
Willi Nr. 157 - März 2008 |
Vorschau
Die Kulturwerkstatt im März:
Livingroom-Blues im HoppeGarden: „Kuersche“ die „One-Man-Band“
in komplett renovierten Räumen - Samstag, 1. März
Im Dezember des letzten Jahres begeisterte er noch die 600 Zuschauer beim Obel- Benefiz in der Maxi-Halle, nun ist er am 1. März zu Gast im HoppeGarden der Kulturwerkstatt.
Kuersche ist nicht nur ein guter Musiker, sondern auch ein guter Entertainer. Er weiß nach inzwischen über 800 Konzerten sein Publikum bestens zu unterhalten und zu begeistern.
Das Konzert beginnt gegen 21.00 Uhr, der Eintritt kostet im Vorverkauf 5,- €, an der Abendkasse 7,- €. Karten gibt es beim Westfälischen Anzeiger und in der Kulturwerkstatt. (Vorbestellungen unter Telefon 02381/44891)
„Remember The Daze“ - Epitaph
Am 8. März im HoppeGarden - Neues Album im Gepäck
Die deutsch/englische Power-Rock-Legende wird die aktuelle CD „Remember The Daze“ vorstellen. Die Band ist stets ein Garant für volle Hallen und bietet mit ihrem melodiösen Hardrock mit Ohrwurm-Charakter, sowie den beiden Leadgitarristen Cliff Jackson und Heinz Glass, die sich nicht selten atemberaubende Gitarren-Duelle liefern, perfektes Entertainment.
Epitaph ist eine der wenigen Bands aus unserer näheren Umgebung, die auch international, sogar in den USA, Karriere machten.
2001 startete Epitaph nach längerer Pause ein Comeback mit einem Konzert in der Lindenbrauerei Unna mit der Besetzung Cliff Jackson, Bernd Kolbe, Heinz Glass und Jim McGillivray. Ein Mitschnitt wurde auf CD veröffentlicht. Nach dem Reunionkonzert stieg McGillivray wieder aus, für ihn kam Achim Wielert zurück in die Band. Seit September 2007 ist auch das neue Album „Remember The Daze“ im Handel, eine fantastische CD, mit überaus kraftvollen, melodiösen Hard-Rock-Songs.
Das Konzert im Hoppe Garden beginnt gegen 21.30 Uhr, der Eintritt kostet im Vorverkauf 10,- €, an der Abendkasse 12,- €. Karten gibt es beim Westfälischen Anzeiger und in der Kulturwerkstatt. (Vorbestellungen unter Tel. 02381/44891)
Live im HoppeGarden: Dominik Clayton Band
„Liebe auf den ersten Ton“
Der Kölner Bluesgitarrist, Sänger und Songwriter Dominik Clayton gibt amOstersamstag, den 22. März ein Gastspiel im HoppeGarden. Er wird mit seiner Band ein Feuerwerk an Blues und Bluesrock entzünden.
Dominik Clayton hat sich das Beste aus der langen Geschichte des Blues herausgepickt und lässt es mit Energie und Spielfreude neu erblühen. Frische Power und jugendliche, zornige Wildheit lassen keine Show zu einer nostalgischen Veranstaltung gerinnen. Claytons Eigenkompositionen springen die Zuhörer direkt an, exzessive Gitarrensoli heizen dem Publikum ein, satt und saftig rollt der Blues aus den Verstärkern. Seine spannungsgeladenen Gänsehautballaden sorgen für heftige Unruhe, und nicht nur musikalisch glänzt die Band mit ihren Qualitäten, denn ein kräftiger Schuss Entertainment kommt noch hinzu!
Das Konzert beginnt gegen 21.30 Uhr, der Eintritt kostet 5, Euro. Einlass ist ab 19.00 Uhr.
