Fair Play entstand erst kürzlich aus einer guten Laune heraus. Da die Drei gewöhnlichem Nachgespiele nicht sehr zugetan sind, interpretieren sie die Songs auf ihre ganz persönliche Art - eben fröhlich. Zwei von den Dreien sind Mitglieder bei "Mista Fidget".
Am 1. Februar 1997 um 21.00 Uhr im Bahnhof Pelkum
Professor Cratzleigh, der berühmte englische Flohologe (Fleaologist) und Alfons, der gewöhnliche Floh (Pulex irritans) sind die Charaktere in dieser Ein-Mann, Ein Floh-Schau. Der Flohcirkus ist die Plattform, wo einige diffizile Experimente demonstriert werden, um die Stärke und Intelligenz eines der kleinsten Insekten unserer Erde zu zeigen. Mit unterhaltsamen Tricks, humorvollem Dialog und einbezogenen Zuschauerreaktionen bringt Peter Freeman die Charaktere des Professor Cratzleigh und Alfons zum Leben. Ein Abend mit Spaß und Humor in bester englischer Tradition.
Am Freitag, den 14. Februar 1997 um 20.00 Uhr in der VHS, Hohe
Str. 71
Die "Kölner Saxophon Mafia" mit Gerhard Veeck, Joachim Ullrich, Wollie Kaiser, Steffen Schorn und Roger Hanschel ist in den fünfzehn Jahren ihres Bestehens ein Kulturbotschafter Deutschlands in vielen Teilen der Welt geworden. Auf Einladung des Goethe-Instituts wurden inzwischen viele Kontinente bereist. Aber auch im Heimatkontinent Europa sorgte die "Kölner Saxophon Mafia" mit ihren wechselnden Projekten immer wieder für Furore. Nach Tourneen und Plattenaufnahmen, u.a. mit dem "Elima Percussion Ensemble" aus Zaire erregte die "Kölner Saxophon Mafia" zuletzt mit dem ironischen Programm "go commercial" Aufsehen. Ihr neues Programm mit dem Titel "It's only Rock'n Roll" das die Band zusammen mit der Sängerin Anne Haigis präsentiert, ist wohl durchdacht und verspricht einen neuen Höhepunkt in ihrer Karriere. Nach dem Motto Laut, Leise, Gut präsentieren die Kölner in genialer Jazzweise Klassiker der Rolling Stones und dies mit Saxophon, Klarinetten und Flöten, aber ohne Gitarren und Schlagzeug, dafür aber mit Frontfrau Anne Haigis. Veränderungen und neue Genre sind für die Sängerin aus dem schwäbischen Rottweil ein alter Hut. Ihr gesamter Werdegang ist geprägt von Entwicklungsschüben und verschiedenen Stilen, von der Arbeit mit wechselnden Produzenten und der ständigen Suche nach neuen musikalischen Horizonten. An Groove wird es dabei mit Sicherheit nicht fehlen. Ein Experiment, das im Ohr bleiben wird.
Am Mittwoch, den 19. Februar 1997 um 20.00 Uhr im Museumsforum
Als der reiche Jude Nathan von einer Reise heimkehrt, hört er, daß seine Tochter Recha, die er statt seiner sieben von Christen getöteten Söhne angenommen hat, bei einer Feuersbrunst von einem jungen Tempelherrn aus den Flammen gerettet wurde. Zum Dank läßt er den Tempelherrn einladen, der aber lehnt ab: "Laßt den Vater mir vom Hals. Jud´ ist Jude. Ich bin ein plumper Schwab." Doch Nathan gelingt es den Tempelherrn umzustimmen. Als er Nathan selbst kennen und schätzen lernt, kommt er in sein Haus und verliebt sich dort in Recha. Inzwischen wird Nathan vom Sultan zu sich gerufen, der sich in Geldverlegenheit befindet. Da der Sultan nicht nur vom Reichtum, sondern auch von der Weisheit Nathans gehört hat, stellt er ihm die Frage, welche der drei großen Religionen, die christliche, die jüdische oder die mohammedanische die wahre sei. Darauf erzählt Nathan die berühmte Parabel von dem Ring, der die Kraft besitzt "vor Gott und Menschen angenehm" zu machen. Ein Mann dem seine drei Söhne gleich lieb sind, läßt zwei täuschend ähnliche Kopien dieses Ringes anfertigen und übergibt jedem seiner Söhne einen Ring. Ein Richter, der nach dem Tod des Vaters den echten Ring herausfinden soll, rät den Söhnen, jeder solle an den Ring glauben und einer "von Vorurteilen freien Liebe" nacheifern, um die Kraft seinen Ringes zu beweisen.
Am 21. Februar 1997 um 20.00 Uhr im Kurhaus
Was machen eigentlich Politiker, wenn sie keine Politik machen? Reiner Kröhnert ist dieser elementaren Frage nachgegangen und hat die Privatsphäre und Freizeitverhalten von Blüm, Süßmuth, Vogel & Co unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist "Die Affäre Huhn", eine hanebüchene Geschichte, ein Krimi, der Nerven auf stärkste Zerreißproben stellt. Für seine Bonner Wanderbühne hat der Parodiekabarettist Kröhnert diese böse "Affäre" zu einem grotesken "Mysterienspektakel in mehreren Akten und einem Nachspiel" aufgearbeitet. "Die Affäre Huhn" ist nach "Wer ist eigentlich der Beste" und "Reiner flog übers Kuckucksnest" das dritte Programm, das Reiner Kröhnert mit seinem Autorengespann Wolfgang Marschall (auch Regie) und Volkmar Staub gemeinsam produziert hat. Im Mittelpunkt des Bühnengeschehens steht die "Blaukammhenne" Berta aus der Hühnerzucht des Verteidigungsministers. Sie ist tot, wurde vergiftet. Kommissar Vogel, assistiert von Boris Becker, entlarvt nach zweistündiger Recherche Volker Rühe als Täter, der zugibt, er habe den Verdacht auf Schäuble lenken wollen, um den Konkurrenten auf dem Weg ins Kanzleramt aus dem Feld zu schlagen.
