Kochen mit Willi
Tipps von einem stadtbekannten Trinker
Name der Redaktion bekannt
Hin- und wieder kommt man nicht daran vorbei, schon mal ein Gläschen Alkohol zu sich nehmen zu müssen, manchmal vielleicht auch zwei. Gerade aber jetzt in der bevorstehenden Karnevals-zeit kann es eventuell auch mal mehr werden.
Wie kann man die bösen Folgen schon am Abend einschränken?
- Eine gute „Grundlage" schaffen und vorher herzhaft essen (Fett bremst die Alkoholaufnahme etwas
- Nie auf leeren Magen trinken
- Nicht „durcheinander" trinken
- Nicht nur Alkohol trinken (zwischendurch mal Fruchtsaft, Wasser etc.)
- Wenn Knabberzeug da ist, ruhig zugreifen. Oliven sind Klasse
- In kleineren Schlücken trinken („Kübelsaufen" á la Ballermann sollte man tunlichst vermeiden)
- Vor dem Zubettgehen eine Aspirin auflösen und trinken
- Einen halben Liter Mineralwasser vor dem Schlafengehen trinken
Wenn’s nun trotzdem passiert ist, wie kann man nun am nächsten Morgen schnellstmöglich den Mineralhaushalt wieder in Ordnung bringen? Man hat sich wieder zurechtgefunden, erkennt die Umgebung wieder einigermaßen, hat die Polizei davon überzeugt, dass man die Ausnüchterungszelle wieder verlassen kann, aber der Kopf brummt trotzdem noch fürchterlich, man ist wie gelähmt, Tageslicht ist die Hölle.
Da gibt es nun diese Sprüche wie: „Man muss damit weitermachen, womit man aufgehört hat" usw. Davon rate ich dringend ab. Es kann ja wohl nicht stimmen, dass man den Alkoholgehalt im Körper los wird, indem man ihm neuen zuführt! Logisch, oder? Da gibt es effektivere Mittel.
- Reichhaltig Frühstücken
- Viel trinken (Wasser, Apfelschorle, Fruchtsäfte etc.)
- Kamillentee trinken
- Eine Prise Salz ins Mineralwasser mischen
- Auf keinen Fall Kaffee trinken!
- Wenn es geht, in einem dunklen Raum etwas länger liegen bleiben
- Zwei Stunden spazierengehen
Wie sollte nun ein „Katerfrühstück" aussehen?
In jedem Fall sehr deftig: Vollkornbrot, Butter, Mayo, Fisch, Eier (leicht gesalzen), Hüttenkäse mit Kräuter-Meerersalz. Vitaminsaft, Gerade frischer Fruchtsaft vertreibt fast augenblicklich den Nebel aus dem Kopf. Warum Kaffee nichts nützt? Kaffee reizt erstens den angeschlagenen Magen noch mehr und spült durch seine harntreibende Wirkung wertvolle Flüssigkeit wieder aus dem Körper. Außerdem verstärkt Kaffee den Kopfschmerz, falls vorhanden.
Macht’s gut!
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