durch hervorragende schauspielerische, stimmliche und komödiantische Leistungen. Und natürlich fehlt auch die Restaurant-Szene nicht. Am Freitag, 26. Okt. um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Ein norwegisches Märchen - Peer Gynt Suite für Kinder Am 27. Oktober um 15 Uhr im Kurhaus Bad Hamm e.s.t. und die Besonderheit des Dienstags Die drei Schweden sprengen den Rahmen dessen, was man sich landläufig unter einem klassischen Jazztrio vorstellt. Natürlich, da gibt es den „Mann am Klavier“ Esbjörn Svensson, den „Herrn der Trommeln“ Magnus Öström und den „Meister am Bass“ Dan Berglund. Ein klassisches Klaviertrio möchte man meinen. Doch diese Drei wollen mehr sein. Die traditionelle Konzeption von Bandleader und Sidemen haben sie zugunsten eines gleichberechtigten Agierens aufgehoben. Ihre Klangwelten sind einzigartig, Jazz wird mit elektronischen Elementen, Drum & Bass-Grooves, funkigen Rhythmen oder Anleihen aus Rock, Pop, aber auch europäischer E-Musik einfallsreich verknüpft. Sie verstehen sich als Popband, die Jazz spielt - und haben sich eine Zuhörerschaft erobert, die vom klassischen Jazzfan bis zur HipHop-Jugend reicht. Nach Schweden und Europa haben sie mittlerweile auch das Mutterland des Jazz, die USA, erobert. Als erste europäische Jazzband überhaupt zierten sie im Mai letzten Jahres das Cover des Downbeat Jazz Magazins. Am 27. Oktober um 20 Uhr in der Alfred-Fischer-Halle Deutschlandpremiere: Paul McCartneys ECCE COR MEUM in Hamm angelegten klassischen Werkes. Nach der vielbeachteten Weltpremiere von Ecce Cor Meum mit der berühmten Academy of St. Martin-in-the-Fields am 3. November 2006 in der Royal Albert Hall in London und der amerikanischen Erstaufführung am 14. November 2006 in der Carnegie Hall in New York, werden der Philharmonische Chor Siegen, der Chor des Städt. Musikvereins Hamm, der Knabenchor der Chorakademie Dortmund, die Sopranistin Cordula Berner und die Philharmonie Südwestfalen Ecce Cor Meum zum ersten Mal auch in Deutschland aufführen. Ecce Cor Meum („Siehe, mein Herz“) entstand auf Anregung des Magdalen College in Oxford. Dessen Präsident Antony Smith wünschte sich ein Chorwerk in der Tradition von Händels Messias, bat Paul und Linda McCartney als ehemalige Chormitglieder des renommierten Colleges um eine Komposition, die aus Anlass des Schuljubiläums gespielt werden sollte. Acht Jahre hat Sir Paul an dem rund einstündigen Werk gearbeitet, seine Frau Linda erlebte die Vollendung des Werkes nicht mehr. Viele musikalische Richtungen vereinen sich in den vier Vokalsätzen, die durch ein instrumentales Zwischenspiel zentriert werden: Spät-Romantik, Gregorianischer Choral, die Klangraffinesse der Moderne. „Führe uns zur Liebe“ - die Botschaft blieb seit Flower-Power-Beatles Zeiten gleich, richtet sich in Ecce Cor Meum nun als religiös motivierte Bitte an den Heiligen Geist. Melodie und Text sind einprägsam, laden in fast zum Mitsingen ein. McCartneys Oratorium ist ein „Werk der Liebe“, ein Requiem für seine unvergessene erste Frau Linda, die vor acht Jahren einem Krebsleiden erlag. Am 28. Oktober 2007 um 20.00 Uhr in der Alfred-Fischer-Halle Mit der „Cotton Blossom“ unterwegs: Show Boat Zum Inhalt: Käpt'n Andy läuft mit seinem Revuedampfer „Cotton Blossom“ jede Hafenstadt am Mississippi an und begeistert das Publikum mit seiner Show. In Natchez bekommt er jedoch Probleme mit der Polizei: Grund dafür ist die so genannte „Mischehe“ der beiden Revuestars Julie (eine Mulattin) und Steve (ein Weißer) - nach den Rassengesetzen der Südstaaten sind solche Beziehungen streng verboten. Die Mannschaft der Cotton Blossom unterstützt die beiden und eine Verhaftung kann letztlich vermieden werden, trotzdem müssen sie die Stadt verlassen. Aber die Show muss weitergehen, also springt Andys Tochter Magnolia für Julie ein und in dem gut aussehenden Herumtreiber Gaylord Ravenal findet sich auch für Steve Ersatz. Am Dienstag, 30. Oktober 2007 um 19.00 