Velvet Voices - Vier perfekte, samtene Stimmen:
Der Bandname dieser weiblichen A-cappella-Formation spricht für sich: ‚Velvet’ bedeutet ‚Samt’. Seit 2002 sorgen Monika Trotz, Gerda Rippel, Coretta Kurth und Miriam Fuchsberger für Furore und beweisen, dass man Samt nicht nur fühlen, sondern auch hören kann. Allerdings darf man sich nicht allzu lange in Sicherheit wiegen, lauert doch unter den stimmlichen „Samtpfoten“ der Sängerinnen eine zweite Textur des Außergewöhnlichen. Ihre gleichmäßige Stimmenverteilung verschafft eine selten gehörte Transparenz der nuancierten Arrangements. Vielseitigkeit ist ihr Programm. Sie setzen auf einen Wiedererkennungseffekt, der keine Berührungsängste kennt, sich des Mainstreams erinnert und doch Eigenwilliges schafft. Velvet Voices stehen für „a cappella de luxe“: intonationsreinen, faszinierenden Satzgesang mit eigener Handschrift.
Bei ihrem Konzert präsentieren die Vier ihr neues Programm „Roots“. Darin widmen sie sich ihrem weit verzweigten musikalischen Wurzelgeflecht: Neben „Don’t get around much anymore“ und „Hit that Jive Jack“ bis hin zu swingenden TV Signation „Nanny“ gibt es viel zu entdecken. Hier ein kleiner Abstecher in den Soul, dort eine Reise in die Welt des Gospel und zwischendurch mit atemberaubender Leichtigkeit bekannten Pop-Balladen einen neuen künstlerischen Tiefgang verleihen - Velvet Voices beherrschen ihr Metier.
Am Samstag, 8. März, um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm.
Ingeborg - Eine Frau zwischen zwei Männern
Ingeborg führt ein schönes Leben, wohlbehütet auf dem Gut ihres geliebten Gatten Ottokar. Mitten in diese Idylle platzt eines Tages jedoch ihr geheimnisvoller Jugendschwarm, Herr Peter Peter. Nun ist es mit der Ruhe vorbei und Ingeborg gerät in die Bredouille: Sie fühlt sich hin- und hergerissen zwischen beiden Männern, die zudem dummerweise auch noch gut miteinander befreundet sind. Nach einigen Verwicklungen muss die einstige Mustergattin feststellen, dass sie beide Herren - jeden für sich und jeden gleichermaßen - liebt. Wie soll Ingeborg mit dieser Situation umgehen? Ihre trinkfeste Tante Ottilie weiß Rat: „Die gute Frau bleibt bei dem Mann, den sie lieb hat, und mit dem anderen hat sie eine Liaison!“ Dieses unmoralische Angebot wird von den Beteiligten aber entrüstet abgelehnt.
Ingrid van Bergen brilliert als trinkfeste Tante Ottilie, die der Titelheldin eine eher zweifelhafte Hilfe ist, in dieser Inszenierung der Burghofbühne Dinslaken. Die Rolle scheint der mittlerweile 76-jährigen geradezu auf den Leib geschrieben worden zu sein und sie kann einmal mehr ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen. Am Freitag, 14. März, um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm
Wolfgang Dauner - Ein Wanderer zwischen Jazz und Klassik
Hochwertigen Ersatz hat das Jazzforum für sein Konzert am 15. März im Kurhaus Bad Hamm gefunden. Da der norwegische Pianist Ketil Bjørnstad ist aus familiären Gründen leider verhindert ist, springt Wolfgang Dauner für ihn in die Bresche.
Dauner, geboren 1935 in Stuttgart, gilt als einer der weltbesten Keyboarder. Er ist sehr vielseitig, sein lebendiger, motivierender Stil und seine Improvisationen sind mitreißend. Aufgewachsen bei seiner Tante, einer Klavierlehrerin, bekam er seit seinem fünften Lebensjahr Klavierunterricht. Nach seinem Schulabschluss arbeitete er zunächst als Mechaniker, wechselte aber schon bald zu seiner wahren Profession, der Musik. Kurzzeitig studierte Dauner an der Hochschule für Musik in Stuttgart Trompete und Klavier, seine Jazzkenntnisse hat er sich jedoch selber beigebracht. 1963 gründete er seine erste eigene Formation, das Wolfgang Dauner Trio, zusammen mit Eberhard Weber und Fred Braceful. Ihre unkonventionellen Auftritte sorgten auf den deutschen Bühnen für Aufsehen. Daneben arbeitete er auch mit amerikanischen und europäischen Jazzstars und begann, zu komponieren.
