Jahrgang 2008  - Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember
Aktuelle Ausgabe  - Editorial - News-Klatsch-Trasch - Lyrik - Literatur - Kochen mit Willi - Kneipenszene - Kneipentest
Knappkorte - Anachronistin - Im Gespräch - Rückblick - Vorschau - Was los ist

Willi Nr. 158 - April 2008

Vorschau

Der Jazzclub Hamm e.V. präsentiert: John Hondorp Trio
Der Hammondorganist zählt zu den besten niederländischen Jazzmusikern. Er spielte schon mit diversen namhaften Musikern wie Candy Dulfer, Judy Niemack, Bruno Castellucci oder Adrienne West (um nur einige zu nennen) und verfügt über eine große internationale Erfahrung.

Sein Trio zusammen mit Marco Schmitz (drums) und Dominik Korte (guitar) bietet eine breite Palette des Jazz, von modernen Songs und traditionellen Standards, bis hin zu originellen Eigenkompositionen.

Perfektion und Routine gepaart mit Spontaneität und Spielfreude führen zu einem kreativen Spannungsbogen.
Am  Freitag, 04. April 2008 um 20.00 Uhr im Spiegelsaal des Kurhauses

Hamm lädt ein zum 8. Frühlingsfest „Blumen und Kunst“
Verkaufsoffener Sonntag in der Hammer Innenstadt lockt mit einem vielseitigen Angebot
Bereits zum achten Mal eröffnen die Hammer Einzelhändler mit dem Frühlingsfest „Blumen und Kunst” am 6. April 2008 den Reigen der Großveranstaltungen in der Hammer Innenstadt. Viel Sehenswertes und abwechslungsreiche Unterhaltung versprechen der Kunstmarkt in der Bahnhofstraße sowie die Autoschau in der Weststraße und an der Pauluskirche Auch zahlreiche Aktionen in den Geschäften und Einkaufscentern machen einen Ausflug in die Hammer Innenstadt lohnenswert.

Wie schon in den vergangenen Jahren präsentieren sich Künstler und Kunsthandwerker in der Bahnhofstraße mit ihren Werken. Zusätzliches Flair versprechen sich die Verantwortlichen vom Hammer Stadtmarketing auch von der Einladung an die Schüler der Städtischen Musikschule: Sie werden an dem Sonntag den zahlreichen Besuchern in der Innenstadt eine Kostprobe ihres Könnens geben. Mit der Straßenmusik können sie eine besondere Erfahrung außerhalb der Klassenzimmer und Konzertsäle machen und werden sicherlich viele Geldbörsen für eine kleine Anerkennung öffnen.

Zauberhafte Fabelwesen erwarten die Besucher auf Stelzen. In unterschiedlichen Shows entführen sie die Zuschauer für einige Augenblicke in fremde Welten.
Die Autoschau in der Fußgängerzone und an der Pauluskirche lässt die Herzen der Autoliebhaber höher schlagen. Zahlreiche Hammer Autohäuser präsentieren ihre neuesten Modelle von A wie Audi bis V wie Volvo. Für fachliche Gespräche stehen die Mitarbeiter gerne bereit und vereinbaren auch Termine für Probefahrten.

An der Pauluskirche steht u.a. das Peugeot-Promotionteam mit einigen Vorführfahrzeugen bereit, die am Samstag und Sonntag für eine ausgiebige Testfahrt genutzt werden können.

Da an diesem Sonntag auch die Innenstadt-Geschäfte von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet haben, kann der Besuch gleich noch mit einem Einkaufsbummel für die gesamte Familie verbunden werden. In der Bahnhofstraße verteilen „Blumenmädchen“ kleine Frühlingsgrüße an die Passanten.
Selbstverständlich haben an diesem Sonntag alle Parkhäuser und Tiefgaragen in der Innenstadt geöffnet. Zusätzlich können die Behördenparkplätze rund um das Rathaus genutzt werden, so dass eine lange Parkplatzsuche vermieden wird.
Die Hammer Verkehrsbetriebe bringen Pendler mit dem Tagesticket „Blumen und Kunst” preiswert in die Innenstadt und wieder zurück. Für nur 7 Euro können bis zu fünf Personen ohne Altersbegrenzung die Busse im gesamten Stadtgebiet ganztägig nutzen.