Das gesamte Personal des Stücks - vom kleinen Hessen Norbert Blüm bis zum barocken Bajuwaren Roman Herzog - wird von Reiner Kröhnert dargestellt. Imitation - das war schon immer seine Stärke. Mittlerweile hat er so viele Politiker "drauf", daß er glatt das Bonner Parlament ersetzen könnte. Als zeitkritisch und intelligent werden seine Stücke von der Kritik gelobt. Kröhnert aktualisiert sie nach politischer Situation.
Am 22. Februar um 20.00 Uhr in der Werkstatthalle des Maxiparks
Der Name der Gruppe ergibt sich aus "Sonoridad Cubana", was soviel wie kubanische Klangfülle bedeutet, sowie der Heimatstadt der sechs Musiker, das etwa drei Autostunden von Santiago de Cuba entfernt liegende Las Tunas. In dieser Besetzung schloß sich die Gruppe 1993 zusammen mit dem Ziel, innerhalb der kubanischen Musikwelt etwas anderes Neues zu schaffen: sie mischen die rein traditionelle mit den Techniken der modernen kubanischen Musik. Im Vordergrund stehen dabei die außergewöhnlichen Vokal-Arrangements. Neben dem klassischen Kontrabaß finden z. B. die kubanische "Gitarra Tres" und die "Bata", ursprünglich aus Afrika stammende Trommeln, Verwendung.. Sonoc waren eines der Highlights desFrankfurter Opernballs 1995.
Am 28. Februar 1997 um 20.00 Uhr in der VHS, Hohe Str. 71
Eine Wahnsinns-Party versprechen die Veranstalter am Samstag, den 1. März 1997. Mit dabei: die Partyband "Tequila Sunrise" aus Hamm. Eine Band, die es versteht ein jedes Publikumzu begeistern. Von Oldies bis zu Top Hits aus den Charts, ihr Repertoire ist riesig. Aus der Slowakei kommen "QUEENMANIA" - Mit dem von allen Fans zutiefst beklagten Tod von Freddie Mercury war auch eine musikalische Legende gestorben, die Super Group Queen hatte einen Großteil ihrer ureigenen Charakteristik verloren. Seit einiger Zeit versucht die slowakische Band QUEENMANIA, sehr erfolgreich, dieses Defizit im Showbiz wettzumachen. Sie lassen den epochalen Sound der Vorbilder verblüffend originalgetreu wiederauferstehen und haben sämtliche bekannten Queen-Titel in ihrem Repertoire. Frontman der Gruppe ist Peter Pakut, den man schon fast als das Ebenbild von Freddie Mercury bezeichnen könnte. Stimmlich sowie von Aussehen, Outfit, Gestik und Mimik her, läßt er keine Wünsche offen. Aus Kenia kommt der Superstar "JEDIDA" - nach ihrem sensationellen Welterfolg mit "Say I'm Your Number One" jetzt mit ihrem neuen Chart-Hit "Gate o Africa" auf Gala-Tournee in Deutschland. Weiterhin in ihrem Programm: Songs von Whitney Houston, Gloria Gaynor,Tina Turner und Shirley Bassey.
Am 1. März 1997 ab 19.00 Uhr in der Kartbahn im Gewerbegebiet Hamm Rhynern.
KING FRITTE ist wieder da! Nach exakt fünfjähriger (Bühnen)abstinenz der Hammer Rockformation werden die sechs Frittenverkäufer am Freitag, den 7. Februar ihr erstes Konzert im Hoppe Garden der Kulturwerkstatt geben. Nach einigen Umbesetzungen haben KING FRITTE ihr neues Gesicht gefunden und wird ab sofort wieder auf die Menschheit losgelassen.
Natürlich nach bewährtem Konzept : LIVE UND IN FARBE! Mit dabei sind Martin Neuschröer (dr.), Detlef Frittgen (Keyb., voc.), Michael Wittenborg (b, voc.), Marc Klemme (git., voc.), Andreas Tiggemann (voc.) und Günter Thomas (voc., git.). Das aktuelle Programm trägt den Titel ,,Kleine Lügen" und erzählt Geschichten über Liebe, Freundschaft und andere Lebenslügen - und macht Spaß. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr, der Eintritt beträgt DM 9,-.
Und wer seinem/r Liebsten zum
Valentinstag am 14. Februar ein schönes Geschenk
machen will, der sollte unbedingt in den Hoppe Garden der
Kulturwerkstatt kommen. Denn dort wird ein besonderes Präsent
ausgepackt: CALVIN JACKSON, im Herzen des Mississippi-Delta
geborener Sänger und Songwriter wird mit seiner Band THE
BELGIANAIRS ein Konzert geben. Von "Down home"-Blues
from Mississippi, Modern-Blues von Tony Joe White
und Terry Evans, über Soul bis Traditional
Gospel und Modern Gospel reicht die musikalische Spannweite
CALVIN JACKSONS, der, wenn er in Europa auf Tour
ist, mit folgenden Musikern arbeitet: Denis Helewaert (git.),
Marc Vets (Keyb.), Jan Meyers (b.), Rohal de
Ridder (dr.) und Ludo Beckers, einer der interessantesten
und profiliertesten Harp-Spieler Europas. Das Konzert beginnt
um 21.30 Uhr, der Eintritt beträgt DM 15,-.