Jahrgang 2010  - Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember
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Willi Nr. 181 - März 2010

Vorschau

Himmel und Apokalypse
In einem ungewöhnlichen Konzert werden Stücke von Mozart dem einzigen Kammermusikwerk von Olivier Messiaen gegenübergestellt. Ein gewagtes Konzept, sind die Kompositionen Mozarts doch eher durch ihre Leichtigkeit geprägt, während Messiaens Quartett die Endzeit zum Gegenstand hat. Entstanden in einem Europa der Apokalypse, fand die Uraufführung des Quartetts 1941 vor 5.000 Häftlingen im Kriegsgefangenenlager Görlitz statt. Tiefste Stille und erschütternde Dramatik, Licht und Dunkelheit, Farben, unendliche Hymnen und expressive Virtuosität lösen einander ab. Doch bei genauerem Hinhören sind die Kontraste zwischen den Werken gar nicht so stark, wie man meinen möchte.
Alfredo Perl (Klavier), Ingolf Turban (Violine), Ralph Manno (Klarinette), Guido Schiefen (Violoncello) und Hartmut Rohde (Bratsche) setzen das außergewöhnliche Programm musikalisch um.
Am Mittwoch, 3. März 2010 um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm

Robert  Schumann  -  Johannes Brahms - Seltene Chor-Werke zum Schumann-Jahr
Robert Schumann ist berühmt für seine Klaviermusik, und seine Liedkompositionen, doch nur wenige kennen seine Werke für Chor, das „Paradies und die Peri“, die „Szenen aus Goethes Faust“ und die Requien. Deshalb macht Lothar R. Mayer mit seinen Chören aus Hamm und Siegen dem Publikum ein besonderes Geschenk: Das Requiem op. 148 geschrieben im Jahr 1852 und das „Requiem für Mignon“, sowie das Schicksalslied von Johannes Brahms stehen
am Samstag, 6. März um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm auf dem Programm.

Alles chanSong  - Ein musikalischer Abend mit Tillmann Schnieders
Für ein ganz besonderes Konzert kehrt ein echter „Hammer Junge“ in seine Heimatstadt zurück: Tillmann Schnieders präsentiert „Alles chanSong“ und der Titel ist Programm. Allen nahe liegenden Vermutungen zum Trotz gibt  es an  diesem Abend nämlich keine Musicalnummern, sondern Chansons von Holländer, Kreisler und Co. Dazu kommen noch Popsongs von Elton John, Rio Reiser oder Juli - Altes und Neues, alles hat hier seinen Platz.
Geboren 1977 in Hamm, ist Tillmann Schnieders an der städtischen Musikschule und der Waldbühne Heessen „groß geworden“. Er spielt Violine, Viola und Klavier, gewann 1995 bei der regionalen Ausscheidung von Jugend musiziert im Fach Viola Solo sogar den ersten Preis. Auf der Waldbühne konnte man ihn in den verschiedensten Stücken erleben, die Bandbreite reicht von „Robin Hood“ über „Rabatz im Zauberwald“ bis hin zu „Anataveka“ und „My Fair Lady“. Nach seinem Schulabschluss am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium entschloss er sich, seine beiden Leidenschaften Musik und Theater zu verbinden. Er studierte an der Folkwang Hochschule Essen und absolvierte mit Auszeichnung an der Universität der Künste in Berlin, wo er noch heute seinen Lebensmittelpunkt hat. Von hier aus spielte Tillmann die unterschiedlichsten Rollen, u. a. den Marius in „Les Misérables“, Jack Worthing in „Mein Freund Bunbury“, Tony in der „West Side Story“ oder den Reagan-Attentäter John Hinckley in Sondheim´s „Assassins“. Sein Weg führte ihn neben dem Theater des Westens, dem Admiralspalast und der Neuköllner Oper in Berlin auch an das Wiener Renaissancetheater oder das Deutsche Theater in München. Neben seinen Engagements arbeitet Tillmann immer wieder gern an eigenen Programmen und Abenden. So hat er gemeinsam mit dem Pianisten Nikolai Orloff auch die Gestaltung dieses Konzerts entwickelt.
Am Freitag, 12. März 2010 um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm

Krabat -
oder das Geheimnis der Schwarzen Mühle
Der Waisenjunge Krabat schlägt sich allein durchs Leben. Im Traum erscheinen ihm schwarze Raben und er hört eine Stimme, die ihn zu sich ruft. Da er nichts zu verlieren hat, macht er sich auf die Suche, um den Ursprung dieses Traums zu ergründen. So landet er schließlich bei der Schwarzen Mühle, deren Meister ihn als Lehrjungen bei sich aufnimmt. Dort lernt er aber nicht nur das Müllerhandwerk und Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch die Kunst der Schwarzen Magie. Der Herr der Schwarzen Mühle ist nämlich kein gewöhnlicher Mann, sondern ein gefürchteter Zauberer.
„Krabat“ zählt zu den bekanntesten Werken des Jugendbuchautors Otfried Preußler. „Krabat“ wurde in 31 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Wer wäre besser in der Lage, eine sorbische Sage auf die Bühne zu bringen als das Sorbische Nationalensemble? Ihre Version nach Motiven des Preußlerschen Romans auf die Bühne des Kurhauses: als getanztes Märchen für alle kleinen und großen Menschen ab fünf Jahren. Livemusik spielt eine große Rolle im Stück, Lichteffekte und tolle Kostüme runden die Inszenierung ab.
Am So., 14. März, um 15 Uhr im Kurhaus Bad Hamm

Ein Herz und eine Seele - Daheim bei den Tetzlaffs
Bühne frei für Ekel Alfred! Gegen ihn ist kein Kraut gewachsen, geschweige denn eine Ehefrau, eine Tochter, ein Schwiegersohn oder irgendwelche Nachbarn, Politiker, falsche Bundesligavereine oder der Rest der Welt. Die Familie Tetzlaff, zuhause „mitten im Pott“ - in Bochum - ist der Prototyp des deutschen Spießbürgertums. Angeführt werden sie vom zutiefst konservativen Familienvater Alfred, der mit seinen chauvinistischen, rassistischen und frauenfeindlichen Äußerungen seine Frau Else, Tochter Rita und Schwiegersohn Michael regelmäßig zur Weißglut bringt. Doch auch diese drei tragen ihren Teil dazu bei, dass von Frieden innerhalb dieser Familie nie die Rede sein kann. 1973 flimmerten die Tetzlaffs erstmal über die deutschen Fernsehbildschirme. „Ein Herz und eine Seele“ eroberte die Republik im Sturm, „Ekel Alfred“ wurde zu einem Schlagwort. Bis heute hat die WDR-Serie nichts von ihrem Charme und ihrer Popularität verloren. Nun finden die Tetzlaffs ihren Weg auf die Theaterbühne. Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel hat mit den Originaldrehbüchern einige Folgen der Kultserie produziert, lässt alte Erinnerungen wach werden und liefert dabei ein Stück bester Unterhaltungskunst ab. Das Familienquartett agiert ebenso überzeugend wie die Nebendarsteller. In der Hauptrolle als Ekel Alfred tritt Jürgen Mikol die Nachfolge des legendären Heinz Schubert an.
Am Mittwoch., 17. März um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm
Es gibt nur noch wenige Restkarten,

Elisabeth Leonskaja spielt Beethoven
Elisabeth Leonskaja, Grande Dame der Pianistenszene, interpretiert Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5. Ein Werk von dem nicht nur Klavierpapst Joachim Kaiser schwärmt, dass es das großartigste aller Klavierkonzerte überhaupt sei. Seit Jahrzehnten schon zählt Elisabeth Leonskaja zu den großen Pianistinnen unserer Zeit. 1978 verließ sie die Sowjetunion, um Wahlwienerin zu werden. Ihr sensationeller Auftritt bei den Salzburger Festspielen 1979 markierte den Anfang einer eindrucksvollen Konzertkarriere im Westen.
Klangvoll unterstützt wird Elisabeth Leonskaja vom Württembergischen Kammerorchester unter der Leitung von Ruben Gazarian. Neben Beethovens letztem Klavierkonzert steht ein weiteres Werk des Komponisten auf dem Programm: seine Sinfonie Nr. 3, die „Eroica“.
Am Samstag, 20. März um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm:

