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![]() Willi Nr. 155 - Januar 2008 |
VorschauDer harte Weg zum Erfolg - Fame! Viele träumen davon, berühmt zu werden, einmal ganz oben zu stehen. Das eigene Bild in den Zeitungen sehen, von den Fans geliebt und gefeiert werden, unsterblich zu sein, kurzum - ein Star. Nicht umsonst haben diverse Castingshows im Fernsehen derzeit Hochkonjunktur und hoffen viele junge Talente darauf, entdeckt zu werden. Dass der Weg zum Erfolg nicht ganz so einfach ist, sondern man hart dafür arbeiten muss, davon erzählt das Musical „Fame“. Entstanden nach dem gleichnamigen oscargekrönten Film (Filmmusik, bester Song) von Alan Parker, wurde das Musical am 21.10.1988 im Coconut Grove Theater in Miami erstmalig aufgeführt. Mittlerweile ist „Fame“ weltweit erfolgreich und findet sich auf dem Spielplan vieler Bühnen. Vier Jahre lang begleitet der Zuschauer aufstrebende junge Tänzer, Schauspieler und Musiker, von der Aufnahmeprüfung an der legendären „Fiorello H. La Guardia High School of Music & Art and Performing Arts“ (gibt es bis heute, dort haben unter anderem Ellen Barkin und Al Pacino studiert) bis zum Abschluss. Jeder der Schülerinnen und Schüler hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, Hindernisse müssen überwunden werden, um zum ersehnten Erfolg zu kommen und Im Laufe ihrer Schulzeit lernen alle viel über sich selbst, Freundschaft, die Liebe und das Leben. In Hamm wird das Musical von der ARENA Theater GmbH in Zusammenarbeit mit Times Square Productions New York in Szene gesetzt. Die Spielszenen sind in deutscher Sprache. Das mitreißende Tanzmusical wird von der ARENA Theater und Festspiel GmbH auf die Bühne gebracht. Am Sonntag, 13. Januar 2008 um 19 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Nur die Starken überleben: Preisschießen Jeder möchte der Beste sein, etwas ganz Besonderes und damit aus der Masse herausragen. Und was wäre besser geeignet, um den eigenen Wert herauszustellen, als einen Preis zu gewinnen? Das gilt auch für Künstler. Darum können auch Wolf & Bleuel nicht nein sagen, als sie die Chance bekommen, die „Silberdistel in Gold“ zu gewinnen. Denn wenn sich die zwei auch nicht in vielem einig sind, herrscht doch Einmütigkeit in der Gewissheit, noch nie einen Kleinkunstpreis gewonnen zu haben. Und in einer Welt des Schubladendenkens sind preislose Künstler zumeist auch brotlos. Also, angetreten zum Wettbewerb! Unter dem Motto „Theater trifft Comedy“ werden die Teilnehmer aufgefordert, ein klassisches Theaterstück kleinkunsttauglich auf die Bühne zu bringen. Nach einigen Diskussionen einigen sich Wolf & Bleuel auf Schillers Heldenepos Wilhelm Tell. Sie versuchen, dass komplexe Stück auf zwei Personen zu verdichten - ein Unterfangen, das bei den beiden völlig unterschiedlichen Darstellern fast aussichtslos erscheint. Und so wird das Publikum in einer Art Programmprogramm Zeu-ge, zu welch grotesken Verrenkungen der Mensch bereit ist, nur um einmal im Leben auf dem Siegertreppchen zu stehen. In Hessen hat das Comedy-Duo Wolf & Bleuel, die „Zweckgemeinschaft angewandte Unterhaltung“, bereits Kultstatus. In unserer Region sind sie - noch - ein Geheimtipp. Am Freitag, den 18. Januar 2008 um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Große Gefühle einer leidenschaftlichen Frau: Anna Karenina Anna Karenina ist nach Krieg und Frieden das zweite große Romanwerk von Leo Tolstoi. Ein vielschichtiges und psychologisch feinst verwobenes Buch über Ehe und Moral in der adeligen russischen Gesellschaft. Es entstand in den Jahren 1873 