 

Die Kulturwerkstatt im April:

Highlight in der Oberonstraße: Albert Lee & Hogan´s Heroes
Weltbester Country-Rock-Gitarrist zu Gast in der Kulturwerkstatt
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn der Monat April hält ein Highlight des Jahres bereit. ALBERT LEE, mehrfacher Grammy-Gewinner und anerkannt bester Country-Rock-Gitarrist der Welt ist am Samstag, den 5. April zu Gast im HoppeGarden der Kulturwerkstatt.

Albert Lee ist seit mittlerweile 40 Jahren im Rock’n Roll, Blues, Country- und Country-Rock nicht mehr wegzudenken, spielte er doch mit unzähligen Rockgrößen der Welt zusammen. In den frühen Sechzigern mit Chris Farlowe, mit der Band Heads, Hands & Feat, Anfang der Siebziger. Über drei Jahre lang als festes Mitglied in der Eric-Clapton-Band, dann bei Emmy Lou Harris’ Hot Band. Dazwischen Hunderte von Studio Sessions in Nashville, Los Angeles und London und seit einigen Jahren fester Bestandteil in Bill Wyman’s Rhythm Kings (Bill war über 30 Jahre lang der Bassist der Stones), zusammen mit Georgie Fame und Gary Brooker. Und wenn die legendären Everly Brothers auf Tournee gingen, dann war Albert Lee stets dabei, und das seit mehr als 40 Jahren.

Samstag, 5. April, 21.30 Uhr, Eintritt: Vvk.: 12,- / Ak.: 15,- Euro. Vorverkauf beim Westf. Anzeiger, im Ticket-Corner (Oststrasse) und in der Kulturwerkstatt.

„Livingroom-Blues: It´s Me
Die Kulturwerkstatt lädt ein zum „Livingroom-Blues“: Die „beste kleinste Bigband der Welt“ (Rocknews Hannover) präsentiert eine abwechslungsreiche Mischung aus Blues, Boogie, Jazz und Soul. Sängerin Martina Maschke und Pianist Ecki Hüdepohl haben sich auf unzähligen Auftritten, auch über die deutschen Grenzen hinaus, einen Namen gemacht und werden sicherlich auch das Hammer Publikum nicht enttäuschen.   Einlass ab 19 h.
Samstag, 12. April, 21.30 h, - Eintritt 5,- €

„Tanz in den Mai“  mit Speedrush
Bei schönem Wetter Biergarten-Eröffnung
Der April wird verabschiedet von „Speedrush“. Die Reunion der Hammer Band der späten 80er wird ihr ursprünglich für den 1. Dezember letzten Jahres geplantes Konzert zum „Tanz in den Mai“ nachholen und damit gleichzeitig die Biergartensaison 2008 einläuten.  Das  Konzert  findet  allerdings im HoppeGarden statt.
Mittwoch, 30. April, 21.30 Uhr. Eintritt 5,- Euro

Jacques Thibaud Trio
Drei junge Musiker fesseln mit intensivem Spiel
Aus Berlin stammen die ausgezeichneten Instrumentalisten, die das diesjährige Saisonabschlusskonzert der Kammermusikreihe bestreiten.
Burkhard Maiß (Violine), Philip Douvier (Viola) und Bogdan Jianu (Violoncello) sind das Jacques Thibaud Trio Berlin. Namenspatron des Ensembles ist der französische Geiger Jacques Thibaud (1880 - 1953)..

