Kochen mit Willi
Ein asiatische Köstlichkeit aus Vietnam:
Rindfleisch auf Salat
Ganz frisch muß alles sein und möglichst auch grün: Blattgemüse, Salate und Kräuter sind die Säulen der vietnamesischen Küche. Und was selbst nicht grün ist, -wie Fleisch-, wird gern auf Salat angerichtet. Übrigens wird in der vietnamesischen Küche meist milder gewürzt als bei den Nachbarn.
Wir benötigen für 3 Portionen:
- ca. 450 g Rindfleisch, am besten Rumpsteak
- 1 Tl. Zucker
- 1 Tl. Kartoffelstärke
- 3 Eßl. Fischsoße (aus dem Asienfachgeschäft)
- 1-2 Knoblauchzehen
- 1 kleine reife Mango
- 2 Eßl. gesalzene Erdnußkerne
- 3 Eßl. ÖL
dazu:
- 4 große Blätter Eisbergsalat
- 1 mittelgroße Tomate
Beim Salat und Tomate darf´s etwas mehr sein, ansonsten sind auch asiatische Kochrezepte immer wörtlich gemeint!
Die Vorbereitungen nehmen die meiste Zeit in Anspruch, also beginnen wir mit
- Mango schälen ( mit dem Sparschäler oder scharfem Küchenmesser), um den Kern herum in Würfel schneiden - auf einem Dessertteller zur Seite stellen.
- Zucker, Stärke, zwei Eßl. Fischsoße und eine ( ! ) gehackte Knoblauchzehe in einer Tasse verrühren.
- Fleisch in dünne Scheiben oder Streifen schneiden, auf einen tiefen Teller geben und die Masse aus Punkt 2 unter das Fleisch rühren.
- Eisbergsalat klein schneiden und auf Teller verteilen, geschnittene Tomaten darüberlegen.
- Erdnußkerne hacken, zur Seite stellen.
Nun folgt der eigentliche Kochvorgang; in knapp 10 Minuten kann das Essen serviert werden.
- Öl in einer großen Pfanne erhitzen
- Mariniertes Fleisch nochmals umrühren, dann im heißen Öl scharf anbraten
- Mango und den restlichen Knoblauch zugeben, umrühren und mit restlicher Fischsoße abschmecken.
Das Rindfleisch wird nun auf dem Salat angerichtet. Starke Esser reichen hierzu noch Reis, am besten auf die asiatische Art zubereitet:
Auf 1 Tasse Reis gibt man 2 Tassen Wasser und wenig Salz. Mit größter Temperatur kochen, bis der Reis im Topf eine "Oberfläche" gebildet hat, dann bei kleinster Hitze weitergaren, bis alles Wasser eingezogen ist.
Den Reis bereitet man idealerweise vor dem eigentlichen Essen vor, doch angenehm gesättigt und zufrieden wird man auch ohne ihn sein.
Guten Appetit und -phuoc nhieu !
Manfred Tippach