bis 1877, der Epoche des russischen Realismus. Selten wurde ein Roman so oft verfilmt, vertont oder dramatisiert. Die faszinierende Titelheldin, Anna Karenina, bietet viele Interpretationsmöglichkeiten, die sowohl Schauspielerinnen wie Regisseure immer wieder herausfordert. Anna Karenina ist ein leidenschaftlicher Mensch. Diese Leidenschaft bringt ihr einerseits Bewunderung in der feinen Gesellschaft von Moskau und St. Petersburg entgegen, sprengt aber andererseits die Konventionen, in denen „frau“ sich in eben dieser Gesellschaft doch zu bewegen hat. Verheiratet mit einem Mann, den sie zwar nicht innig liebt, aber zumindest achtet, trifft sie eines Tages auf den jungen Grafen Alexej Wronskij. Sie verliebt sich in ihn und beide beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Zunächst möchte Anna ihren Mann nicht verlassen - weiß sie doch, dass sie dann ihren heiß geliebten Sohn verlieren wird. Letztlich entscheidet sie sich aber doch für ein Leben mit Wronskij: die hingebungsvolle Mutter wird zur leidenschaftlichen Geliebten. Doch glücklich werden kann sie nicht, denn die Gesellschaft verzeiht es nicht, dass eine Mutter ihr Kind verlässt und sie kann sich das auch nicht verzeihen. Schuld und Selbstbestrafung zerfressen sie und machen eine Zukunft schließlich unmöglich. In der Inszenierung von Amina Gusner brilliert Katja Riemann in der Titelrolle. Riemann gehört zweifelsohne zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, erfolgreich im Film, im Fernsehen und auch auf der Bühne. Ein prominenter Kollege steht ihr zu Seite: Heinrich Schaf-meister spielt Fürst Oblonskij, den Bruder der Karenina. Auch Schafmeister ist ein bekanntes Gesicht, in der deutschen Fernsehlandschaft Am Samstag, den 19. Januar 2008 um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Der Kaiser und seine neuen Kleider Eine zeitlose Geschichte wird in „Des Kaisers neue Kleider“ erzählt: Ein Staatsoberhaupt (in diesem Fall ein Kaiser) ist sehr auf sein Äußeres bedacht und investiert einen großen Teil seines Vermögens in neue Kleidung. Diese Vorliebe nutzen zwei Spitzbuben zu ihrem Vorteil: Sie geben vor, zwei hervorragende Handwerker zu sein, die sich auf die Erstellung von feinsten Kleidern spezialisiert hätten. Die ganz besondere Raffinesse an ihren Schöpfungen ist jedoch, dass allein die klugen Menschen ihre Kleider sehen können, für die Dummen bleiben sie unsichtbar. Welch eine Chance für den Kaiser, endlich kann er auf einfache Weise feststellen, wer von seinen Angestellten und Untertanen klug oder dumm ist! Drei herausragende junge Musiker im Zusammenspiel Ein Klaviertrio ist in der Musikwelt keine Seltenheit, sowohl in der Klassik als auch im Jazz finden sich viele dieser Formationen. Aus der Masse herauszuragen, ist also gar nicht so einfach. Genau das ist dem Tecchler-Trio jedoch gelungen. Seit rund vier Jahren spielen die drei jungen Musiker erst zusammen und können sich trotzdem vor Preisen nicht retten. Benjamin Engeli (Klavier), Maximilan Hornung (Violoncello) und die Dame im Bunde, Esther Hoppe (Violine), spielen Werke von Beethoven, Debussy und Brahms. Am Mittwoch, den 23. Januar um 20 Uhr im Schloss Heessen Ein amüsanter Blick hinter die Kulissen: Eine eher drittklassige Theatertruppe arbeitet an einer neuen Komödie mit dem bezeichnenden Titel „Was wird hier gespielt“. Das fragt sich bei den Proben nicht nur der verzweifelte Regisseur Lloyd Dallas, sondern nach einer Weile auch der Zuschauer. Denn nichts läuft nach Plan, bei der Generalprobe passieren die unvorstellbarsten Pannen: Es ist weit nach