Seit seiner Gründung 1994 begeistert das Trio Publikum und Presse - und zwar nicht nur in Deutschland und den Nachbarländern, sondern auch in den USA und Japan. Die New York Times prophezeiten schon 1999: „Das erste Streichtrio seit langem, das eine ganz große Karriere vor sich hat.“ Mit ihrem ungewöhnlichen Repertoire und lebendigen, spannungsreichen Interpretationen haben sich die drei Musiker binnen kürzester Zeit einen Ruf als Besonderheit in der Musikwelt erworben. Ihr Spiel ist von einer Intensität geprägt, die man nur bei wenigen Ensembles findet. Großes Ausdrucksvermögen, daneben Ausgewogenheit und Homogenität im Klang, dazu markante Artikulation und technische Perfektion: Die Drei verstehen ihr Handwerk.

Davon zeugen auch ihre Preise: 1995 und 1996 wurden sie bei internationalen Kammermusik-Wettbewerben in Italien ausgezeichnet, 1997 gewannen sie den ersten Preis beim Folkwang-Wett-bewerb in Essen. Beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn gewann das Trio ein Stipendium des Deutschen Musikrates. Daneben waren die Drei auch Stipendiaten der Stiftung Villa Musica, der Yehudi-Menuhin-Stiftung „live music now“ und der Otmar-Alt-Stiftung.

Das Jacques Thibaud Trio war schon in vielen Konzertsälen zu Gast, z. B. in der Alten Oper Franfurt, dem Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie und dem New Yorker Lincoln Center. Sie spielten beim renommierten Schubert-Festival in Roskilde (Dänemark) ebenso wie in großen Kammerkonzertreihen in L. A., Washington D. C., Phoenix, San Diego und Portland. Viele außergewöhnliche Werke für Streichtrio sind noch nahezu unbekannt und eher selten zu hören - und das, obwohl die meisten Werke von höchster Konzentriertheit und Ausdruckskraft der Komponisten zeugen. Mit ihren Konzerten tragen die Musiker vom Jacques Thibaud Trio dazu bei, diese meisterhaften Raritäten aus ihrem Schattendasein zu befreien. In Heessen werden Streichtrios von Jean Fran-çaix, Gideon Klein, Heinrich von Herzogenberg und Ludwig van Beethoven zu hören sein.
Am Mittwoch, 2. April um 20 Uhr im Schloss Heessen

Oskar und die Dame in Rosa - Eine Geschichte von Kummer, Verlust, Tod , Liebe, Erwachsenwerden und Toleranz mit Doris Kunstmann
Oskar ist erst zehn Jahre alt, aber er weiß, dass er sterben wird. Die anderen Kinder im Krankenhaus nennen ihn „Ende der 1960er Jahre wurde sie als blutjunge Eierkopf“. Doch das ist nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh. Viel schlimmer ist, dass der Arzt und seine Eltern Angst haben, darüber zu reden, dass weder Chemotherapie noch Knochenmarkstransplantation sein Leben retten können. Allein die „Dame in Rosa“ hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzudenken. Sie gehört zu den Frauen in rosa Kitteln, die sich in der Klinik ehrenamtlich um schwerkranke Kinder kümmern. Oskar nennt sie liebevoll Oma Rosa. Sie rät dem Jungen, dem lieben Gott jeden Tag in einem Brief zu schreiben, was ihn bewegt. Oskar, der nicht mal an den Weihnachtsmann glaubt, findet die Idee nicht wirklich prima. Oma Rosa bringt ihn dazu, sich jeden Tag wie zehn Jahre seines Lebens vorzustellen. Auf diese Weise durchlebt Oskar ein ganzes Menschenleben: erste Liebe, Eifersucht, Midlife-Crisis und das Alter.

Doris Kunstmann brilliert in dieser Inszenierung von „Oskar und die Dame in Rosa“ der  Konzertdirektion Landgraf. Handfest und ausdrucksstark, überzeugend und überraschend, faszinierend, frech und glaubhaft spielt sie die Geschichte des zehnjährigen Oskar, der weiß, dass seine Leukämie nicht heilbar ist. Sie überzeugt spielerisch wie sprachlich zwischen nüchterner Schilderung und warmherziger Erinnerung.