Tannöd
Unheimlich war die Familie Danner den Leuten im Dorf eigentlich immer schon gewesen. Seltsame, verschlossene, ja abweisende Menschen, die auf einem abgelegenen Bauernhof in der Einsamkeit der endlosen oberpfälzischen Wälder lebten. Der Tannöd-Hof war nur schwer zu erreichen, man musste früh mit dem Fahrrad los, um noch vor Einbruch der Dunkelheit zurückzukommen. Denn übernachten, nein, übernachten wollte bei dieser Familie niemand. Gerüchte über die seltsamen Familienverhältnisse gab es viele, aber geredet wird schließlich immer, dass muss man ignorieren können. Die Danners haben alles ignoriert: sie waren schweigsam und pflegten keinerlei Kontakte nach außen - aber sie waren fleißig und gottesfürchtig, daran bestand nie ein Zweifel. Und als sie dann eines sonntags nicht in die Kirche kamen und man auch später nichts von ihnen hörte, da schauten die Nachbarn doch nach dem Rechten. Trotz des permanenten Regens. Denn zur Kirche war die Familie bis dahin immer gekommen. Zuerst fanden sie nichts, das Haus war verschlossen, düster die Atmosphäre, niemand reagierte auf Rufe. Nur die Kühe heulten, dass es einem Schauer über den Rücken jagte. Schließlich fanden sie das neue Dienstmädchen in der Kammer, dann die anderen … die ganze Familie, selbst die Kinder. Und keine Spuren! Was für ein Schock, so etwas hatte es bisher hier nicht gegeben.
Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel hat sich des preisgekrönten Krimis angenommen und für die Bühne umgesetzt. zu sehen. Wie in der Schauspielreihe üblich, gibt es um 19.15 Uhr ein Einführungsgespräch, in dem Hintergründe und Fakten zum Stück näher beleuchtet werden.
Der Kriminalroman „Tannöd“ ist das Debüt der deutschen Autorin Andrea Maria Schenkel, erschienen im Jahr 2006. Sie verarbeitet einen tatsächlichen Mordfall, der sich 1922 auf einem mittlerweile nicht mehr existenten oberbayerischen Einödhof (Hinterkaifeck) ereignet hat. Im Gegensatz zu ihrem Buch bleibt der echte Fall bis heute ungelöst.
Am Mi., 24. März um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm

Julia Hülsmann Trio
„In meiner Musik dreht sich alles um die Melodie“ sagt Pianistin und Komponistin Julia Hülsmann. Geboren 1968, erhält sie mit elf Jahren ihren ersten (klassischen) Klavierunterricht - nicht zuletzt, weil auch ihre Eltern begeisterte Klavierspieler sind. Als Teenager hört sie viel Popmusik. Schon mit 16 hat sie ihre erste eigene Band, für die sie auch selbst Stücke komponiert. 1991 beginnt Hülsmann ein Studium an der Hochschule für Künste Berlin mit den Fächern Diplommusikerziehung und Jazzpiano. Ein Jahr später wird sie Mitglied im berühmten BuJazzO unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, 1996 schließt sie ihr Studium erfolgreich ab. Sie gründet das Julia Hülsmann Trio und spielt Konzerte in Clubs und auf Festivals in ganz Deutschland. 2000 folgt ein längerer Studienaufenthalt in New York, wo sie nicht nur Unterricht bei Richie Beirach, Maria Schneider, Gil Goldstein und Jane Ira Bloom erhält, sondern auch Rebekka Bakken kennenlernt. Diese Begegnung ist der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit: für die 2003 erschienene CD mit vertonten Gedichten von E. E. Cummings – Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken: Scattering Poems – erhält sie den German Jazz Award. Daneben arbeitet sie erfolgreich mit Anna Lauvergnac und Roger Cicero zusammen und komponiert für diverse Festivals. Obwohl das Trio die regelmäßige „Arbeitsgruppe“ von Julia Hülsmann  ist, sind die Drei als „reines Trio“ bis dato nur wenig in Erscheinung getreten. 1997 gegründet, erschien 2000 die CD „Trio“ bei einem Kleinstlabel. Seit 2002 arbeitet Hülsmann kontinuierlich mit dem Bassisten Marc Muellbauer und dem Schlagzeuger Heinrich Köbberling (der Rainer Winch ersetzte) zusammen. Sie ist zwar wichtigste Komponistin und Hauptgestalterin des Trios, nichtsdestotrotz sind, sobald sie einmal begonnen haben zu spielen, drei gleichrangige Musiker am Werk.
Am Donnerstag, 25. März um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm
Karten für die Veranstaltungen gibt es beim Kultur-büro der Stadt Hamm, allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter:
www.ticketonline.de