Die Karriere von Wolfgang Dauner kann sich sehen lassen. Mittlerweile hat er mehr als 70 Alben herausgebracht, für über 30 Fernsehproduktionen die Filmmusik komponiert. Bei seinem Konzert in Hamm wird Dauner Auszüge aus seinen beiden Piano-Solo-Alben präsentieren. Die Züricher Zeitung schreibt: „Er ist gehaltvoller und zeitgemäßer als Chick Corea, perlend, leichthändig sein Vortrag, geschmackvoll gestaltet seine Improvisation. Bewundernswert ist auch der musikalische Horizont, die stilistische Interessenvielfalt.“
Am Samstag, 15. März, um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm
Tschaikowsky: Manfred-Sinfonie
Andris Nelsons - Neuer Star am Dirigentenhimmel leitet Konzert in Hamm
Tschaikowsky, den die Nacht und Schattenseiten des menschlichen Daseins zu Musik inspirierten, litt zeitlebens an der Ignoranz, Intoleranz und seelischen Kälte seiner Umgebung. In Lord Byrons Manfred erkannte er sein Ebenbild, das die Welt als Satansspuk und Höllentanz erlebt. Den Hexensabbat
als Spiegelbild des Lebens hatten schon Hector Berlioz in seiner „Symphonie fantastique" und Modest Mussorgskij in seiner „Nacht auf dem kahlen Berge" thematisiert: Manfred, Held der Sinfonie Tschaikowskys, erlebt ihn wie Goethes Faust als ein
Mensch, der gegen die göttliche Allwissenheit und Allmacht aufbegehrt und den Urgrund menschlichen Seins zu ergründen sucht. Manfred wird nach Aussage Byrons vom schlechten Gewissen gequält, will den Ursprung des Bösen erforschen und ruft schließlich einen Geist an, der ihm die Geheimnisse enthüllen soll. Wie Faust sucht er letzte Wahrheit und bezahlt seinen grenzenlosen Wissensdrang mit dem Leben.
Musikalisch ist die „Manfred“-Sinfonie ein besonderes und seltenes Erlebnis, ist sie doch
für die Orchestermusiker eine
echte Herausforderung; dreifache Holzbläser, vierfache Blechbläser, umfangreiches Schlagwerk, zwei Harfen -quantitativ wie qualitativ setzte Tschaikowsky Maßstäbe. Nicht von ungefähr also, dass die Sinfonie nur selten auf den Spielplänen steht. Von Anfang an prophezeite Tschaikowsky selbst seiner Sinfonie, dass sie nur alle zehn Jahre einmal aufgeführt werden würde.
Andris Nelsons, der lettische Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie, ist selbst auch ein junger Mann von außergewöhnlichem Charisma. Nicht nur, dass er bereits seit seinem 23. Lebensjahr Chefdirigent der Lettischen Nationaloper ist. Nicht nur, dass sich ihm fast unmittelbar die Türen zu den renommiertesten Orchestern der Welt wie dem Helsinki Philharmonic, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Ensemble Orchestral de Paris, dem Stockholm Philharmonic Orchestra und dem BBC Philharmonic Orchestra öffneten. Auch als Chefdirigent des Nordrhein- Westfälischen Landesorchesters in Herford eroberte er die Herzen seiner Musiker, des Publikums und der Kritik im Sturm. Und schließlich ein Dirigentenpult, das auch schon Sir Simon Rattle in die Ausgangsposition einer Weltkarriere brachte: Das des City of Birmingham Orchestras, das Nelsons seit 2007 besetzt. Doch noch ist der junge Charismatiker in Nordrhein-Westfalen zu erleben: Zum ersten Mal dirigiert Nelsons am 16. März in Hamm.
Nach Zoltán Kodálys das Programm eröffnenden „Tänzen aus Galanta" spielt Aleksandar Madžar Béla Bartóks Klavier-Konzert Nr. 3.
Am Sonntag, 16. März, um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm
Karten für die Veranstaltungen gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter:
www.ticketonline.de
DAS OHLSENSYNDROM
Man kann nicht einfach fünf Kilo alten Bismarkhering durch den Wolf drehen und erwarten, dass eine erstklassige Band herauskommt… dafür braucht man schon fünf durchgedrehte Hamburger Fischköpfe, Bass, Schlagzeug, Gitarre, ein kleines Plastik-Keyboard und jede Menge psychedelische Tret-Effekte; dazu fröhlich freche Popmelodien, ein paar schmutzige Wörter, gewürzt mit frischer Ehrlichkeit, die jeden deutschsprachigen Einheitsbrei wie ein schlechtes Kantinenessen dastehen lassen.