Autor Eric-Emmanuel Schmitt ist neben Dan Brown und J. K. Rowling der einzige, der über ein Jahr lang mit zwei Werken in den Bestsellerlisten war: mit Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran und Oskar und die Dame in Rosa. Er selbst sagt über letzteres: „Es ist eine Hommage an die Kinder, die ich im Krankenhaus erlebt habe. Sie wissen genau, was mit ihnen los ist. Es sind die Erwachsenen, die sich verstecken und damit das Vertrauen der Kinder enttäuschen. Dies ist wahrscheinlich der autobiographischste aller meiner Texte. Mit dreißig wurde ich plötzlich sehr krank - eine lebensbedrohliche Krankheit. Ich bin Oskar gewesen, der unter den Fragen leidet, die ohne Antwort bleiben.“
Am Sonntag, den 6. April um 20 Uhr auf der Bühne im Kurhaus Bad Hamm.

Haydns Jahreszeiten - Oratorium der Bauern mit Lothar Mayers Chören
Haydn wollte mit den „Jahreszeiten“ eine zweite "Schöpfung" komponieren. Mäkelig kritisierte er deshalb am Libretto, das sein Oratorienberater van Swieten nach James Thomsons "Seasons" bearbeitet hatte, "das Niedrige“, „den ganzen Quark“. Das, was sein letztes Oratorium in Haydns Augen „niedrig“ erscheinen ließ, macht seinen eigentlichen Charme aus: Im Mittelpunkt steht nichts Sakrales, stehen nicht die Engel, die in der Schöpfung singen, sondern stehen naturverbundene und lebensbejahende Bauern: Hanne, Simon und Lukas.

Die „Jahreszeiten“ schwelgen in Naturbeschreibungen, schildern, wie Hanne, Simon und Lukas in der Natur leben, arbeiten, genießen. Also sind die „Jahreszeiten“ ein ländlich-idyllischer Langweiler? Weit gefehlt. Haydn hat Großartiges und Gewichtiges aus jenem "Quark" gemacht. Lothar Mayer beweist es mit dem Chor des Städt. Musikvereins Hamm und dem Philharmonischen Chor Siegen: Trotzig tönt bereits die Einleitung mit ihren scharfen Bläserakkorden. Mal kratzbürstig derb, mal schmeichelnd melodiös.

Doch eigentliches Thema Haydns war das Verhältnis des Menschen zur Natur. Deshalb fordern seine musikalischen Einfälle psychologisches Talent vom Dirigenten: Natur in all ihren Erscheinungsformen ist Haydn auch Seelenzustand seiner drei niederösterreichischen Landleute. Simon, der Pächter, seine Tochter Hanne und der Jungbauer Lukas, gesungen von Peter Schüler, Mechthild Bach und Christoph Wittmann, leben ein Leben geprägt von Gottesfurcht und Naturverbundenheit, aber auch vom Gefühl, den Launen der Natur ausgeliefert zu sein. Die „Jahreszeiten“ sind, so loben Kritiker seit ihrem Entstehen 1799, das schönste und zugleich das wahrhaftigste Portrait lebendiger Natur.
Am 13. April um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm
Karten für die Veranstaltungen gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter: www.ticketonline.de

3. Internationales Jazzfest
Ein vielfältiges und anspruchsvolles Jazzprogramm, das entspannt, aber auch aufregt, ungewöhnliche Hörerlebnisse und bewährten Sound bietet - kurzum, einfach hörens- und sehenswert ist, erwartet das Publikum beim 3. Internationalen Jazzfestival vom 18. - 20. April. Drei Tage lang wird das Kurhaus wieder zur Jazz-Hochburg.