Mitternacht und der erste Akt immer noch nicht beendet. Da die Probe nicht unterbrochen werden darf, versuchen die Schauspieler verzweifelt, zu retten was noch zu retten ist und improvisieren frisch drauflos. Ein Fiasko, was den Regisseur seine noch verbliebenen Nerven kostet. Ein alter Theater-Aberglaube besagt, dass eine Generalprobe nicht fehlerfrei ablaufen darf, sonst gehen die „richtigen“ Aufführungen schief. Das würde nach der eben erlebtenGeneralprobe beste Aussichten für Lloyd Dallas und seine Truppe bedeuten. Doch natürlich hat nicht jeder Aberglaube recht und es gibt immer die Ausnahme der Regel. In der Vorstellung einige Wochen später läuft es darum eben nicht besser, sondern noch schlimmer. Die brillante Komödie „Der nackte Wahnsinn“ ist ein gnadenlos komischer Blick hinter die Kulissen einer Theaterproduktion. Die Komödie von Michael Frayn in einer Inszenierung des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel wirft einen Blick in die normalerweise „verbotene Zone“ hinter die Kulissen. Am Mittwoch, 23. Januar um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm Spaziergänger in einer musikalischen Welt ohne Grenzen: Seit 17 Jahren machen die Drei mittlerweile zusammen Musik. Waren die Anfänge noch geprägt von der Suche nach einem gemeinsamen musikalischen Ausdruck - was oft zu schroffen Wechseln zwischen den unterschiedlichen Stilrichtungen führte - sind Klavier, Horn und Gesang heute zu einer Einheit verschmolzen. Das Moscow Art Trio wandert erfolgreich durch unterschiedliche musikalische Welten, verbindet moderne Klassik, melodiöse Folklore und Jazzimprovisationen. In Hamm präsentieren Alperin, Shilkloper und Starostin Auszüge aus ihrem jüngsten Album „Instead of making children“, das im letzten Jahr erschienen ist. Am Mittwoch, den 30. Januar um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm. Willkommen in Las Vegas! Las Vegas ist mit Sicherheit eine der populärsten Städte Amerikas. Ihre Spitznamen „Unterhaltungshauptstadt der Welt“ und „Sündenpfuhl“ weisen auf ihre Profession: große Shows mit bekannten Stars und Glücksspiel. Über 35 Millionen Menschen reisen jährlich in die größte Stadt des US-Bundesstaates Nevada. Das war nicht immer so: der Grundstein für das schnelle Wachstum wurde in den Jahren 1931 bis 1936 mit dem Bau des Hoover-Staudamms und der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada gelegt. Der berühmt-berüchtigte Bugsy Siegel schließlich setzte in den 1940er Jahren mit dem Bau des ersten Hotels mit integriertem Spielcasino eine Entwicklung in Gang, die bis heute anhält – Las Vegas ist das Mekka der Glücksspieler. Doch neben den Casinos prägen auch die großen Shows den öffentlichen Charakter der Stadt. Zahlreiche Künstlergrößen zog und zieht es bis heute hierher: Das legendäre Rat Pack ist ebenso in Vegas aufgetreten wie Buddy Holly, Marilyn Monroe und Elvis Presley. Heute ziehen Céline Dion und Elton John die Menschenmassen an. Und wer zwischen Spiel und Show noch ein wenig Zeit hat, kann in einer der zahlreichen Hochzeitskapellen der Stadt den Bund fürs Leben schließen - für die ganz Eiligen gibt es sogar einen „Drive thru’“. Las Vegas Starlight entführt die Zuschauer am Samstag, 12. Januar 2008 um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm für einen Abend in die Welt von „Fabulous Las Vegas“, orientiert am Stil der legendären Shows der Glitzermetropole. Im zweiten Teil des Abends geht es in das Vegas von heute. Die einstigen Tophotels haben mehrheitlich riesigen Megakomplexen Platz gemacht, die Attraktionen sind ausgefallener