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Willi Nr. 164 - Oktober 2008

Vorschau

„Into the Blue"
ist das neuste Projekt von Martin Sasse, Marcus Bartelt und Bruno Müller, drei überregional bekannten Musikern der Kölner Szene, die in den letzten Jahren durch ihre Zusammenarbeit mit Größen wie Till Brönner, Hiram Bullock, Maceo Parker oder Mezzoforte Aufmerksamkeit erregt haben. Nun widmen sich die drei ihrer gemeinsamen großen Liebe, dem klassischen Souljazz-Sound von Gitarre, Orgel und Baritonsaxophon in der großen Tradition der Bands eines George Benson oder Jimmy Smith. Geradeaus und schnörkellos die Kompositionen, virtuos die Soli, mit unbändiger Energie und Spielfreude und dabei weitab von oberflächlichen Klischees - so präsentieren sich „Into the Blue“ als wahre Meister ihrer musikalischen Sprache und als homogene Einheit.
Marcus Bartelt - baritone and tenor sax
Martin Sasse - organ
Bruno Müller - guitar
Ingo Senst - bass
Jens Düppe - drums
Am Freitag, 03. Oktober  um 20. 00 Uhr im Spiegelsaal des Kurhauses - Einlass ab 19 Uhr

Schampus All Stars
Seit fast 40 Jahren begeistern die Schampus All Stars mit ihrem Mix aus Dixieland sowie swingorientiertem Mainstream, Blues und Balladen. Ob bei Fernsehauftritten oder Festivals reißt die Band das Publikum in ihren Bann. Seit ihrer Gründung 1969 veröffentlichte die Band eine Reihe von Aufnahmen, die durch eindrucksvolle Inszenierungen vieler Hits von Louis Armstrong, Eddie Connon, Benny Goodmann, Duke Ellington, Count Basie und vielen anderen nicht nur eingefleischte Fans begeistern
Am Freitag, 17. Oktober um 20.00 Uhr im Haus an der Geinegge - Einlass ab 19.00 Uhr

Die Kulturwerkstatt im Oktober:
 „Ich liebte ein Mädchen . . .“
Ingo Insterburg im HoppeGarden - Ein Virtuose mit Zukunft
Er ist der Spezialist für Zwei-Zeiler und Zwei-Mal-Zwei-Zeiler, Lach- und Liebeslyrik, und der Erfinder der Ekel-Lyrik. Ingo Insterburg, der inzwischen 74jährige Vater der Comedians, ist am 4. Oktober zu Gast im HoppeGarden der Kulturwerkstatt. Wer sich runde 100 Minuten lang köstlich amüsieren möchte, der kommt bei diesem Programm voll auf seine Kosten.
Samstag, 4. Oktober, 21.00 Uhr, (Einlass ab 19.00 Uhr). Eintritt: Vvk.: 13,- € / Ak.: 16,- €.

Little Willie Littlefield
Er wird in den Fachmedien als „lebende Legende“ angekündigt und Fats Domino bezeichnete ihn als seinen wichtigsten Einfluss. Willie Littlefield wurde 1931 in El Campo, Texas, geboren und nahm mit 16 Jahren seine erste Platte „Little Willie’s Boogie“ auf. Der Song wurde ein Hit in Texas und Willie Littlefield hatte seinen Spitznamen weg. Willie ist bis heute einer der großen Pianisten der Rhythm n’ Blues-Generation, jener Stilrichtung, die sich aus Swing und Boogie Woogie entwickelte.
Samstag, 11. Oktober, 21.30 Uhr, Eintritt 10,- / 12,- Euro

Kahle Mönche
Die Musik der „Mönche“ ist vor allem zu einem da - zum Tanzen. So auch der Titel des ersten Mönche-Albums. Elektrisches Stahlgewitter und Donnergrollen verbindet sich mit klaren und kompromisslosen Texten zu einer tanzbaren, harten Musik mit weichen Umschlägen. Die Band um den markanten TV-Star Hans-Martin Stier (Soko Köln / Ein Fall für Zwei u.v.m.) ist eine eingeschworene Gemeinschaft martialischer Männer, die als Mitglieder der legendären Törner Stier Crew schon in den 80ern die deutsche Musikszene aufgemischt haben.    
Samstag, 18. Oktober, 21.30 Uhr, Eintritt 10,-/12,- Euro.

