Schon einmal hat WILLI über diese Kneipe berichtet,
damals hieß sie jedoch noch FIFFIKUS, und hatte einen anderen
Betreiber. Heute führt das sehr nostalgisch eingerichtete
Lokal gegenüber dem "Musikhaus Blum" wieder den
ursprünglichen Namen "ANNO 1901". Wir (Rainer
Brackelmann und ich) waren an einem Donnerstag ab 20.00 Uhr dort,
und außer einer Truppe Bundeswehrsoldaten die einzigen Gäste.
Der Laden hat eine CD-Box, die allerdings ausgeschaltet war, statt
dessen liefen CD´s von einem Gerät ,,hinter der Theke",
von der freundlichen Wirtin Marion gesteuert. Die ,,Kameraden"
hatten wohl ein dienstliches ,,Arbeitstrinken", denn wenn
man aufmerksam die Ohren spitzte, konnte man häufiger verschlüsselte
Codes wie ,,Zur Titte, zum Sack, zack", oder ,,Zicke zacke
heu heu heu" hören. Währenddessen unterhielt sich
Marion mit uns und bot uns auch etwas zum Essen an, Steakbrötchen
oder Erbsensuppe stand auf dem Speiseplan. Leider waren wir schon
gesättigt, sonst hätten wir uns, zumindest für
Steakbrötchen, interessieren können. Der Korn, auf den
Rainer bestand, war wohltemperiert, das Bier allerdings bräuchte
zukünftig etwas mehr Pflege. Es war innerhalb von 30 Sekunden
fertig, und ebenso schnell war auch der Schaum verschwunden. Daran
wird zur Zeit noch gearbeitet. Das "ANNO 1901"
ist ein sehr gemütliches Lokal, mit alten Bildern aus der
Hammer Stadtgeschichte, nostalgischen Accessoires an den Wänden,
Charly Chaplin sitzt auf der Galerie und einen kleinen Biergarten
gibt es auch, den wir allerdings aus wetterbedingten Gründen
nicht besucht haben. Wir bitten um Verständnis. Die Getränkekarte
ist gut sortiert, die Preise fallen nicht unangenehm auf, die
Toiletten sind okay, man kann sich wohl fühlen in diesem
Lokal. Und wie mir Marion versicherte, an Wochenenden ist der
Laden auch voll. So, wie unsere Helden von der Army. (Hh.)