Die Kulturwerkstatt im März:
„The Evolution Tour“: Ten Years After
40 Jahre, und kein bisschen leise! - Live im Hoppegarden
Es gibt Bands, bei denen die bloße Nennung des Namens für leuchtende Augen unter Musikfans sorgt - und sie gehören definitiv dazu. Wenn man Blues-Rock sagt, meint man TEN YEARS AFTER. Obwohl sie bereits seit über 40 Jahren unentwegt auf Achse sind, hat ihre Musik nichts an zeitgemäßer Frische eingebüßt.
Ihr Konglomerat aus Blues und Rock schlug schon beim legendären Woodstock-Konzert anno 1969 bei den Massen wie eine Bombe ein. TYA sind für die Intensität ihrer Performance berüchtigt und haben sich ihren Platz im Rock-Olymp hart erarbeitet, indem sie über die Jahre hinweg ihrem Herzen gefolgt sind und immer noch das zelebrieren, was sie am besten können: urwüchsigen Bluesrock in rundum vollendeter Perfektion. Dafür vergöttern die Fans sie. Durch bestechende Grooves, packende Soloeinlagen und traumhaftes Zusammenspiel tragen diese Musiker ihren Sound ins 21. Jahrhundert. Leo Lyons (Bass), Ric Lee (Drums), Chick Churchill (Keyboard) und Joe Gooch (Guitar & Vocal) rocken die Welt mit ihren Hits „Love Like a Man” und „Going Home”,  Es gilt also, diese geschichtsträchtige Bluestruppe nicht zu verpassen.   www.tenyearsafternow.com.
Samstag, 6. März, Beginn 21.30 Uhr (Einlass ab 19 h) Vvk.: 21,- / Ak.: 27,- €
Vorverkauf beim Westf. Anzeiger, Ticket-Corner und in der Kulturwerkstatt. Kartenbestellungen unter Tel. 02381/44891 oder:
info@kulturwerkstatt-hamm.de

„Jahrmarkt der Kuriositäten“ - Oracl & Enojado
Musik – Artistik – Live Painting – Performance
Auf zwei einander gegenüberliegenden Bühnen kreieren die beiden Hammer Bands „oracl” und „Enojado” eine stereophone Show. Kraftvolle Performance und das erstaunliche Erlebnis, welches sich aus der Verwendung der zwei Bühnen ergibt, versprechen tiefes Erschauern. Die Bands können wegen ihrer unterschiedlichen Stile eher gegeneinander, als miteinander spielen - könnte man meinen. Obwohl „Enojado“ eher zur rohen, erdigen und massiven Rockfraktion zählen, und „oracl“ mit ihren expressionistischen Tex-ten und rhythmisch verwirrenden „Mini-Opern“ eher in die Progressiv-Ecke gestellt werden, wagen sie zusammen dieses Experiment.
Freitag, 12. März, 21.00 Uhr, Einlass 20.00 Uhr, Eintritt 4,- Euro.

These  Day´s - „The Songs of Bon Jovi” im HoppeGarden
Diese Hammer Band um Sänger  und Frontmann Holger Auer kann dem Original durchaus das Wasser reichen, und zählt mittlerweile zur Elite unter den zahlreichen Bon-Jovi-Coverbands in Europa. Mit Felix Westermann, Stefan Biergans (beide Guit. u. Voc.), Bernd Maßmann (Bass, Voc.), Ben Schröter (Keyb.) und Jo Baumjohann (Drums) werden die sympathischen Vollblutmusiker beweisen, dass zweieinhalb Stunden Bon-Jovi-Cover´s so kurzweilig sein können, wie das Original.                             
Samstag, 20. März, 21.30 h – Eintritt 10,-/12,- € - Einlass ist ab 19.00 Uhr

„Hammer-Spitze”
Threshold of Aggression-Festival
mit: Destruction, Operation Hellfire, Out of Apathy, Chronic & Paranoya.
Samstag, 27. März, 20.00 Uhr, Einlass ab 19 h,, Eintritt 5,- Euro.