Eintrittskarten für diese Veranstaltungen gibt es beim Westfälischen Anzeiger, Ticket-Corner, Verkehrsverein und in der Kulturwerkstatt.  Telefonische Kartenvorbestellungen unter Telefon 02381/44891.

Pete Alderton Trio
1955 in Felixstowe, England, geboren, als Sohn eines in England stationierten amerikanischen G.I. hat Pete Alderton  seine Wurzeln im Blues. Mit ihm  bekommt der Blues eine unverwechselbare, grund-ehrliche Stimme, die sich erst  recht auf der Bühne voll entfaltet. Sein aktuelles Programm „Living on Love“, im Studio schon mit einer Menge Live-Feeling aufgenommen, reißt mit und lässt auch bei seiner Live-Präsentation niemanden unberührt.                    
Samstag, 31. Oktober, 21.30 Uhr, Eintritt 5,- Euro

Lies mir das Buch vom Tod:
Kommissar Knappkötters 3. Fall
Oberkommissar Konrad Knappkötter findet keine ruhige Minute mehr: Charlotte Tscherbonka, seit kurzem Mitglied eines Hammer Autorenteams, hat ein eigenes Buch geschrieben. Selbstredend, dass es sich dabei um einen Krimi handelt. Als ob das nicht schlimm genug wäre, soll nun dieses Projekt auch noch einem großen Publikum im Rahmen einer Autorenlesung im Kurhaus vorgestellt werden. Mit diesem Ansinnen ist Charlotte nicht allein, denn auch die anderen Mitglieder des Autorenteams sind wild entschlossen, ihre jeweiligen „Machwerke“ der staunenden Zuhörerschaft näher zu bringen. Und diese Sammlung kann sich sehen lassen: Prosatexte einer durchgeistigten Blumenhändlerin konkurrieren mit lustigen Rezepten eines kochbegeisterten Ehepaares, ein Politthriller buhlt um die Gunst vor einem Fotoband mit Naturaufnahmen und dem Liebesroman einer vernachlässigten Ehefrau. Und mitten in diesem Wahnsinn steht Charlotte und liest ihr „Buch vom Tod“. So ist es eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass genau das während der Lesung passiert: ein Mord. Es bleibt die Frage nach dem Täter und wer der bessere Ermittler ist: Charlotte oder „Knappi“?
In seinem nunmehr dritten Fall ist es wieder an Oberkommissar Knappkötter, diesen verzwickten Fall um den Mord an einem Hammer Zeitungsredakteur mit seinen Mitstreitern singend, spielend und tanzend zu lösen. Das Tanztheaterensemble der Stadt Hamm wird unterstützt von der KidsCompany. Insgesamt werden 40 Darsteller in der Zeit vom 10. bis 12. Oktober jeweils um 20 Uhr zum letzten Mal mit Kommissar Knappkötter im Kurhaus nach dem Mörder fahnden.
Erstmalig schlüpft Oliver Garlepow, vielen bekannt als erfahrener Schauspieler an der Waldbühne Heessen, in die Rolle des Oberkommissars und ermittelt gemeinsam mit Petra Strassdas als Charlotte Tscherbonka. Bereits zum zweiten Mal ist diese Krimikomödie in Musicalform ein einzigartiger Bestandteil des größten europäischen Krimifestivals „Mord am Hellweg“, bei dem sich die berühmtesten Krimiautoren Europas die Klinke in die Hand geben.
Wegen des großen Erfolges der vorangegangenen Musicalkrimis gab das Kulturbüro der Stadt Hamm zum dritten Mal in Folge den Auftrag zur Erarbeitung dieser besonderen Musicalform mit großen Chornummern, imposanten Tanzchoreografien, stimmungsvollen Balladen und witzigen Songs vor einem eindrucksvollen Bühnenbild. Eine weitere Besonderheit ist das potentielle Opfer bei der Mörderjagd: Dr. Volker Pirsich, Leiter der Stadtbüchereien Hamm, wird in diese besondere Rolle schlüpfen und neben Michael Imberg, der vielen Lesern als Redakteur des Westfälischen Anzeigers bekannt ist, agieren. Dass ausgerechnet ein Redakteur des WA in die Rolle eines Redakteurs schlüpft, ist eine kleine Ironie am Rande.
Karten für den „MusiKrimi“  gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Hamm oder unter: www.ticketonline.de.