Fünf gut aussehende Rebellen, die sich über alles hinwegsetzen, die wie fünf Finger an einer musikalischen Hand an deiner Seele wichsen und polieren, so fickt sich das Ohlsensyndrom durch alle Klischees und wird nicht umsonst als „Das Ejakulat der Popmusik“ bezeichnet.
Die unkonventionelle Herangehensweise und der infantile Umgang mit ihrer Musik erinnern an die Anfänge von Punk und New Wave, wo es um eine eigenständige Idee und das Durchziehen ging, ohne ewig zu proben und auf große Deals zu warten und so salbt das Ohlsensyndrom die, von der umgehenden „Eurodermitis“ geschundenen Körper, zeitgemäß ein.
Mit ihrem neuen Album „Der Fux ist im Rohr“ machen sich die Highlander der Selbstironie auf den Weg, um auch den letzten „Revolverhelden“ zu enthaupten und behaupten sich auch weiterhin im
iWeb 2,0 der unbegrenzten Möglichkeiten und auf den Bretter, die die Welt bedeuten.
CURKLIN
Seien es die Schweinerockgitarrenbretter der Hellacopters, der cocky Gesang der Black Crowes, die Keyboard-Flächen von The Doors oder aber das Electr-Gefrickel von Shitdisco: in den Songs von Curklin ist alles vertreten.
MATTHEW PHIPPS & DIE BOYS
Das Standup-Projekt des ehemaligen Viva-Moderators Patrick Sommer, Ex-Mitglie-dern von Crosscut und Promet und anderen Musikern, wird eine unvergessliche Jam-Session für die Ohren.
MONOLEGATO
Zwei Computer, Industrielärm und eine Prise Funk sind die Zutaten aus denen MonoLegato einen fetten Nachtisch bereiten. Wer auf dreckige Electrosounds mit Punk-Attitüde steht, kommt hier voll auf seine Kosten.
Am 15. März 2008 um 20.00 Uhr im HoppeGarden - Einlass 19.00 Uhr - Tickets: VVK 7,- € (Stoffbunker, Ritterstr.) AK 9,- €
2. HAMMER ORIENT-BAZAR mit umfangreichem Programm
Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Veranstaltung öffnet der Hammer Orientbazar am Sonntag, 16. März 2008 von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr erneut seine Pforten in den Hammer Zentralhallen.
Die Veranstalter können in diesem Jahr mit einem deutlich vergrößerten Programm aufwarten. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann präsentiert der Bazar an diesem Sonntag ein sechsstündiges Mammut-Programm, das um einige Attraktionen reicher wird als beim furiosen Auftakt.
Akrobaten, Feuerschlucker und Schlangenbeschwörer sind nur die Grundzutaten für diverse Darbietungen von internationalem Rang unter der künstlerischen Leitung von Silvia Glauser. Einer der Höhepunkte wird der Auftritt des ägyptischen Tänzers Magdy El Leisy sein. Ihre Teilnahme zugesichert haben auch Sahbi Amara, Aida, die Tanzgruppe Yallah, Kalima, Tuklan, um nur einige zu nennen.
Der große orientalische Markt rundet das Programm ab. Die Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Angebot hochwertiger Waren aus aller Herren Länder freuen - ob Kleidung aus Indien, Möbel aus Marokko, persische Teppiche, Lampen, Gewürze, Schmuck, etc. Des Weiteren werden Gastronomen ihre kulinarischen Spezialitäten zum Besten geben. Probieren Sie!
Speziell für Kinder wird es dieses Jahr spannend, da das Gustav-Lübke-Museum einige Überraschungen zum Mitmachen parat hat. Ein Info- und Begegnungsbereich betreut vom Amt für Soziale Integration der der Stadt Hamm, soll zu Diskussionen anregen und den integrativen Gedanken dieses Events unterstreichen.