 

Programm am Freitag, den 18.04.08

Triosence, 18.30 - 20.30  Uhr (Großer  Saal)
Das Trio um den Pianisten und Komponisten Bernhard Schüler zählt zu den erfolgreichsten deutschen Nachwuchsbands. Seit ihrer Gründung 1999 hat die Band zahlreiche Wettbewerbe und Jazzpreise gewonnen (u. a. Bundessieger von „Jugend jazzt“, Studiopreisträger des Deutschlandfunks und Ostseejazzförderpreis) und sogar im fernen Japan ihre Visitenkarte abgegeben: sie sind die Gruppe, die „unseren Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat“ (Swingjournal, Japan 2005).
Stilistisch setzen sie sich keine Grenzen, Einflüsse von Jazz, Fusion und Folk bringen sie zu einer neuen Einheit.

Kerberbrothers Alpenfusion, 20.30 - 21.30 Uhr (Spiegelsaal)
Jazzgroove mit Jodler und Zither? Auf jeden Fall, wenn Alpenfusion auf dem Programm steht! Was mehr als ungewöhnlich und vielleicht auch unmöglich klingt, hat bei dieser Formation Konzept: die harmonische Kraft und Spielfreude der echten Volksmusik wird authentisch in den Alpenjazz übernommen. Mitreißende Rhythmen verbinden sich mit Alphorn und Scherrzither, Contemporary Jazzgroove mit Jodler, Zither und Hackbrett. Zusammen mit dem Bassisten Tiny Schmauch und dem Drummer Pit Gogl sprengen sie gefestigte Strukturen durch eine Gegenüberstellung und Synthese von alter und neuer Musik: eine spannende Gratwanderung zwischen Idylle und Chaos.

Rebekka Bakken „The Intimate Tour“, 21.30  -  23.00  Uhr (Großer Saal)
Aufgewachsen in einem kleinen norwegischen Örtchen unweit von Oslo, begeistert sich Rebekka Bakken schon früh für Musik. Sie lernt zunächst Violine, entscheidet sich aber bald für den Gesang. Nach Volks- und Kirchenliedern sammelt sie als Teenager erste Erfahrungen im Funk-, Soul- und Rockbereich. Von da an ist ihr Weg vorgezeichnet und 1994 wagt sie schließlich den Sprung über den großen Teich nach New York, um dort Musik zu machen. Hier entwickelt sich Bakken zu einer erfolgreichen Sängerin, Komponistin und Texterin. Nach acht Jahren kehrt sie nach Europa zurück und findet in Wien ihren neuen Lebensraum. Kaum eine europäische Sängerin hat in den letzten Jahren so viel Interesse erregt und Zuspruch gefunden wie Rebekka Bakken.

 

Programm am Samstag, 19.04.08

Dick de Graaf Quartet „Moving Target“, 18.30 - 20.00 Uhr (Großer Saal)
Dick de Graaf hatte sich bereits als Solist in verschiedenen Orchestern bewährt und die namhafte ‘Dutch Jazz Competition’ gewonnen, als er 1986 seine erste LP “Hot, hazy, humid” veröffentlichte. Mittlerweile ist er auf den Jazzbühnen der ganzen Welt zuhause und die Anzahl seiner Alben steigt stetig. Zum Jazzfestival in Hamm kommt er mit seinem brandneuen Quartett, dass erst im letzten Jahr seine erste CD veröffentlicht hat. „Moving Target“ ist ein spannender Mix aus originalen Graaf-Kompositionen und solchen, die von anderen Musikgrößen beeinflusst worden sind. Seine Inspiration hat sich Saxophonist in diesem Fall nicht nur von Popgrößen wie Lennon/McCartney und Sting geholt, sondern auch von „Klassikern“ wie Bela Bartok oder Franz Schubert. Auch Anleihen bei den westafrikanischen Griots sind herauszuhören.