Friedrich Schillers „Don Carlos“
Einen Klassiker bringt das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel am Mittwoch, 15. Oktober, um 20 Uhr auf die Bühne im Kurhaus Bad Hamm
Der Autor selbst bezeichnete sein Werk als „dramatisches Gedicht“ und hat damit nicht übertrieben, die Handlung um den titelgebenden spanischen Kronprinzen ist reich an Spannung: Im Spanien des 16. Jhs. kämpft Thronfolger Don Carlos um sein privates Glück. Seine große Liebe und ehemalige Verlobte (!) Elisabeth wurde mit seinem Vater, Philipp II. zwangsverheiratet. Dadurch hat sich das sowieso nicht sehr innige Verhältnis von Vater und Sohn weiter verschlechtert, Carlos sieht sich am Hof zunehmend isoliert. Sein einziger Freund, der Marquis von Posa, hat dagegen ganz andere Ziele: er kämpft für die Freiheit der Bürger (speziell für die von Spanien unterdrückten Niederlande) und strebt nach einem neuen Zeitalter, fernab vom Absolutismus. In Carlos sieht er den Schlüssel für die Zukunft des Landes. Und tatsächlich stellt sich der Thronfolger in den Dienst der „gerechten Sache“, nachdem seine Liebe keine Aussicht auf Erfüllung hat, da die Königin loyal zu ihrem Mann steht. Doch der sensible Carlos droht in den Machtspielen und Intrigen des Hofes unterzugehen, da ihm Halt und Orientierung fehlen: sein Vater verweigert ihm das Kommando der spanischen Truppen in den Niederlanden, er muss sich der Avancen einer Hofdame der Königin (der Prinzessin von Eboli) erwehren. Die von Carlos zurückgewiesene Eboli spinnt aus Rache eine Intrige gegen ihn, die zu seiner Ver34ya<haftung führt. Jetzt naht von Posa als Retter in der Not, offenbart sich dem Freund und will ihm zur Flucht in die Niederlande verhelfen. Doch der Marquis wird hinterrücks erschossen und seine Rebellionspläne aufgedeckt. Der Großinquisitor fordert von Philipp, an seinem Sohn ein Exempel für den Absolutismus zu statuieren und ihn hinrichten zu lassen.