Zeit haben - Gelassenheit gewinnen - Frühstücks-Treffen für Frauen am 06.03.2010 an neuem Ort
Das 15. Hammer Frühstücks-Treffen für Frauen (FFF) findet in diesem Frühjahr in anderen Räumlichkeiten statt: In der Halle des Schützenvereins Herringen-Nordherringen wird am 06.03.2010 die Seelsorgerin und Referentin Anke Pagel über das Thema „Zeit haben - Gelassenheit  gewinnen“ sprechen.
Wir leben in einer Zeit der allgemeinen  Beschleunigung. Viele von uns führen ein Leben auf der Übeholspur. Nicht "in der Ruhe liegt die Kraft" lautet heutzutage die Devise, sondern "immer schneller, höher, weiter" - und möglichst alles gleichzeitig. Insbesondere Frauen sehen sich zumeist der Doppelbelastung ausgesetzt, sowohl die eigene Berufstätigkeit als auch die Hausfrau- und Mutter-Pflichten unter einen Hut bringen zu müssen. Nicht selten stellt sich da bei so mancher Frau das Gefühl ein, sein Leben nicht mehr selbst gestalten zu können, sondern vielmehr „gelebt zu werden“. Die Seelsorgerin Anke Pagel - Mitbegründerin des christlichen Tagungszentrums Dünenhof in Cuxhaven und Mutter von fünf Kindern - gibt in Ihrem Referat Tipps und Anleitungen für ein Leben mit mehr Ruhe und Gelassenheit. Bei einem schmackhaften Frühstück wird den Besucherinnen zudem die Möglichkeit gegeben, mit anderen Frauen ins Gespräch zu kommen und sich über das Vortragsthema auszutauschen.
Andere Sichtweisen finden, neue Lebensmuster entdecken und damit Hilfen für das Leben zu erhalten – dies ist eine der wesentlichen Zielsetzungen des Frühstücks-Treffens für Frauen:  In gemütlicher Frühstücksrunde erörtern Frauen aller Altersgruppen Lebens- und Glaubensfragen und knüpfen dabei ungezwungen neue Kontakte. Im Zentrum der Veranstaltung steht immer ein Vortrag zu einem aktuellen Thema. Abgerundet wird das Programm durch ein ausgewähltes musikalisches Rahmenprogramm und einen thematisch sortierten Büchertisch. Die Frühstücks-Treffen geben Frauen die Gelegenheit, sich eine Auszeit vom Stress des Familien- und/oder Arbeitsalltags zu gönnen. Damit dies tatsächlich gelingt, ist selbstverständlich auch für Kinderbetreuung gesorgt.
In den auf das Frühstücks-Treffen folgenden Wochen wird zudem eine Nachbereitung des Vortrags angeboten: Es besteht die Möglichkeit, sich in Gesprächsrunden zusammenzufinden, um das Thema noch einmal aufzunehmen und zu vertiefen. Außerdem stehen  seelsorgerlich geschulte Mitarbeiterinnen für Einzelgespräche zur Verfügung.
Karten für den Vormittag sind zum Preis von 8,00 Euro bis einschließlich Mittwoch, den 03.03.2010, in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Buchhandlung Harms (an der Pauluskirche), Kötters Hofladen, Beiseystraße 3 (Herringen), Haus der Begegnung (Café Lese), Friedrich-Ebert-Str. 25 (Bockum-Hövel). Für die Kinderbetreuung wird um verbindliche Anmeldung gebeten unter Tel.: 02385/506010.

Frühlingsfest in der Hammer Innenstadt - Verkaufsoffener Sonntag mit Frühlingsflairin Rhynern und in der Hammer Innenstadt
Bereits zum zehnten Mal laden die Einzelhändler in der Hammer Innenstadt zum Frühlingsanfang am 21. März zu einem Frühlingsfest ein.
Viel sehenswertes und abwechslungsreiche Unterhaltung verspricht die Frühlingsautoschau der Hammer Autohäuser. In der Fußgängerzone werden die neuen Modelle gezeigt, welche die Autohersteller auf den großen Autosalons vorgestellt haben. Für fachliche Gespräche stehen die Mitarbeiter gerne bereit und vereinbaren auch Termine für Probefahrten.
Zudem wird in der gesamten City ein Rahmenprogramm mit Infoständen, Musik und Gastronomie angeboten. Die Geschäfte stehen von 13.00 bis 18.00 Uhr für einen ausgedehnten Einkaufsbummel mit der ganzen Familie offen. Auch zahlreiche Aktionen in den Geschäften  und  Einkaufszentren machen einen Ausflug in die Hammer Innenstadt lohnenswert. Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr laden die Kaufleute der Wer-be- und Interessengemeinschaft Rhynern zu einem Einkaufsvergnügen an einem Sonntag ein. Mit Aktionen in den Geschäften und auf der Straße können sich die Besucher von der Leistungsfähigkeit der vielen Fachgeschäfte in Hamms südlichem Stadtteil überzeugen.
Selbstverständlich haben an diesem Sonntag auch alle Parkhäuser und Tiefgaragen in der Innenstadt geöffnet. Zusätzlich können die Behördenparkplätze rund um das Rathaus genutzt werden, so dass eine lange Parkplatzsuche vermieden wird.

Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010:
Musical „Alpha Code Two-Zero-One-Zero“ - Premiere am 31. März im Kurhaus Bad Hamm

Seitdem die Musicalproduktion „Alpha Code Two-Zero-One-Zero“ als TWINS-Projekt für das offizielle Programm 2010 ausgewählt wurde, arbeiten drei Companys unter der Schirmherrschaft der Musicalstars Uwe Kröger und Pia Douwes intensiv an der inhaltlichen, musikalischen und choreografischen Umsetzung: ­ Das AtelierVelp, School of Performing Arts in Velp/NL ­ Stage 84 - The Yorkshire School of Performing Arts (Bradford/UK) ­ und das Musical- und Tanztheaterensemble der Stadt Hamm.
Bereits im Oktober 2008 begannen die ersten Planungen für dieses Projekt und im August 2009 fand auf Schloss Oberwerries der erste gemeinsame Workshop statt. Die rund 70 Mitwirkenden konnten sich hier erst einmal kennen lernen, es wurden Rollen verteilt, Grundlagen für die Choreografie entwickelt und erste Gesangsparts einstudiert. Unter dem Motto „Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen - Voneinander lernen: Gesang, Tanz und Schauspiel wachsen zusammen!“ wurden die Proben dann im Oktober in Hamms Partnerstadt Bradford fortgesetzt.
Nach Gesangsaufnahmen im Februar werden sich alle Beteiligten Ende März zu einem letzten Workshop treffen, um das Musical dann in Hamm und auch in Bradford zu präsentieren.
„Alpha Code Two-Zero-One-Zero“ basiert auf dem Musical „Alpha Code“, das 2006 mit grandiosem Erfolg in der Alfred-Fischer-Halle aufgeführt wurde. Die Presse äußerte sich seinerzeit ausnahmslos positiv: „Zeitreise-Premiere verzückt Publikum“, „Die opulente Inszenierung überzeugte mit Harmonie aus Tanz und Gesang“, … eine Stunde nach Ende des Stückes gaben die Darsteller immer noch Zugaben…“.
Das internationale Projekt „Alpha Code Two-Zero-One-Zero“ soll und wird diesem Erfolg im Kulturhauptstadtjahr in nichts nachstehen. Für die neue Inszenierung wurde das Skript völlig neu überarbeitet und ins Englische übersetzt, wurden neue Songs komponiert und getextet. Entstanden ist eine geschickte Verknüpfung aus Abenteuer, Science Fiction und Show.
Das Musical erzählt die Geschichte einer Expedition, die auf den Spuren Alexander des Großen in den Wüsten Asiens unterwegs ist. Als die Forscher ihren neuesten Fund, einen merkwürdigen Monolithen mit geheimnisvollen Zeichen untersuchen, wird versehentlich eine Reaktion ausgelöst, die das Unfassbare geschehen lässt: Die Gruppe katapultiert sich ungewollt in eine längst vergangene Zeit und erlebt eine Reise voller Rätsel und Abenteuer. Die Zeitreisenden treffen unter anderem auf die prähistorischen Bewohner der Erde, die „Ead Dener“, begegnen der Forschergruppe eines anderen Planeten, lernen dabei Erstaunliches über das Wesen der Menschheit und erfahren sehr viel über ihre eigenen Schwächen und Stärken.
Premiere dieser ungewöhnlichen Inszenierung in englischer Sprache ist am Mittwoch, dem 31. März 2010, um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm.
Am 1. April, 20 Uhr, gibt es im Kurhaus Bad Hamm eine weitere Aufführung und am 3. April wird „Alpha Code“ in der Kings Hall in Ilkley (Bradford) gezeigt.
Eintrittskarten sind in allen bekannten Vorverkaufsstellen und online erhältlich unter:
www.ticketonline.de

 

 
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