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Literarischer Herbst 2007 Im literarischen Bereich sind darüber hinaus drei Veranstaltungen, die dem Krimi-Genre zugeordnet werden können, zu erwähnen - die Abende mit Polina Daschkowa und Jan Costin Wagner sowie mit Birgit Vanderbeke. Hinzu treten Rezitationen (Lutz Görner, Oliver Steller), Programme mit Literatur und Musik („Jontef“) sowie Performances (Gayle Tufts). Roots-Musik, Akustik-Pop und Liedermacher Lama: Wenn Sue auf den Wölfen davon reitet und mit Knochen Wände eingerissen werden - dann ist man mittendrin in der Liedermacherei von Lama. Markus Berg (Düsseldorf) textet und spielt Schlaginstrumente und Bodrhan. Lars Gerhardt (Bremen) komponiert die Musik, singt und spielt Akustikgitarre und Harp. Allen, die kerniges Songwriting mögen, ist die Erntezeit wärmstens zu empfehlen. Am Samstag, 20. Oktober um 20.00 Uhr im Louis Harry Potter - Das magische Finale VII Sie und Kollegin Margret Holota, Buchhandlung Akzente, tun alles, um die Temperatur bis zum 27.10. weiter zu steigern. Etwas ganz besonderes haben sich die beiden Buchhändlerinnen für die großen und kleinen Muggels (das sind die Menschen, die nicht zaubern können), Zauberer und Hexen in Hamm und Umgebung ausgedacht: die Fußgängerzone Oststrasse wird von Freitag, 26.10.2007, 22.00 Uhr bis Samstag, 27.10. 16.00 Uhr zur „Winkelgasse“ aus Harry Potters Welt. Die Winkelgasse ist eine – ja, wenn man so will - Einkaufspassage für Zauberer und Hexen. Alle Geschäfte in der Oststrasse sorgen für ein stilechtes Ambiente bei Fackellicht und Kerzenschein, wenn sich um 22.00 Uhr am Freitagabend der Vorhang von der Hand des Oberbürgermeisters heben wird. Zahlreiche Zauberer stellen ihr Können unter Beweis und natürlich gibt es „Schulstunden“, in denen die Zubereitung von Zaubertränken gelehrt wird. Die „Fette Dame“ wird das Passwort einfordern und die Klagen der „maulenden Myrthe“ werden in der Strasse zu hören sein. Butterbier und Kürbissaft werden ebenso kredenzt wie Drachenbeinchen und andere kulinarische Höhepunkte vom bekannt opulenten Festmahl in der Zaubererschule Hogwarts. Der absolute Höhepunkt an diesem Abend ist die Einfahrt des Hogwarts-Express (gebaut vom Festkomitee des Hammer Karnevalsvereins) um 00.01 Uhr! Dann endlich darf die heißersehnte deutsche Ausgabe des siebten Bandes, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ verkauft werden. „Wir erwarten ca. 5000 Besucher und Besucherinnen jeden Alters“, meint Luise Harms und Margret Holota ergänzt, dass die „Winkelgasse“ natürlich auf diesen Ansturm gut vorbereitet sei: „Das Parkhaus in der Brüderstrasse wird die Nacht über geöffnet sein und auch die Stadtwerke richten einen Nachtbusverkehr ein. Damit alle Zauberer und Hexen den Weg finden, wird das Parkleitsystem auf „Besenverkehr“ umgestellt.“ Eine so gewaltige Veranstaltung können selbst die fleißigsten und kreativsten Buchhändlerinnen nicht allein stemmen. Deshalb haben sich Luise Harms und Margret Holota schon in einem frühen Planungsstadium Mit-streiter und Mitstreiterinnen in’s Boot geholt: „Alle Geschäfte und Lokale in der Oststraße, der Verein City-Ost, das Stadtmarketing, die Zentralbibliothek, das Musicalensemble des Städtischen Tanztheaters Anke Lux, das Faust Theater Hamm, Akteure der Waldbühne...“, überlegt Luise Harms auf die Frage, wer zum Gelingen des Vorhabens beiträgt. Kollegin Margret Holota ergänzt: „Außerdem haben sich schon viele Vorleser und Vorleserinnen gemeldet, die die Wartezeit auf Band Sieben verkürzen werden.“ Für alle, die mehr über die Winkelgasse in Hamm und die Nacht der Nächte für Potterfans erfahren wollen, gibt es eine eigens eingerichtete Internetseite www.winkelgasse-hamm.de auf der immer der neueste Stand der Planungen dokumentiert ist. Hier können auch diejenigen Kontakt mit den Organisatorinnen aufnehmen, die etwas zur „Winkelgasse“ beitragen oder „ihren“ Harry Potter VII vorbestellen möchten.
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