FaberhaftGuth
Papanoia - die Leiden der jungen Väter
Eigentlich sind Dietrich Faber und Martin Guth ja Kabarettisten und verdienen ihr täglich Brot damit, andere Menschen zu unterhalten. Dass sie ihr Handwerk verstehen, beweisen zahlreiche namhafte Kabarettpreise wie die „St. Ingberter Pfanne“, der vom SDR verliehene „Stuttgarter Besen“ oder auch der „Kölner Comedy Cup“. In ihrem mittlerweile sechsten Bühnenprogramm  - im Kurhaus Bad Hamm am Donnerstag, 16. Oktober, um 20 Uhr zu sehen - überzeugen sie mit skurrilen Figuren, bissiger Gesellschaftskritik und intelligentem Klamauk, pointierten Texten neben gehobenem Nonsens, spritzigen Dialogen, rasanten Szenenwechseln, gekonnter Musikcomedy und Parodie. Sie bieten eine Themenvielfalt, die ihresgleichen sucht: da tritt das Kasperle-Ensemble in den Streik, gibt es eine umstrittene „Neusprechreform“ (Worte wie beispielsweise „Urinstinkt“ können sehr verschieden klingen…) oder den berufsvorbereitenden Kindergarten, der das Abitur in acht Jahren zum Ziel hat. Das klingt alles noch nach einem ganz typischen Kleinkunst-Abend. Doch es gibt da ein „kleines“ Problem - im wahrsten Sinne des Wortes: Faber und Guth sind nämlich nicht nur Kabarettisten, sondern auch Väter. Sie werden „papanoid“! Zweierbeziehungen mit Kind zählen nicht gerade zu den Dingen im Leben, die sich so nebenbei regeln lassen. Deutschlands „bestes Kabarettduo“ (Westdeutsche Zeitung) hat sich in der Schule kennen gelernt und bis heute stehen mehr als 1.300 Auftritte im deutschsprachigen Raum für sie zu Buche.

Dreigroschenoper
Und der Haifisch, der hat Zähne…
Wer kennt sie nicht, die berühmte „Moritat von Mackie Messer“? Die Dreigroschenoper des kongenialen Duos Brecht (Text) und Weill (Musik) ist eines der erfolgreichsten deutschen Bühnenwerke. Am Freitag, 17. Oktober, wird  sie um  19  Uhr in  einer Inszenierung des Theaters an der Ruhr im Kurhaus Bad Hamm zu sehen und zu hören sein.
Zwei Männer stehen im Mittelpunkt des Geschehens, die einander partout nicht leiden können: Mackie Messer und Jonathan Jeremiah Peachum. Zwar verfolgen beide grundsätzlich dasselbe Ziel - persönliche Bereicherung durch Ausnehmen anderer - doch sind ihre Wege dorthin verschieden. Mackie ist ein gesuchter Straßenräuber, der aber schon fast am Ende seiner „Karriere“ angekommen ist. Er ist umgeben von seiner mehr oder weniger erfolglosen Gang, grob-schlächtige, ungebildete Gesellen, die es über den Rang von Kleinkriminellen hinaus nicht sehr weit gebracht haben. Sein Einfluss auf die Mächtigen der Stadt, auf Kapital und Justiz, ist geschwunden. Sicher ist Polizeichef Tiger Brown seit den gemeinsamen Armeetagen sein Freund, doch bedingungslose Treue kann man von ihm nicht erwarten, da auch er stets auf den eigenen Vorteil bedacht ist.
Das richtige kriminelle Geschäft machen in diesen Tagen die konzernähnlichen Verbindungen, allen voran Peachum, der Kopf der Londoner Bettelmafia mit seiner Firma „Bettlers Freund“. Das Erregen menschlichen Mitleids ist sein  Metier  und  einträglicher als der Bankraub an der nächsten Straßenecke. Mit seiner Tochter Polly hat Peachum daher Großes vor: sie soll in die bessere Gesellschaft aufsteigen und gutbürgerlich verheiratet werden. Dumm nur,  dass diesen Plänen ausgerechnet Mackie in die Quere kommt, denn niemand anderer als er ist der neue Verehrer von Polly. Auf diesen Schwiegersohn kann Peachum gut verzichten!
Die Erfolgsgeschichte der Dreigroschenoper begann mit der Uraufführung am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin. Kaum ein Stück aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kann auf eine so umfangreiche Aufführungstradition zurückblicken, einige der Musiknummern - nicht zuletzt die berühmte „Moritat von Mackie Messer“ - wurden Welthits. 1933 wurde das Stück von den Nazis verboten, war aber bis dahin  bereits mehr als 10.000 (!) Mal an europäischen Bühnen gespielt worden.