Bei familienfreundlichen Konditionen (freier Eintritt für Kinder unter 12, 5 Euro für Erwachsene) rechnen die Initiatoren diesjährig mit ca. 5000 Besuchern. Mehr Informationen und Bilder vom 1. Hammer Orientbazar finden Sie unter:
www.hammer-orientbazar.de
Am Sonntag, 16.03.2008 in von 11-18 Uhr in den Zen-tralhallen
Tolles Programm im März in Sendenhorst - Liveclub - TITANIC
Gleich am 8. März kommt die legendäre Krautrock-Band Birth Control wieder einmal nach Sendenhorst. Im Oktober 1969 erschien ihre erste Single und im nächsten Jahr begeht die Band nun das 40 jähriges Bühnenjubiläum. Echte Dinosaurier der deutschen Rockgeschichte! Nach einer längeren Pause (die vorletzte CD „Getting There“ erschien 1999) brachte die Band im Herbst 2003 ihr neues Studio-Album auf den Markt. Auch live hat die Band nichts von ihrer Faszinationverloren.
Die Colorado-Revival Band spielt am 15. März Hits der 60er und 70er.
Am Ostersonntag kommt Rude & Visser, die SkaBand aus Holland nach Sendenhorst. Einerseits sind das Rude Rich & the Highnotes, die derzeit den schönsten Rocksteady der Welt machen, andererseits sind das mit Dr. Rude und Arne Visser der Sänger und der Songwriter von Mr. Review, die nun mit neuen Mitmusikern und unter neuem Namen weitermachen, wo Mr Review aufgehört hat. Geil, geil, geil!!!
Der Jazzclub Hamm präsentiert: Heemann - Wanning - Quartett
Gespielt wird moderner Jazz, der sich auf klassische europäische Wurzeln bezieht, erfrischend unamerikanisch klingt und den langen nordländischen Atem zitiert. Das Quartett besitzt trotz großer Vielschichtigkeit ein unverwechselbares Profil. Neben Stücken ihrer letzten CD „November" werden auch Stücke des aktuellen Projekts „Kafka" zu Gehör kommen.
Besetzung: Martin Heeman: Saxophon / Hans Wanning: Piano / Alex Morsey: Bass /
Dirk Schilgen: Schlagzeug
Am Freitag, 7. März 2008 um 20 Uhr im Spiegelsaal des Kurhauses
Florian Menzel / Alex Lex Quintet feat. Lena Litvinuk
Der Trompeter Flo Menzel ist bereits mit 18 Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Jazz-Szene. Schon mit 16 Jahren wurde er Mitglied des Bundes-Jugend-Jazz-Or-chesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Währenddessen bekam er Unterricht von berühmten Musikern wie Randy Brecker, Till Brönner, u.v.a. Zahlreiche Tourneen führten ihn mit großen Musikern wie John Riley oder Peter Weniger u.a. durch Spanien, Frankreich, Rumänien, Marokko und Mittelamerika. Seit neustem tritt Flo Menzel als jüngster Trompeter der WDR Big Band in Erscheinung.
Der Schlagzeuger Alex Lex ist eine der großen Neuentdeckungen der deutschen Blues-Szene. Bereits seit seinem 13ten Lebensjahr besucht er regelmäßig viele Sessions und machte sich in der hiesigen Blues-Szene schnell einen Namen. Seine Grooves spielt er mit großer Intensität, doch zugleich ungewöhnlich abgeklärt und geschmackvoll. Sein gefühlvolles Spiel baut auf großem Traditionsbewusstsein auf, das bei den meisten jungen Musikern schmerzlich vermisst wird. Sein musikalischer Lebenslauf umfasst Auftritte, u.a. mit Matt Walsh, Chris Rannenberg, Guitar Crusher, Peter Beets und Dennis Rowland, Sänger der originalen „Count Basie Big Band".
Eine besondere Ergänzung findet das Ensemble in der russischen Pianistin Lena Litviniuk, die mit ihren 18 Jahren in ihrer Heimat in Jazzkreisen schon als hoch gehandelt wird. Bereits mit 6 Jahren begann Sie ihre klassische Klavierausbildung und wurde mit 15 als Jungstudentin am Konservatorium für Künste in Rostov am Don/ Russland aufgenommen, wo der Jazz zu ihrer Leidenschaft wurde. Sie nahm an zahllosen Klavierwettbewerben in ganz Russland teil und gewann verschiedene erste Preise. Im April 2007 gewann sie den dritten Preis des nationalen russischen Jazzwettbewerbs.
Am Sonntag, 9. März 2008 um 19.00 Uhr im Haus an der Geinegge - Eintritt frei
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