Jessica Gall, 20.00 - 21.00  Uhr (Spiegelsaal)
Jessica Gall macht einfach das, was sie seit ihrem sechsten Lebensjahr immer schon machen wollte (und auch gemacht hat): gute Songs singen. Mit 17 bricht sie die Schule ab mit dem Ziel, wie ihre Großmutter und ihr Vater vor ihr, an der legendären Hochschule für Musik Hans Eissler in Berlin Musik zu studieren. Bene Aperdannier ist sowohl langjähriger Duopartner als auch Teil der Band. Das „Hammer Eigengewächs“ lebt mittlerweile in Berlin und ist mit verschiedenen Projekten musikalisch erfolgreich unterwegs. Gemeinsam mit ihren Bandkollegen machen Gall und Aperdannier „gebrauchte“ Lieder zu Perlen, schaffen Musik für Immer und Danach: Jazz. Pop. Sowieso.

Barbara Thompson & Paraphernalia feat. John Hiseman, “Never say goodbye”, 21.15 - 23.00 Uhr (Großer Saal)
Seit mehr als 30 Jahren ist die Saxophonistin Barbara Thompson eine konstante musikalische Größe, die sich mit ihrer Musik den Platz im Pantheon des modernen Jazz mehr als verdient hat. Nach verschiedenen Projekten mit diversen Bands gründete sie 1977 mit „Paraphernalia“ ihre eigene Combo. Schnell wurde die Formation eine der größten Attraktionen der europäischen Konzertszene. Die originellen und einfallsreichen Kompositionen Barbaras, gepaart mit ihrem eindrucksvollen Saxophonspiel begeistern nicht nur Jazzfreunde auf der ganzen Welt. 1997 wurde bei Thompson Parkinson diagnostiziert, 2001 zog sie sich dann offiziell von der Bühne zurück, kehrte aber 2003 mit der Band Colosseum wieder ins Rampenlicht zurück. Mit Paraphernalia ging sie 2005 auf Tour. Sie selbst sagt: „… für mich ist jeder Tag wie ein Geschenk, und deshalb sage ich niemals Lebewohl“.

 

Programm am Sonntag, 20.04.08

Ben’s Belinga Quartett, 18.30  - 19.30 Uhr (Spiegelsaal)
Seit einigen Jahren sorgt der in Kamerun geborene Saxophonist und Komponist Ben’s Belinga in der Jazz-Szene schon für Furore. Seine musikalische Laufbahn beginnt 1975 im „Club Méditerranée“, doch schon bald zieht es ihn nach Paris. Nach einer langjährigen Mitgliedschaft in der weltbekannten Band Touré Kunda gründet er mit Gleichgesinnten die Band Kaoma, deren „Lambada“ rund um die Welt geht. Seine Leidenschaft gehört dem Jazz und so geht er in die USA, um mehr darüber zu lernen. In allen Musikrichtungen, denen er sich zuwendet, erkennt er seine afrikanischen Wurzeln wieder. Daraufhin entwickelt er seinen ganz eigenen, persönlichen Stil: er verbindet den Jazz mit der Musik seiner Heimat und schafft eine moderne, jazzige Musik - ohne aber die afrikanische Tradition zu vergessen. Seinem Saxophonspiel kann man sich als Zuhörer kaum entziehen. Afro, Kuba, Soul und Jazz gehen eine gelungene und vor allen Dingen erfrischende Verbindung ein.

BuJazzO – „Greetings from New York“, 20.00 - 22.00 Uhr (Großer Saal)
Das Bundesjazzorchester der Bundesrepublik Deutschland ist eine in der Welt einmalige Einrichtung zur Förderung des talentierten Jazznachwuchses. Junge Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger können sich bewerben und nach erfolgreicher Aufnahme Ihr Können bis zu zwei Jahre und einem Höchstalter von 24 Jahren weiterentwickeln.

Das BuJazzO, (Foto oben: die Saxophone) das 1997 den Deutschen Musikpreis erhielt, gab nahezu 400 Konzerte, unternahm 20 Auslandsreisen und produzierte zahlreiche Aufnahmen für den Rundfunk und CD-Reihen.
Zum Jazzfest stellt das Ensemble das neue Programm „Greetings form New York“ vor, welches unter der Leitung von Ed Partyka einstudiert wurde.