König Drosselbart
Prinzessin zu sein ist gar nicht so einfach
Sicher, eine Prinzessin lebt in einem schönen Schloss und wird bedient. Zum Essen kann sie sich einfach an den gedeckten Tisch setzen und sauber machen muss sie auch nicht. Aber auch eine Prinzessin hat Pflichten: Heiraten soll sie nämlich. Das wäre an sich ja gar nicht so schlimm, stünden nicht gerade die lächerlichsten Prinzen zur Auswahl, die das Abendland jemals hervorgebracht hat. Doch die junge Dame ist äußerst pfiffig und kess und lässt die Bewerber einen nach dem anderen ganz schön alt aussehen
Eine moderne Fassung des altbekannten Grimmschen Märchens „König Drosselbart“ bringt das Theater 1+1 am Mittwoch, 22. Oktober, um 15 Uhr im Kulturbahnhof für die Jungen und Junggebliebenen ab 4 J. auf die Bühne.
Mit viel Aktion und fliegendem Rollenwechsel, dazu noch eingestreuten Slapstick-Elementen, präsentieren die zwei Darsteller des Theaters 1+1 ihre Version des populären Märchens. Als Prinzessin begeistert Petra Nadolny, während Wolfgang Fiebig die „anstrengenden“ Männer-Partien übernimmt.
Karten für die Veranstaltungen gibt es bei allen Vorverkaufsstellen in Hamm oder im Internet unter www.ticketonline.de

Großes Herbstprogramm im LOUIS
Die Fans der Live-Musik im Louis können sich auf was gefasst machen. Gleich fünf Veranstaltungen gibt’s im Oktober. Los geht’s am Samstag, 4. Oktober um 20.00 Uhr mit der Bluesband „Harmonica Pete & The Blues Jukes“ aus Recklinghausen.

Seit mehr als 20 Jahren, jetzt aber mit breiterem musikalischen Spektrum denn je, befinden sie sich auf einer ständigen Wochenendtournee durch die deutschen Landen und die europäischen Nachbarstaaten.
Nach verschiedenen Umbesetzungen brilliert jetzt der Recklinghäuser Eugen Pazdzior am Elektro- und Kontrabass. Sein Spiel gibt der Combo einen noch swingenderen Sound, der jetzt auch vielfältige Aspekte des klassischen Rock & Roll  und  des Roots-Rock enthält. Zurück in der Combo ist seit Jahresbeginn 2004 Schlagzeuger Walter Demtröder. Der Gitarrist ist weiterhin Andreas Barheier. Vokalist und Harmonikaspieler Peter Sterner  (Foto unten) ist und bleibt in der Band der Garant für die Stilelemente des städtischen Blues in traditionellen und modernen Formen. Ein lockerer Umgang mit allen  Spielarten der amerikanischen Roots-Music  (Blues, Swamp, R’n’R, Boogie, R&B, Tex-Mex , Swing und ein wenig Soul....) vorgetragen von lange Jahre aktiven Musikern (echten Spitzenkönnern, virtuosen Cracks und auch schnuckeligen Sugardaddies fürs Auge.....), bringt jedem Publikum Spaß in die Bäckchen und die Füße.  Songs von Ike Turner bis Freddy King (nicht Quinn) und von James Brown bis „Icepick James“ Harman und auch eigene Werke führen zu  beglückenden Hörerlebnissen.
Am Freitag, 10. Oktober freut sich nicht nur der weibliche Fanclub der Louis Blues Band auf die um 20.00 Uhr beginnende „Blues-Session“.
„The High Grass Dogs“ aus Münster kommen am Freitag, 17. Oktober um 20 Uhr ins Louis. Gespielt werden Songs von Tom Petty & The Heartbreakers. Die Band The High Grass Dogs wurde im Juni 2007 von dem münsteraner Gitarristen und Berufsmusiker Philipp Seeboth ins Leben gerufen. Neben der Gitarre tritt Seeboth hier auch zum ersten Mal als Sänger in Erscheinung.
 „Erntezeit“ aus Köln/Bremen kommt am Sonntag, 19. Oktober um 18.00 Uhr im Rahmen einer Tournee nach Hamm. Die Akustik-Formationen Meadows (Köln/Olpe) und Lama (Bremen/Düssel-dorf) gehen nach dem tollen Erfolg 2007 wieder gemeinsam auf die Bühne. Die vier Musiker bringen ihre neuesten und schönsten Songs zusammen. Sie spielen in abwechslungsreichen Variationen, singen auf Deutsch und Englisch, einfühlsam und frech. Akustik- und E-Gitarren, Harp, Cajon, Bod-hrán und die Stimmen von Mark Hochstein und Lars Gerhardt sind ihre Instrumente. Allen, die gutes Songwriting mögen, ist die Erntezeit wärmstens zu empfehlen!
Auf ein tolles Konzert mit „Freddy Pieper & Groove Kartell“ können wir uns am Freitag, 24. Oktober um 20.00 Uhr freuen. Am Start sind neben Freddy noch Volker Wendland,  Björn Grote, Marc Pawlowski und Marco Arndt.
Der Eintritt für die Veranstaltungen beträgt im Prinzip 5,-€ Die Blues-Session kost nix.

