
Willi Nr. 203 - Januar 2012 |
Vorschau
Klassik, Celtic, Gipsy Swing & Tango -
Duo Burstein & Legnani
Mit frischen Inspirationen hat das Weltklasse-Duo wieder ein neues, unverkennbares Programm gezaubert, das auf der Tournee 2012 präsentiert wird. Es beginnt mit keltischirischer Musik, die von Legenden und Mythen inspiriert ist. Energievolle Musik wechselt sich ab mit entspannender Ruhe oder beschwingter Heiterkeit; zuweilen birgt sie eine besonnene Melancholie, die von der Weite und Freiheit der Landschaften erzählt. Weitere Höhepunkte: „Nächte in Buenos Aires“ mit Milonga- und Tangomusik, die unter die Haut geht. Auch Eigenkompositionen und Wer-ke großer Komponisten werden aufgeführt, u. a. von Thomas Moore. Tárregas „Recuerdos de la Alhambra“ ist erstmals in der Version für Gitarre & Cello zu hören. Neben spanischer und orientalischer Musik bildet der „Gipsy Swing“ wieder ein besonderes Highlight. Das Konzertprogramm zeigt ein harmonisches Miteinander der Musikkulturen. Die neue CD erscheint voraussichtlich im Februar.
Burstein & Legnani bieten mit ihren kunstvollen und klassischen Arrangements eine phänomenale Klangwelt und ein unvergleichliches Konzertereignis: zwei Künstler mit Elan und einer Intensität, die in ihrem Temperament von imponierender Virtuosität sind. Sie haben die unge- wöhnlich aparte Kombination Cello und Gitarre im Konzertleben mehr als ein Jahrzehnt lang prägend und kontinuierlich etabliert.
Ariana Burstein überzeugt mit klassischen Werken ebenso wie mit dem Tanz ihrer lateinamerikanischen Heimat, dem Tango. Bravourös zeigt sie die enorme stilistische und emotionale Bandbreite des Cellos. Roberto Legnani hat sich während zahlreicher Tourneen im In- und Ausland einen Namen als „Magier der Gitarre“, als Gitarrenvirtuose und als „Meister des sauberen Tons“ erworben.
Am Sonntag, 8. Januar 2012 um 11.00 Uhr in der Otmar-Alt-Stiftung, Obere Rothe 7 Eintrittskarten gibt es an der Konzertkasse ab 10.30 Uhr. Weitere Infos, Ticket- und Platzreservierung: www. tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852-93 30 34
Iphigenie auf Tauris -
Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe
Die Priesterin Iphigenie steht zwischen den Fronten: zwei Männer wurden an der Küste ihrer jetzigen Heimat Tauris gefangengenommen und sollen nach altem Brauch geopfert werden. König Thoas, der die junge Frau einst rettete und zur Priesterin der Diana erkor, verlangt von ihr, das Opfer zu vollstrecken und damit ihre Pflicht zu erfüllen. Unglücklicherweise sind die beiden Fremden aber keine Unbekannten für Iphigenie - es handelt sich um ihren Bruder Orest und seinen Freund Pylades. Die beiden drängen zur Flucht und stellen sie damit vor ein scheinbar unlösbares Dilemma: muss Iphigenie ihre vom Schicksal auferlegten Pflichten erfüllen oder darf sie ihrer Sehnsucht folgen und sich als Individuum bewähren? Ursprung des Ganzen ist ein Fluch der Götter. Tantalus, der Urahn von Iphigenie und Orest, forderte die Götter heraus, weil er sich für besser und klüger als die Unsterblichen hielt. Daraufhin wurde er selbst verstoßen und mit furchtbaren Leiden gepeinigt, seine Nachkommen werden entweder zu Mördern an der eigenen Familie und/oder von Fami-lienangehörigen aus Rache getötet. So opfert König Aga-memnon der Göttin Diana seine älteste Tochter Iphigenie, um den Krieg gegen Troja gewinnen zu können.
Goethe verfasste eine erste Prosaversion seines Schauspiels bereits 1779, im Frühjahr 1787 erhielt es dann sei-ne endgültige Fassung in Versform. Ralf Ebeling, Regisseur und Künstlerischer Leiter des Westfälischen Lan-destheaters Castrop-Rauxel zeigt seine Inszenierung am Mittwoch, 11. Januar um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm. Für Interessierte gibt es um 19.15 Uhr eine Einführung, die Fakten und Hintergründe zum Stück näher beleuchtet.