Tickets:
Tageskarte 18. + 19.4. 20,- €
erm. 14,- €
20.04. 18,-€ erm. 12,- €
Festivalkarte für alle 3 Tage:
36,- € erm. 24,- €
An der Abendkasse 2,- € Zuschlag
Karten bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter: www,ticketonline.de oder im Veranstaltungskalender unter www.hamm.de

 

Die Höhner komm’ nach Hamm
Auf ihrer Frühjahrstournee macht die Kölner Kultgruppe Halt in Hamm. Eine Mixtur aus Partyhits und Balladen warten auf den Konzertbesucher. Auch einige Titel aus dem neuen Album „Jetzt und hier“ - das mit über 150.000 verkauften CDs mit Gold ausgezeichnet wurde - werden den Besucher erwarten. Die Eintrittskarten kosten an den bekannten Vorverkaufsstellen 34,35 €.

Die ehemals nur in Köln bekannten „Höhner“ sind inzwischen in aller Munde. Hits wie „Die Karawane zieht weiter“ oder „Dicke Mädchen“ machten die Jungs schon bekannt. Mit ihrem Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ produzierten sie den Titelsong der Handball-Weltmeister-schaft 2007. Bereits mit ihrem Ohrwurm „Viva Colonia“ wurden diverse Fußballstadien, das Oktoberfest und die Skipisten beschallt. Die Frühjahrs-Tournee der Höhner bie-tet die gute Gelegenheit, sich im Konzert von der Vielseitigkeit der Band zu überzeugen. Ihre Gastspielreise steht schließlich unter dem einladenden Motto: „Hier und jetzt“

Am Di., 15. Apr. um 20 Uhr in der Arena der Zentralhallen.

5. Hammer Cocktail-Meisterschaft
Jubiläum im außergewöhnlichen Ambiente
Shake it, Baby, shake it - heiß her gehen wird es bei der 5. Hammer Cocktail-Meisterschaft am Samstag. 19. April 2009. Ab 19.00 Uhr bietet die Aquawelt des Maximare den passenden Rahmen für leckere Cocktails und coole Party-Musik, wenn sich zehn Teilnehmer aus acht Hammer Gastronomiebetrieben mit ihren Cocktail-Kreationen um den Titel des besten Cocktail-Mixers in Hamm bewerben. Das diesjährige Thema „Before Dinner-Cocktails“ verspricht eine exquisite Auswahl an außergewöhnlichen Appetitanregern. Der Phantasie der Mixer sind bei der Kreation ihrer Cocktails keine Grenzen gesetzt. Bewertet werden die Zubereitungstechnik der Cocktails und natürlich das Aussehen, das Aroma und der Geschmack. In der Vorrunde treten jeweils zwei Bewerber gleichzeitig an, ebenso die sechs Qualifizierten in der Zwischenrunde. Im Finale stehen die drei Erstplatzierten dann allein an der Bar. Während die Teilnehmer im Wettbewerb ins Schwitzen geraten, dürfen sich die Besucher auf einen unterhaltsamen Abend freuen. Die gesamte Aquawelt steht ihnen zur Verfügung - von dem Wellenbecken über die 34 °C-warme Sole im Außenbereich bis hin zum Jungbrunnen. Wer nicht sofort in Badekleidung kommt, sollte sich auf karibische Temperaturen einstellen. Nach der Siegerehrung beginnt die Shake it - Cocktail-Party, bei der auch die Wettbewerbs-Cocktails probiert werden können. Für die passende Party-Stimmung sorgt DJ Stefan, der auch im Kulturrevier Radbod ein Garant für gute Unterhaltung und einen gelungenen Abend ist.

Am 19. April 2008 um 19.00 Uhr in der Aquawelt des Maximare, mit anschließender Shake it - Cocktail-Party, 5.- Euro Eintritt, incl. Nutzung der Aquawelt.

 

 
Aktuelle Ausgabe - Forum - Archiv - Impressum - willi@hamm.net - nach oben
© 2002-2006 Stadtführerverlag, Reinhard Bialas - designed by municDesign