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![]() Willi Nr. 156 - Februar 2008 |
Musikszene HammNeuste CD der Hammer Bigband Die Harmonie mit den beteiligten Musikanten des Orchesters war großartig, besonders in Anbetracht der schwierigen Umstände (nur eine Probe am Nachmittag, vor dem live aufgenommenen Konzert am Abend). Im Rahmen dieses CD-Bigbandprojekts ist es für mich erfreulich, dass eine kleine noch verbleibende Nische des anspruchsvollen Musikbereichs durch die vorliegende Aufnahme ausgefüllt werden konnte - dies auch dank der finanziellen Beteiligung der auf der CD aufgeführten Sponsoren. Warum ich dieses besonders erwähne? Im gesamten Kulturbereich nämlich (inkl. Musik) gibt es in allen Kommunen seit geraumer Zeit ein klar erkennbares Sparprinzip. Diese Tendenz geht andererseits einher mit aufblühenden, verbraucherflachen TV- und sonstigen Musik-Casting- Shows, mit den allseits bekannten unsäglichen Moderatoren, welche die sogen. Casting - „Superstars“ dem breiten Publikum (mind. 90%) als minderwertiges Musik-Fastfood servieren. Bedenklich wird es, wenn in vielen Städten unseres Landes dem nachgeeifert wird und die verantwortlichen „Unterhaltungschefs“ von Amts wegen ihren Bürgern mit Stolz den gleichen künstlerischen Schwachsinn live präsentieren, der ohnehin in den TV-Programmen der einschlägigen Sender für Verdummung sorgt. Nichts gegen das schon zu Roms Zeiten praktizierte Motto „panem et circenses“, also Vergnügungen als Mittel zur Zufriedenstellung des „Volkes“. Aber auf die Dosierung und Qualität kommt es an! Prinzipiell kann sich jeder natürlich seine Unterhaltungsformen aussuchen oder aber auch nicht aussuchen. Dies gilt für Rundfunk- und TV-Angebote genauso wie für städtische Kultur- oder Nichtkultur-Angebote. So werden Interessenten von Sinfonie- oder Jazz- und Rock-Konzerten sich sicherlich z.B vor einer. „WDR 4 - Infizierung“ hüten. Abschließen ist zu bemerken: Es gibt nun einmal diesen Konflikt zwischen Kunst und Kommerz. Aber: Kunst berührt Menschen und das ist wichtiger als Kommerz! Kultur ist eben mehr als wirtschaftlich, sie ist wesentlich. Daraus folgt, dass nur da wo Kunst/Kultur ist, sich Schwachsinn ertragen lässt. Remember - Rock- and Bluesmachine Der Name „Remember“ Rock- and Bluesmachine ist Programm: Nach zwei Jahren intensiver Proben stellte sich die Band erstmalig einem Publikum aus geladenen Gästen (Freunde und Bekannte) im Haus Hagedorn in Hamm vor. Die Resonanz war überwältigend. Zurufe wie „Weiter so, wir wollen mehr Konzerte hören!“ usw. bestätigten den Erfolg. Bereits der 2. Auftritt (erstmalig vor öffentlichem Publikum) war das Konzert „Rock in der Kirche“ im September 2007 in der Johanneskirche in Hamm-Norden. (Die Presse berichtete) wurde gleich ein „Highlight“. Wegen des riesigen Erfolges und der großen Begeisterung beim Publikum will Pastor Millrath im Jahr 2008 noch mehr Kirchenbänke zur Seite räumen und das Konzert wiederholen. Unmittelbar nach dem ersten öffentlichen Auftritt der Band bildete sich spontan eine Fangemeinschaft mit inzwischen bereits über 100 Personen jeden Alters, die kein Konzert verpassen wollen. Es wurden bereits Busse organisiert, die die Rock- und Bluesliebhaber aus dem Raum Hamm zum nächsten Konzert (am 29. März im Kolpingsaal Werne) bringen und wieder abholen sollen. Mit den neuen Betreibern des Kolpinghauses Werne, der Familie Ernst, deren Mitglieder auch das Konzert in der Kirche miterlebten, wurde der Termin für das Konzert festgelegt, um auch die Liebhaber der Livemusik aus dem Bereich Werne und Umgebung anzusprechen. Der Kartenverkauf läuft bereits an den für das Kolpinghaus Werne bekannten Vorverkaufsstellen: In Werne: Kolpinghaus, Alte Münsterstr. 12 und Cafè Schmitz, Bonenstr. 37 sowie in Hamm: Haarstudio Weltermann auf dem Bockumer Weg 161
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