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Willi Nr. 158 - April 2008

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser
Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Verbürgt sind sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in  Deutschland 1618 in Bayern.

Woher die Aprilscherze aber ursprünglich stammen, ist bislang unbekannt. Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Artikel in denen aber zumeist übertriebene Details den aufmerksamen Lesern Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“. Da es sich bei unserer Zeitung aber um ein ausgesprochen seriöses Magazin handelt, und wir auf keinen Fall unsere werte Leserschaft für blöd verkaufen möchten, distanzieren wir uns ausdrücklich von diesem albernen Brauch!
Viel Spaß beim Lesen.

Euer Willi

 

 
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