Enigma-Trio
Klangschönheit steht für das Trio im Mittelpunkt seines Musizierens. Damit steuern die drei Rätselsucher (Enigma steht im Griechischen für Rätsel) bewusst gegen den Trend. Viele moderne Ensembles stellen die Reibungen, Dissonanzen und den rhythmisch-harten Strich der Saiteninstrumente, in den Vordergrund. Nicht so Konstanze Felber, Gabriel Faur und Maciej Szyrner: Sie harmonieren im feinen Zusammenspiel. Maciej Szyrners klares, fein perlendes Klavierspiel begleitet die beiden Streicher einfühlsam, drückt sie niemals akustisch an die Wand. Die bedanken sich dafür mit überraschen fahl-geheimnisvollen Zwischentönen, beweisen aber auch Temperament mit glutvollem Spiel.
Am Mittwoch, 18. Januar, stellen sie um 20 Uhr ihr Können im Schloss Heessen mit Werken von Mozart, Beethoven und Schubert unter Beweis.
Die Bert Engel Show:
Eine Kabarettrevue mit Menschen und Puppen
Wenn der Kurhaussaal dunkel wird, die Scheinwerfer die Bühne fluten und die Damen in der ersten Reihe nervös zum Taschentuch greifen, läuft Bert Engels Schrittmacher auf Hochtouren: Der große Mann der Abendunterhaltung betritt die Bühne - die Bühne seines Lebens. In Bert Engels Show weiß niemand vorher, was passieren wird - am wenigsten er selbst. Detlef Wutschik, Puppenspieler und Matthias Brodowy, Kabarettist, spielen mit der „Bert Engel Show“ ihr erstes gemeinsames Doppel und verknüpfen auf ganz neue Weise zwei Genres miteinander. Das Ergebnis ist ein Theatererlebnis der besonderen Art mit Puppen, tiefgründigem und schwarzem Humor, jeder Menge guter Musik und sehr viel Biss!
Am Sonntag, 22. Januar, um 20 Uhr im Kurhaus
Magali Mosnier
Sie gilt als der aufregendste Musik-Export Frankreichs der vergangenen Jahre: Magali Mosnier liegen wegen ihres tänzerischen Charmes und nuancenreichen Spiels die Kritiker zu Füßen. Am Freitag, 27. Januar, kann man sich um 20 Uhr im Kurhaus Bad Hamm live von ihren Fähigkeiten überzeugen. Ge- meinsam mit den Dresdner Kapellsolisten interpretiert sie Werke von Johann Sebastian und Carl Philipp Emmanuel Bach.
Ihre Ausbildung erhielt die 34-jährige Flötistin am Conservatoire National Supérieur de Paris in der Klasse von Pierre-Ives Artaud. 2003 de-bütierte sie beim Orchestre Philharmonique de Radio France, dem sie bis heute als erste Solo-Flötistin angehört.
Im September 2004 gewann Mosnier den wichtigen Ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD München. Sie wurde auf Tourneen durch Deutschland und Japan eingeladen - mal solistisch, mal als Mitglied einer Kammerbesetzung. Da-neben ist sie als Solistin auch mit namhaften europäischen Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem English Chamber Orchestra oder dem Mahler Chamber Orchestra unterwegs. Zusätzlich beschäftigt sich Magali Mosnier immer wieder auch intensiv mit zeitgenössischer Musik.
Der Priestermacher
Komödie von Bill C. Davis
„Wir sind keine Engel, wir machen nur ihren Job.“ Ein alter, mit allen Weihwassern gewaschener, katholischer Priester begleitet einen rebellischen Seminaristen auf seinem Weg zu Kirche und Gott. Er will ihn dabei nach eigenem Vorbild zähmen und an die manchmal etwas seltsam anmutenden Spielregeln von „Gottes Bodenpersonal“ gewöhnen. Der junge Idealist aber wehrt sich dagegen: Er nennt Diplomatie Lüge, Demut Falschheit und verabscheut Dogmen und Ka-avergehorsam. Der „Priestermacher“ versucht - mit Liebe, Geduld und seiner langen Erfahrung - dem jungen Hitzkopf klar zu machen, dass er als „Wahrheitsfreak" keine Chancen hat, die Weihen eines Priesters zu erreichen. Aber war Jesus nicht selbst ein „Wahrheitsfreak"? Diese und andere Fragen wollen geklärt werden: ein Generationenkonflikt der beiden Männer, eine Kraftprobe zwischen angepasster Altersweisheit und jugendlichem Sturm und Drang. Humorige Gelassenheit bis zum Streit um die Wahrheit von Gottes Wort, Eifersucht, Machtgerangel, Intrigen, falsche Moral und Fleischeslust, kurz alle menschlichen Unzulänglichkeiten, bilden den doppelten Boden, auf dem sich die Kontrahenten begegnen. Am Ende wechseln die „Kämpfer“ die Seiten: Der Rebell resigniert und der angepasste Priestermacher wird zum Kämpfer gegen das Pharisäertum. Wird er sein Ziel erreichen, den jungen Idealisten der Kirche zu erhalten, um von der Kanzel Gottes Wort zu verkünden?
