Ja, ich weiß, WILLI hat diese Kneipe an der Wilhelmstraße schon einmal besucht, aber wenn ein Wechsel in der Führung eintritt, sehen wir mal, was daraus geworden ist. Nun, äußerlich, beziehungsweise innerlich, hat sich gar nichts getan. Es ist immer noch ein sehr gemütliches Lokal im Wohnzimmerstil mit Sofas, Sesseln, kleinen Tischchen und intimer Atmosphäre. Allerdings hat die Einrichtung mit England (Big Ben) genau so wenig zu tun, wie der schiefe Turm von Pusemuckel. Die Getränke geben wohl eher den englischen Touch, das typische englische Rübenkrautbier Murphy´s", Cider", verschiedene Whiskysorten und in der deutschen Abteilung das gute Warsteiner". Seit dem 3. Juni hat die reizende Paddy mit ihrem Partner die Führung übernommen und hofft nun auf gutes Gelingen. Gut fing es schon mal an am 5. Juni mit den beiden Bluesern Gregor Hilden (Leadgitarre) und Hans D. Riesop (Gitarre u. Gesang), die nicht zum ersten Mal im BIG BEN auftraten. Sie brachten interessante, abgespeckte Versionen von bekannten Rock- und Bluesnummern wie Down To The Doctors" von Dr Feelgood, Black Magic Woman" von Santana oder Gary Moore´s Walking By Myself". Wohlgemerkt, alles mit nur zwei Gitarren und einer Stimme, nicht einfach, aber gut. Der Laden war angenehm gefüllt und einige Semi-Prommis" waren auch zu Gast: Jürgen Mevis (Wild Pig), Steve (Plattenladen), Gerd und Bert (Fahrschule u. Kneipengänger) Uli Otte (Schuhe und mehr), Rainer Brackelmann (Brackelbande und Baggerfahren), Rolle Ruhland (Illegal-Band) usw. Mit Jimmy Hendrix´ "Hey Joe" beendete die Mini-Bluesband ihren Auftritt unter regem Applaus der Gäste. Live-Musik soll es übrigens auch weiterhin geben im BIG BEN. Natürlich gibt es einen Flipper und einen Dartautomat, sogar Dart-Turniere werden veranstaltet. Also, wer noch nicht dort war, sollte Paddy mal in ihrer Kneipe besuchen. Wir von WILLI werden´s tun. (Hh.)