Reisen
Inselhopping auf den Philippinen.
Nun ist es fast ein Jahr her, daß ich im Reisebüro meiner
Tauchschule den bisher schönsten Urlaub meines Lebens gebucht habe.
Nach 17 Stunden Flug bin ich heilfroh, endlich angekommen zu sein. In Manila
regnet es in Strömen. Ein toller Tropenurlaub, denke ich mir. Am nächsten
Morgen geht es nach Mindoro Coco Beach. Blaues Wasser, Sonne, Hitze und
eine kleine Insel in der Ferne, ja das nennt man Urlaub.
Als erstes erkundige ich mich nach den Tauchgründen. "Wir fahren gleich raus", kriege ich zu hören, „pack deine Sachen zusammen und komm mit." Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Das klare Wasser um mich und die reichen Fischgründe lassen mich vergessen, wie fürchterlich das Wetter in Deutschland war. Die Unterwasserwelt ist fszinierend und die Insel ein Traum. Man kann stundenlang herumwandern und sich Wasserfälle und den Dschungel anschauen - ganz zu schweigen von der Blüten- und Vogelvielfalt.
Dann, nach fünf Tagen geht es weiter auf die nächste Trauminsel. Boracay! So einen schönen Strand wie hier gibt es wahrscheinlich nirgends. Er zieht sich an der ganzen Insel entlang. Weißer, feiner Sand und viele schöne Badelagunen. Das Tauchen hier war mal wieder eine Wucht. Wer auf Nachtleben steht, sollte Boracay unbedingt besuchen! Es gibt zahlreiche Restaurants, Bars, Cafés, Freiluftdiscotheken und Kneipen. Tagsüber kann man auch Mountain Bike oder Moped fahren, wandern oder einfach den Tag Tag sein lassen, bei einem Cocktail und Massage am Strand.
Weiter geht’s nach Negros. Auf Mindoro dachte ich, daß das Tauchen nicht überboten werden kann, doch je weiter man in den Süden kommt, desto schöner werden die Tauchgänge. Bizarre Korallengärten und viele bunte Fische. Das Nachtleben kommt auch hier nicht zu kurz. Wenn Ihr mal dort seid, dann solltet Ihr auf jeden Fall zu „Fred’s Chicken" in Dumangette gehen. Ihr habt bestimmt nie bessere Hähnchen gegessen.
Nun kommen wir zur letzten Insel, die ich besucht habe. Noch ein kleines Paradies: Bohol. Da diese Insel noch weiter im Süden liegt, brauche ich über das Tauchen wohl kein Wort mehr zu verlieren. Aber es gibt ja auch was anderes als Tauchen im Leben, also haben meine Mitreisenden und ich einen Jeepfahrer angesprochen, ob er nicht Lust hätte, mit uns einen Ausflug zu den Chocolate Hills zu machen. Nach einem bißchen Feilschen sagte er zu. Die 150 Kilometer in einem Auto, das selbst den stärksten TÜV-Beamten umhaut, waren wirklich ein unvergeßliches Erlebnis. Diese Berge sind sehr bekannt. Sie sehen wie große Schokoladenhügel aus, die aus vollkommen flachen Land entspringen.
Also Leute, das Land und die Menschen muß man gesehen haben, wenn man nichts im Leben verpassen möchte und wenn Ihr Infos wollt ruft mich an unter: 02381 / 26 0 20. In diesem Sinne, Mabuhay bis zum nächsten Mal.
Eure Pia.
PS Laßt die Finger vom Mai Thai, er läßt Euch tief sinken! (So geschehen in Manila, aber das ist eine andere Geschichte)