Die nächste Veranstaltung ist das spektakuläre Nachtfliegen vom 30. April, das gegen 18.00h beginnt und bis in die frühen Morgenstunden des 1.Mai andauert. Gestartet wird auf einer Wiese in Bockum-Hövel / Ontrup, gegenüber des Modellflugplatzes. Bei diesen Veranstaltungen sind selbstverständlich auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl ist mit Bratwürstchen und einem frisch Gezapften genauso gesorgt, wie für die Übernachtung, vorausgesetzt, man bringt sein Zelt selber mit.
Regelmäßige Treffen des Clubs finden jeden letzten Freitag im Monat im Bootshaus um 20.00h statt. Bei den "Tieffliegern" wird natürlich nicht nur geklönt, sondern es werden auch sämtliche Kenntnisse rund um den Fesseldrachen vermittelt.
In der Geschäftsstelle des Clubs, bei Drauchenbau Benning, Hochstraße 29 in Bockum-Hövel, besteht nicht nur die Möglichkeit günstig einen Drachen zu kaufen, ( Preise zwischen 40,-DM und 450,-DM). Der Chef selbst bietet auch kostenlose Drachenbaukurse an, bei denen technische Geräte und Nähmaschinen unter fachlicher Anleitung ohne Aufpreis genutzt werden können.
Ob als Hobbyflieger oder als Anwärter auf regionale, deutsche oder europäische Meisterschaften , bei 0,5 - 6 Beaufort ( 1BFT = 1,7 m/sek.) geht es dann ab in die Lüfte.
Das das Fesseldrachenfliegen kein einsames Hobby ist, beweisen die mannigfaltigen Disziplinen in diesem Sport. Der Teamflug mit 4 Personen stehen genauso auf dem Programm die der Balettflug und das Kampffliegen mit chin. und ind. Kampfdrachen, bei dem nach festen Regeln dem Gegner der Wind aus "den Segeln" genommen wird. Mit dem Buggyfahren werden beim Wägelchencup in Borkum am Strand 80 km/h und auf befestigtem Untergrund bis zu 120 km/h erreicht.
Das Drachenfliegen ist nicht nur ein relativ preiswertes Freizeitvergnügen für die ganze Familie, sondern auch ein Hobby, bei dem motorische, kreative, manuelle und technische Fähigkeiten geschult werden. Es ist nicht verwunderlich, das der Club der Tiefflieger bei einem geringen Jahresbeitrag von 60,-DM immer mehr Freunde gewinnt, denn "... nichts verbindet Himmel und Erde inniger, als ein Junge mit seinem Drachen...". Das die Jungs dabei schon mal jenseits der 40 sind, stört dabei niemanden. (fr.)
Nein, nein! Keine Angst - BSB ist keine neue Rinder- oder Schweineseuche.
Hinter dieser Abkürzung verbergen sich die Backstreet Boys. Die fünf
Jungs aus dem sonnigen Florida sind seit Monaten der Shootingstar unter
den inzwischen zahllosen Boygroups und sorgen bei einem Großteil
der 12 bis 18-jährigen Mädchen auf der ganzen Welt für akute
Schlafprobleme.
Was an A.J., Nick, Kevin, Howie und Brian auffällt, ist, daß
sie nicht nur gut aussehen, sondern auch noch wirklich singen können,
was man von einem Teil ihrer Boygroup-Kollegen ja nun nicht gerade behaupten
kann. Dies bewiesen sie nicht nur mit ihrer A-Cappella Nummer „I`ll never
break your heart", sondern unlängst auch bei der Berlinale, als
sie sich stimmgewaltig für die Goldene Kamera bedankten. Grund genug
also für unzählige kleine Mädchen in hysterisches Gekreische
auszubrechen, sobald sie „ihre" Stars auch nur auf dem Fernsehbildschirm
oder in der Bravo zu sehen bekommen.
Wie schlimm es aber werden kann, wenn sie den Träumen ihrer schlaflosen
Nächte dann einmal Auge in Auge gegenüber stehen zeigte und dokumentierte
vor allem auch akustisch das Sonderkonzert von EINS LIVE und VIVA . Die
Backstreet Boys traten dafür am Sonntag, den 16. 2. `97 an einem streng
geheimen Ort in Deutschland auf. Anwesend waren nur die „Boys", 450
geladene (weibliche) Gäste und die Moderatoren Michael Gantenberg
(EINS LIVE) und Mola Adebisi (VIVA). 200 x 2 Karten waren von den Veranstaltern
verlost worden, so daß jede Gewinnerin ihre beste Freundin gleich
mitbringen konnte.
Dank der modernen Technik gelang es dem Radiosender wenigstens teilweise
das Gekreische der Fans auszublenden und die nur 45 Minuten lange Show
der Backstreet Boys so wenigstens hörbar zu machen. Was mich bei dieser
Übertragung allerdings reichlich stutzig machte, waren nicht die kreischenden
Mädchen in der Konzerthalle, sondern die beiden Mädchen zu Hause
neben mir, die wohlgemerkt dem Alter der Pickel und Zahnspangen schon längst
den Rücken gekehrt haben. Da wurde neben mir also schmachtend geseufzt
und mitgesungen. Verwandschaftliche Verbindungen zur Autorin dieses Artikels
sind also höchst unwahrscheinlich oder rein zufällig! Als dann
bei dem letzten Stück „Quit playing games" auch noch meine Mutter
einstimmte, war ich völlig aus der Bahn geworfen. Das ist doch nur
was für Kinder! - oder viel-leicht doch nicht?
BSB - doch eine neue Krankheit? Rette sich wer kann!
(ja)