Kunst
Norbert Drüge
Ausstellung im Haus der Begegnung in Bockum-Hövel
Die Leidenschaft zur Malerei begann bereits während seiner Schulzeit. Zunächst malte Norbert Drüge Landschaftsbilder mit Wasserfarben, daneben auch gerne Portraits und Karikaturen mit Bleistift. Erst viel später begann er mit Acrylfarben zu arbeiten, mit der er heute fast alle seine Bilder malt. Die in der letzten Zeit entstandenen Werke zeigen Menschen in verschiedenen, oftmals entspannten Situationen ihres Lebens. Landschaften und Gebäude malt er in entfremdeten Formen und Farben, konzentriert auf das Wesentliche, oft auch wie aus einem Traum entsprungen, geheimnisvoll aber positiv beeinflussend. Zum Einsatz kommen kräftige Farben: schwarz, rot, blau, ocker. Niemals aber eine Farbe alleine, stets vorher auf der Palette gemischt. Beeinflusst wird Drüge von der klassischen Moderne. Ideen bekommt er durch Urlaubsreisen in südliche Gefilde (Provence, Toskana, Kreta) aber auch durch einfache Fotos und Bilder in irgendwelchen Zeitschriften.
Der waschechte „Höveler“ machte aus der Schreinerei seines Vaters eine Fachhandlung für Holz. „Dabei kam das Malen leider etwas zu kurz“, bedauerte der heute 71jährige. Erst als er das Geschäft an seinen Sohn übergab, fand er wieder Zeit und Muße, sich intensiver seinem Hobby zu widmen. „Mir hat niemand das Malen beigebracht, alles was ich kann, stammt von mir selbst“, erzählt er. „Zum einen durch das Studieren von Fachliteratur und den Besuch von Museen und Galerien, zum anderen durch das praktische Probieren verschiedenster Techniken.“
Norbert Drüge ist seit einiger Zeit Mitglied des Arbeitskreises Kunst.
In seinem Haus in der Horster Straße hat er sich ein kleines Atelier eingerichtet.
Die Bilder von Norbert Drüge sind in der Ausstellung ab 15. September 2008 in der Bezirksbücherei im Haus der Begegung (während der Öffnungszeiten) zu besichtigen.
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