Grundsätze und Grundfragen der katholischen Kirche, ihre Probleme heute, stellt Autor Bill C. Davis in den Mittelpunkt seines Stücks. Er selbst wuchs in einem streng katholischen Elternhaus auf und besuchte katholischen Schulen und Universitäten. Er hat eine tiefsinnige Komödie mit bestechenden Dialogen geschaffen, die den Finger direkt in offene Wunden legt. In der Titelrolle überzeugt Thomas Freitag: Tempo- und pointenreich beweist er sich als mit allen Wassern ge
waschener Meister der Phrasen. Schon seit 1974 steht der bekannte Kabarettist und Schauspieler auf der Bühne, sein erstes Engagement führte ihn ans Stuttgarter Residenztheater. Kay Lorentz holte ihn 1977 ans Düsseldorfer Kom(m)ödchen, dem er über lange Jahre verbunden blieb. Daneben stehen bis dato 15 Soloprogramme für ihn zu Buche, mit denen er in ganz Deutschland unterwegs war. Auch als Schauspieler war er immer wieder aktiv und zeigte sein Können in etlichen TV-Serien, -Filmen und Shows.
Am Samstag, 28. Januar, um 20 Uhr im Kurhaus.
Karten für die Veranstaltungen sind beim städtischen Kulturbüro und allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Kulturwerkstatt-Programm im ersten Halbjahr: Blues-Rock, Krautrock & Tribute
Das wird ein fulminanter Start in die neue „Tribute to…“- Reihe der Kulturwerkstatt, verspricht Veranstaltungsleiter Uli Holesch. Eine der führenden AC/DC-Coverbands wird diese neu aufgelegte Konzertreihe am Samstag, den 4. Februar eröffnen. Die Qualität der „Dirty Deeds ´79“ hat sich mittlerweile herumgesprochen, und sie haben sich seither den Ruf einer der wichtigsten AC/DC-Tribute- und Coverbands des Landes zu sein, erspielt.
Am 11. Februar geht’s weiter im Programm mit einem Benefiz-Konzert der „Black & White Band“ für ihren vor zwei Jahren verstorbenen Bassisten Gerd Fikus.
„Always Remember Amy Winehouse“ heißt die Show, welche die Tribute-Band Back To Black am 18. Februar im HoppeGarden präsentieren wird. Unser Foto zeigt nicht die echte Sängerin!
„Path Of Genesis“ heißt die Band, die am Samstag, den 3. März die Musik ihrer großen Vorbilder interpretiert, und am Samstag, den 17. März startet die große „Status-Quo-Cover-Show“, mit einer der besten Status-Quo-Tribute-Bands des Landes.
Am Samstag, den 24. März sind prominente Musiker zu Gast im HoppeGarden: Leo Lyons und Joe Gooch, Musiker der legendären „Ten Years After“ kommen mit ihrer neuen Band „Hundred Seventy Split“
Die Reihe „Revue der alten Säcke“ wird fortgesetzt im neuen Jahr. Den Anfang macht die Hammer Formation „Close To Solution“ am Samstag, den 31. März.
Auch der April hält Interessantes bereit, denn eine der ältesten „Krautrock-Bands“ Deutschlands ist unterwegs: Birth Control, nach über 40 Jahren noch immer auf den Brettern zu Hause. Am Samstag, den 14. April stehen sie auf der Hoppe-Bühne. „Stew“ zählen auch zu den „Alten Säcken“, dass sie aber trotzdem nicht zum alten Eisen gehören, wollen sie am 21. April beweisen.
Am 30. April wird, wie jedes Jahr, in den Mai getanzt. Diesmal zu Gast – uns Udo! Natürlich nicht das Original, aber eine der angesagtesten Lindenberg-Coverbands der Republik, „Lindstärke 10“.