Hamms bunter Herbst lädt mit Original Hamburger Fischmarkt und verkaufsoffenem Sonntag in die Innenstadt ein
Das letzte Wochenende im Oktober verspricht ein besonderes Einkaufsvergnügen in der Hammer Innenstadt, wenn vom 24. bis 26. Oktober der Hamburger Fischmarkt zum mittlerweile achten Mal in Hamm die Verkaufswagen aufbaut. Zum Familieneinkaufserlebnis öffnen die Geschäfte in der City zudem am Sonntag von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr ihre Türen.
Mittlerweile zum achten Mal ist der Hamburger Fischmarkt mit seinen spektakulären Marktschreiern und den vielen Verkaufsständen zu Gast in Hamm. Von Freitag bis Sonntag sorgen Marktschreier, Matjes und Musik jeweils bis 20.00 Uhr für Spaß und Abwechslung. Immer wieder ein Erlebnis sind die Händler, von „Blumen-Ralf“ bis „Wurst Herby“ alle nordische Originale. Mit ihren derben Sprüchen und den zu füllenden Körben für die Käufer sind sie immer wieder für Überraschungen gut.
Die musikalische Untermalung des Markttreibens übernimmt wieder „Paule Paulsen, der Seemann mit der Quetsche“, der die Wünsche der Zuhörer immer gern berücksichtigt. Bei Wettbewerben wie „Bierkrug-Stemmen“ und „Nachwuchs - Marktschreien“ ist Spaß garantiert, ein wenig Ehrgeiz ist angesichts der attraktiven Preise auch nicht verkehrt. Wer den Rekord von fast sieben Minuten im Bierkrugstemmen schlägt, hat beispielsweise die große Chance auf eine Wochenendreise für zwei Personen nach Hamburg. Auch das kulinarische Angebot gibt sich ganz maritim: köstliche Fischspezialitäten und stilechtes „Hafen-Bräu“ erwarten die Besucher.
Auch in diesem Jahr findet der Hamburger Fischmarkt auf dem Parkplatz des Kaufhofs und in der angrenzenden Bahnhofstraße statt. Kaufhof-Kunden können an diesem Wochenende die Besucher-Parkplätze des Technischen Rathauses an der Poststraße sowie den Parkplatz der ehemaligen Kaufhalle nutzen.
Für einen entspannten Familien-Einkaufstag bietet sich der Sonntag, denn dann sind die Läden in der Hammer Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Wie im letzten Jahr überraschen viele Händler ihre Kunden mit besonderen Aktionen und Angeboten. So bietet der Kaufhof in Kooperation mit der Landwirtschaftkammer und der Landjugend einen Einblick in das Leben auf einem modernen Bauernhof. Blickfang wird ein Traktor der Fa. Claas sein, der mit seiner Größe für Staunen sorgen wird. Begeistert werden auch die Kinder sein, wenn sie den riesigen Playmobil-Bauernhof betrachten. Diese Edition ist eigens vom Kaufhof für die gemeinsame Präsentation aufgelegt worden.
Wer mit dem eigenen Auto in die Innenstadt fährt, findet zahlreiche Parkplätze rund um die Fußgängerzone, dank des dynamischen Parkleitsystems auch ohne große Suche. Noch bequemer wird es mit dem Tagesticket „Bunter Herbst“. Es erlaubt als Sonderaktion der Verkehrsbetriebe eine günstige und komfortable Anfahrt für bis zu fünf Personen, die den ganzen Tag für nur sieben Euro die Busse im Stadtgebiet nutzen können. Hamms Bunter Herbst: ein abwechslungsreiches Vergnügen für alle Sinne.

