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![]() Willi Nr. 180 - Februar 2010 |
Reisen mit WilliMinikreuzfahrt auf der „Color Fantasy“ Nach dem Abendessen auf zur Showbühne! Heute wird uns eine andere, aber ebenso gute Show geboten wie am Abend zuvor. Während einer kleinen Pause suchen wir gut gerüstet - mit unseren Whiskyfläschchen in den Taschen - die Toiletten auf, denn wir wollen keinen Arger mit den Kellnern...! Tom und ich grinsen uns an: Er geht rechts, ich gehe links. Eingeschlossen in meiner Toilette zücke ich ein 5 cl Glennfiddich-Fläschchen aus meiner Jackentasche und setze an. Nach einem Schluck sind nur noch wenige Tropfen drin. Ich staune: „Was, schon leer? Na, die zweite lasse ich mal lieber zu“. Auf dem Gang treffen wir uns grinsend wieder: „Und?" - ,,Leer!!" - „Was?“ - „Na, und?“ - „Du nicht?" - ,,Nein, nur die Hälfte." - ,,Mehr nicht?? Meine war sofort leer!!" - ,,Du sollst ja auch genießen und nicht trinken!" - ,,Wie, auf der Toilette??" Mann-o-Mann, wie viel hätten wir gestern sparen können! Gutgelaunt steuern wir Donkey's Bar an, wo wir live mit- erleben können, wie die Junggebliebenen der 30/ 40er Jahre das Tanzbein schwingen - trotz der Ein-Mann-Band von gestern. Wir machen noch einen kurzen Abstecher in die Disco, um zu sehen, ob der DJ noch lernfähig ist. Auf dem Weg dorthin greifen wir noch mal tiiief in die Tasche... leider nichts mehr los hier, aber uns hat ohnehin schon das abendfüllende Programm geschafft - oder war's der Whisky? 7.45 Uhr: Ach du Schreck - verschlafen! Schnell in die Klamotten und runter zum Frühstück; danach ein letzter Abstecher auf das Sun Deck, von wo aus wir bis um 9.45 Uhr das Anlegen der „Color Fantasy" am Norwegenkai (Foto unten) verfolgen. Die übrigen Reisenden stehen bereits in den Startlöchern um auszuchecken, während wir gerade mal damit beginnen, unsere Sachen zusammenzupacken, was uns später im Bus böse Blicke beschert. Aber noch sind wir ja nicht im Bus! Am Checkpoint findet Tom sein Ticket nicht! Er kramt in all seinen Taschen, im Koffer, kommt dabei gehörig ins Schwitzen, ich biete ihm mein Ticket an, denn ich bin ja schon durch. „Nein, das geht leider nicht", schmunzelt die Kontrolleurin. Entnervt schmeißt Tom seine Jacke auf den Boden: ,,Das ist ja leichter, hier 'reinzukommen als wieder 'raus!" Ich stelle mich schon mal darauf ein, Tom als Barkeeper o. ä. hier zurückzulassen, als er dann doch noch sein Ticket findet und die Schranke passieren kann: „Und ich dachte, ich brauche es nicht mehr!", stöhnt er. Wir sind 20 Minuten zu spät, denn um 10 Uhr sollte sich der Bus in Bewegung setzen. Aber na ja, wie anfangs bereits erwähnt - einer kommt immer zu spät...!
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