Deutsch-Pop hat wieder einen Namen: Patrick Cox, Ex -„Schürzenjäger “- Schlag-zeuger, wird am Samstag, den 5. Mai live im HoppeGarden seine neue CD präsentieren. Der ehemalige „Schürzenjäger“ steht für handgemachte Rock- und Pop-Musik mit eingängigen Melodien und deutschen Texten.
Auch der 12. Mai verspricht, ein Leckerbissen für Musik-Begeisterte zu werden. Sicherlich in einer anderen Ka-tegorie, wie die Kulturwerkstatt deutlich macht. Zwei Söhne berühmter Väter werden die Musik der legendären Super-Group „Cream“ neu auflegen. Kofi Baker, Sohn von Ginger Baker, und Malcolm Bruce, Sohn von Jack Bruce, stehen gemeinsam mit dem Gitarristen Tony Spinner, langjähriger Tour-Gitarrist von „Toto“, auf der Bühne im HoppeGarden.
Am Samstag, den 2. Juni werden alle „Doors“ geöffnet sein, wenn die Coverband „Morrison Hotel“ dem verblichenen Jim Morrison und seiner Band „The Doors“ ihren Tribute zollt, und am Mittwoch, den 6. Juni (vor Fronleichnam) wird das Pam Tschentscher Trio „Americana-Music“ performen. Auch das „Herzenswünsche“-Benefiz-Konzert von Till Hoheneder und seinen Altobellis wird im Juni stattfinden. Die Planung läuft bereits, der genaue Termin steht aber noch nicht fest
Die erfolgreiche Poetry-Slam-Reihe im HoppeGarden geht ins dritte Jahr. Die Termine des ersten Halbjahres 2012: 11. Jan., 15. Feb., 14. März, 11. Apr., 16. Mai, 13. Juni.
Star-Tenor präsentiert Neujahrskonzert
im Gustav-Lübcke-Museum
Der Gründer der bekannten German Tenors und heutige Star-Solist Christian Polus lädt am Samstag, dem 7. Januar 2012 um 17 Uhr im Gustav-Lübcke-Museum zu einem musikalischen Start ins Neue Jahr ein. Gemeinsam mit der Sopranistin Leonora del Rio und Martin Fratz am Flügel präsentiert er einen stimmungsvollen Klassik-Abend. Nach seinem erfolgreichen ersten Konzert in Hamm im Februar 2011 ist Christian Polus gerne wieder Gast in der Lippestadt.
Passend zur festlichsten Zeit des Jahres werden die Künstler eine ansprechende Komposition aus Oper, Operette, Musical, Canzonen und den „schönsten Liedern der Welt“ darbieten. Dabei dürfen sich Klassikfreunde auf Tenor-Soli wie „La donna è mobile“ (Rigoletto, Giuseppe Verdi), „O sole mio“ (Eduardo di Capua) oder „Dein ist mein ganzes Herz“ (Das Land des Lächelns, Franz Léhar) eben-so freuen wie auf Sopran-Soli aus „Eine Nacht in Venedig“ (Johann Strauss), „Die Csardasfürstin“ (Emmerich Kálman) oder „Die lustige Witwe“ (Franz Léhar).
Mit Duetten wie „Solamente una vez“ (Agustin Lara), „Besame mucho“ (Consuelo Velázquez) oder „Tonight“ aus Westside Story (Leonard Bernstein) werden Polus und del Rio das Publikum als „Traumpaar der Konzertbühne“ wieder begeistern. Eine gelungene Mixtur aus Gesangs- und Klavierstücken machen die Darbietung insgesamt zu einem Klassikgenuss der Extraklasse.
Mit zahlreichen Anekdoten und seinen fundierten, gleich-wohl leichtfüßig eingeflochtenen musikwissenschaftlichen Kenntnissen leitet Christian Polus zudem das Publikum unterhaltsam und bereichernd durch das Konzert.
Karten sind zum Preis von 25 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr) im Gustav-Lübcke-Museum (Tel.: 02381-175714) und beim Verkehrsverein Hamm / INSEL (Tel.: 02381-23400) erhältlich.
The Top Dogs -
The good old hand made music…
Der aus Cornwall stammende Nigel Prickett war mit seinem Soloprogramm bereits zweimal in der Marktschänke und begeistere das Publikum. Nun bringt er noch zwei befreundete Musiker mit - Andreas Hoedt (Voc, Guit, Keys, Bass) und Merten Wegner (Drums und Perc) und zusammen will man die Marktschänke richtig aufmischen. Die mitreißende Spielfreude und die ausgefallenen Arrangements haben den Top Dogs in Deutschland und dem benachbarten Ausland eine beträchtliche Fangemeinde beschert. Selten sieht man ein Publikum bei Akustik-Gitarren Songs so abrocken.