HANS WERNER OLM TOUR 2008 Show must go OLM”
Jetzt geht’s wieder zur Sache: Denn Show must go OLM! Mit seinem gleichnamigen neuen Live-Programm geht HANS WERNER OLM, der Bruce Willis der deutschen Comedy-Szene,  wieder auf Deutschland-Tour.
Olm kennt alles und weiß alles. Denn er hat schon alles erlebt. Er überlebte die Siebziger, verachtete die Achtziger, prägte die Neunziger und das jetzige Jahrtausend liegt ihm zu Füßen.
Und das Beste: Er will diesen Reichtum mit seinem Publikum teilen. Er bietet seinen Fans die einmalige Gelegenheit, aus ihrer bisherigen Misere das zu machen, was sich Leben nennen kann.
HANS WERNER OLM live und gefährlich nah - da kann sich keiner kichernd hinter der legendären ersten Reihe verstecken - es wird laut und dreckig gelacht! Meisterzyniker sagt der eine, ein feiner Junge die anderen… äh zwei. HANS WERNER OLM, einer der erfolgreichsten Comedians Deutschlands und leidenschaftlicher Musiker, stellt auf der Bühne wieder seine unerschöpfliche Kreativität und sein unschlagbares Talent unter Beweis. OLM trifft den Nerv und das spürt man gerade dann, wenn es gerne auch mal ruhig wird im Saal. Wenn OLM erscheint, fühlen sich Männer hilflos. Sie ahnen, was sie verloren haben. Frauen erschauern ob seiner selbst-verständlichen Präsenz. Denn sie spüren bei ihm, dass ER authentisch ist. Bereits seine hin und wieder aufflammende Liebenswürdigkeit wird von schwachen Frauen als vorauseilende Vergewaltigung empfunden, doch sein Charme öffnet mehr als nur ein Herz.
In Show must go OLM geht es wieder um den modernen Großstadtmenschen der gierig durchs Leben torkelt, als stünde die Apokalypse vor der Tür. Es geht um Menschen, die auf der Suche sind nach Schönheit, Geld und Sex - zweidimensional und ängstlich. Menschen, die den Blick für die dritte Dimension verloren haben - den Blick für die Tiefe. OLM zieht seinen Spaß daraus.
Doch ist OLM auch der Entertainer der weiß, dass der erhobene Zeigefinger hinter den Rücken gehört und dass ein schallendes Lachen noch immer die beste Medizin gegen den Irrsinn in der freien Wildbahn ist.
Seine beim Publikum beliebten, selbst erschaffenen Figuren krönen das Programm. Wie zum Beispiel Luise Koschinsky, der Männer verschlingende Antikörper mit dem Betonpfeiler-Charme oder Frauenliebling und Testosteron-Tiger Paul Schrader. Freuen Sie sich auf „SHOW must go OLM“ - denn SIE kommen auch drin vor.
Am Donnerstag 13. November 2008 um 20.00 Uhr in der Zentralhallen-Arena
Karten gibt es beim Verkehrsverein Hamm e.V. unter 02381 / 23 400, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Die Kartenpreise liegen zwischen 31,05 € und 35,45 €.

 

 
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