und verrückter geworden. Auch die Bühnenshows sind mittlerweile aufwendiger, atemberaubender und …teurer geworden, als man es sich in den kühnsten Träumen vorstellen konnte. Musical-Auszüge aus Cats und Mamma Mia, Stars wie Madonnna und Robbie Williams und Varieté-Einlagen bestimmen diesen Showteil. Karten für diese Unterhaltungsshow auf „Las Vegas Art“ gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen und unter: www.ticketonline.de Meisterkonzert in der Otmar-Alt-Stiftung: Serenada Española Das neue Tournee-Programm 2008 Serenada Española besteht aus brillanten Meisterwerken für Violoncello und Gitarre und beinhaltet eine musikalische Zeitreise durch Spanien vom maurischen Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert: spanische Musik, mit ihren fließenden Grenzen zwischen abendländischer, orientalischer und jüdischer Kultur. Darunter befinden sich ebenso Werke von Komponisten wie Isaac Albéniz, Enrique Granados oder Pablo de Sarasate, die auf die spanische Musiktradition zurückgegriffen und sie mit der Kunstmusik meisterlich verbunden haben. Die Gitarre, das spanischste aller Instrumente, übernimmt in diesem Konzert zugleich den Part des Orchesters wie den des Solisten. Ariana Burstein profilierte sich als Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben und konzertierte in verschiedenen Kammermusik-Ensembles. Die Virtuosin überzeugt mit barocken Werken ebenso wie mit dem Tanz ihrer lateinamerikanischen Heimat, dem Tango. Bravourös zeigt sie die enorme stilistische und emotionale Bandbreite des Cellos. Roberto Legnani hat sich durch sein exzellentes Gitarrenspiel während zahlreicher Tourneen im In- und Ausland einen Namen als Gitarrenvirtuose gemacht. Seine Interpretationen zeugen von einer starken Künstlerpersönlichkeit. Gemeinsame Auftritte mit der weltberühmten Chansonsängerin Belina bilden eine weitere Facette seiner musikalischen Vielfältigkeit. Das Duo Ariana Burstein & Roberto Legnani war das erste Ensemble, das die ungewöhnlich Kombination Violoncello und Gitarre im Konzertleben etabliert hat. Dieser kulturelle Einsatz wurde bereits zweimal vom deutschen Bundespräsidialamt gewürdigt. Die beiden Musiker spielen preisgekrönte Instrumente: Das von Wilhelm Brückner gebaute Violoncello und die Hopf-Gitarre La Portentosa sind Zeugnisse hoher deutscher Instrumentenbaukunst. Die Eintrittspreise: € 15,- und € 12,- (ermäßigt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Erwerbslose und Schwerbehinderte). Kinder unter 12 frei. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen und kostenlose Ticket- und Platzreservierung: www.tourneebuero - cunning-ham.com Tel.07852-9346 62. Die Kulturwerkstatt im neuen Jahr: wir, der Vorstand des Vereines „Kulturwerkstatt Oberonstrasse e.V.“, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kulturwerkstatt, der Freien Jugendkunstschule und das Team des HoppeGarden, wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein erfolgreiches 2008. Mögen all´ Eure Wünsche in Erfüllung gehen. Auch im HoppeGarden tut sich etwas: Der Theken- und der A-Bereich (gegenüber der Theke) werden im Januar renoviert. Danach werden warme Farben, interessante Fotos musikalischer Gäste des HoppeGarden und verschiedene Drucke des Hammer Künstlers Patrice Jacopit den Aufenthalt bei unseren Veranstaltungen noch angenehmer gestalten. Das umfangreiche Frühjahrsprogramm im HoppeGarden beginnt am Samstag, den 9. Februar. (Februar-Willi lesen). Was Ihr Euch vielleicht schon mal vormerken könnt . . . :
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