Das Trio präsentiert einen Streifzug durch die gesamte Rock- und Popgeschichte.
Reinschauen kann man übrigens mal bei:
www.myspace.com/thetopdogs
The sound that knocks your socks off
Am 13. Januar 2012 um 20.00 Uhr in der Marktschänke - Der Eintritt ist frei
Haus Schmülling -
Restaurant - Kulturkneipe - Liveclub
Strauss ist einer der Ausnahme-Gitarristen der deutschen Blues-Szene schrieb das Fachblatt „Gitarre & Blues“ über ihn. 1889 gründete Kai Strauss die Ur-Version der Bluescasters und trat ab und an mit verschiedenen Bands aus dem Raum MS/OS/BI auf. 1995 wurde die erste CD „Drivin’ With...“ aufgenommen. Durch die Zusammenarbeit mit dem aus Texas stammenden Sänger und Harp-Spieler Memo Gonzalez begann ein neues Kapitel der Band. Das Quintett tourte zweimal jährlich durch Deutschland, die Niederlande und Belgien, bevor Gonzalez 1997 festes Mitglied der Bluescasters wurde und sei-nen Wohnsitz nach Osnabrück verlegte. Die Band schrumpfte 1998 zum Quartett und besteht seit 2005 aus Wolfgang Roggenkamp, Kai Strauss, Jeffrey Amankwa und Alex Lex.
Die Kai Strauss Band lässt aufhorchen mit ihrem eigenständigen, frischen Mix musikalischer Grundnahrungsmittel. „Soulful Roots Music & Greasy Blues" nennt das Quartett seinen Stil, für den Künstler wie Buddy Guy, Ben Harper oder The Meters Pate standen - das macht neugierig.
Am Samstag 14. Januar ab 20 Uhr
Irish & Scottish Folk vom Feinsten. Traditionell, gefühlvoll, fröhlich, lebendig, mehrstimmiger Gesang umrahmt von fetzigen irischen und schottischen Tunes. Fragile Matt ist am Donnerstag, 19. Januar ab 20 Uhr zu Gast
Get the Cat - I sing you the Blues Die Frau, die den Blues singt, könnte alles singen, man würde ihr immer zuhören. Get the Cat zeigt uns eindrucksvoll, dass Blues nichts von seiner Frische und Aktualität verloren hat. Hier riechst du Funk, da schmeckst du Jazz, und heraus kommt Blues der im besten Sinne populäre Musik ist. Astrid Barth, „die Frau mit den blonden Haaren und der. schwarzen Stimme“, interpretiert die Bluessongs mal leicht ironisch, nörgelnd, einschmeichelnd sanft, dann wieder agressiv und kratzig. Unter-dessen zaubern Philipp Roemers flinke Finger scheinbar mühelos immer
wieder Highlights auf die Bünde seiner Telecaster - ein echter Leckerbissen für Gitarrenliebhaber. Till Brandt (b) und Ralph Schläger (d) legen derweil einen Groove vor, bei dem niemand lange stillsitzt.
Get the Cat spielt Blues.
Konservativ also. Dabei innovativ und progressiv. Die Quadratur des Kreises?
Nein! Blues für das 21. Jahrhundert am Freitag 27. Jan. ab 20 Uhr bei Schmülling
Dimi on the R. & The Firesuckers -
Neuer Tropfen im Musik- Atlantik!
Er war nach der Trennung von seiner Band ne lange Zeit solo unterwegs als Singer/Songwriter - doch im Laufe der Zeit merkte er, dass er seinen Songs ein bisschen mehr Farbe, und vor allem mehr Dampf geben muss! Die Geschichten von den Songs müssen realer wirken, also holte er sich am Anfang diesen Jahres (März 2011) zwei unglaublich starke Persönlichkeiten der Musikszene an Bord: Amok Krawallsky (bass) und Nico Link (guitar). Amok mit seinen Jazzeinflüssen, und Nico (Boogievan auch genannt) mit seinen Dampfwalzen - Stonedrock - Riffs geben sei-nen Songs einen neuen Stil - und einen einmaligen Sound!
Dimi gab den Beiden den Titel Firesuckers, und seitdem sind sie: www.myspace.
com/dimi-and-the-firesuckers
Am Freitag 20. Januar um 20.00 Uhr im Leo’s
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