Lyrik

Schattengesichter

Gesichter in der Nacht,
von der Dunkelheit verzerrt.
Gesichter zerschnitten.
Schreie, von der Dunkelheit geschluckt.
Verloren an die Nacht.

Manchmal ein Licht gesehen.
Doch der Zweifel nagte.
Angst raubte den Mut.
Verzweiflung nahm die Selbstachtung.

Verloren an die Nacht.
Gesichter in der Dunkelheit.
Eure Narben im Gesicht
lassen eure Träume brennen.
In eurem Herzen aus Stein.

Schattengesichter,
verzerrt von der Nacht.

Seelen zerrissen.

Augen, so glatt wie Marmor,
trüben den Blick,
denn Dunkelheit
wirft lange Schatten.
Gesichter verzerrt.
Schreie in der Dunkelheit.
Schattengesichter huschen durch die Nacht.
Die Dunkelheit ist ihr Freund.
Er kann sie umarmen,
aber niemals berühren.
Und ihre Herzen schreien:
Berühre mich,
und ich zerstöre dich!

Schattengesichter,
woher stammen eure Narben?

Scarlett