Vorschau

Memo Gonzales - Blues aus Dallas

Memo Gonzales ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Bluesszene in Dallas. 1983 gründete er zusammen mit dem texanischen Gitarristen Felix Reyes die Band „The Weebads", in der auch sein langjähriger Freund und Mitstreiter Hash Brown mitspielte. In dieser Formation ist er zusammen mit anderen namhaften Bluesmusikern (Darell Nulisch, Paul Orta, u.a.) auf dem 1987 erschienenen Red Lightnin' Sampler „Texas Lovers" zu hören. Nachdem sich die „Weebads" auflösten, widmete sich Gonzales ganz seiner Solokarriere und spielte in allen angesagten Bluesclubs- von seiner Heimatstadt Dallas über Mississippi, Oklahoma, Lousiana und Arkansas bis hin zu dem in Deutschland wohl bekanntesten Bluesclub „B.B.King'S" in Memphis, Tenn. und „Antone's" in Austin, Texas.

Im April 1996 erschien auf der Hamburger Stumble-Label die erste Live-CD von ihm. Mit seiner unbändigen Spielfreude werden die Auftritte von Memo Gonzales immer zu einer geballten Ladung Energie, die nicht nur Harmonica-Fans mitreißt. Begleitet wird Memo, sowohl auf der CD als auch live von einer der wohl kompetentesten deutschen Bluesbands „The Bluescasters" aus Münster. Bei Tourneen durch England, Polen, Dänemark, Norwegen und der Türkei haben sie einen hervorragenden Ruf erspielt und zählen momentan zu Spitze des europäischen Blues. Ihr dynamischer, swingender Blues wird geprägt von Saxophon und Gitarre.

Am 3. Oktober um 21.00 Uhr in der ProMILLE


Der Polularbereich stellt sich vor

Der Popularbereich der Musikschule Hamm veranstaltet die erste Pop-Night! Wie der Fachbereichsleiter Jan Freund mitteilt erwartet uns folgendes:

Am 4. Oktober um 19.30 Uhr in der proMILLE - der Eintritt ist frei


Paolo Nani Theater (Dänemark) „Der Brief"

Paolo Nani, Gewinner des United Slapstick '94 - The European Comedy Award präsentiert mit diesem Comedy-Theater ein Feuerwerk aus Akrobatik, Clownerie, Slapstick und Schauspiel. Eine banale Geschichte, aber genial. Der Clou bei „Der Brief" ist, Paolo Nani spielt diese Geschichte in 15 Variationen (rückwärts, vulgär, Horror, Stummfilm, armlos, Zirkus etc.) so hinreißend komisch, artistisch präzise und mit der unerschütterlichen Miene eines „Buster Keaton", daß man sich in ein ungeahntes Neuland der Clownerie entführt sieht. Die Kölner Illustrierte schrieb anläßlich des Gastspiels beim Köln Comedy Festival 1995: „Das derzeit beste Comedy-Solo in Europa!"

Am 8. Oktober um 20.00 Uhr im Bürgersaal der VHS


Im Senftöpfchen

geht wieder die Post ab - und der Eintritt ist frei!

Vier Veranstaltungen im Oktober, jeweils an einem Dienstag, sorgen dafür, daß auch auf der Südstraße die handgemachte Musik präsent ist. Los geht's am 7.10. mit „MAZURKAS". Vom schnellen Punk zu langsamen Balladen, bis hin zu Reggae - keine generelle Stilrichtung aber überzeugend durch technische Versiertheit und unbefangene Schlichtheit der Songs. Die drei Jungs erreichten letztes Jahr im Oktober auf einem Tallentwettbewerb den dritten Platz (Willi berichtete). Mit „FREEZE" einer vierköpfigen Band aus Hamm geht es dann am 14.10.97 weiter. Grunge-Rock ist dann angesagt und bekannte Gruppen wie „Pearl Jam und Radio Head" lassen grüßen. Aber mittlerweile haben es die Vier geschafft einen eigenen Musikstil zu entwickeln, der sich als eigenständig bezeichnen läßt. Auf jeden Fall macht die Band jedes ihrer Konzerte zu einer einmaligen Show (Willi berichtete schon einmal).

Am 21. Oktober spielen dann „The Bridge" aus Münster. Diese geile Truppe hat unter anderem schon beim WDR 1Live Heimatkult gespielt. Last but not least spielt am 28. Oktober „Daniel Denecke" im Senftopf. Nachdem er sich dafür entschied als Singer/Songwriter zu leben spielte er in den letzten beiden Jahren über 250 Konzerte in Deutschland, England, Frankreich und Italien. In so mancher Club-Szene hat er sich einen Namen gemacht. Der „Musik Express" machte ihn zum Tour-Trip in der Februar-Ausgabe '97.


Soap - four chord popsong about a girl

„Wer braucht heutzutage noch Musik, die schon vor 10 Jahren von „The Smith" besser gemacht wurde, und die in den 90ern durch Bands wie Weezer oder Blur endgültig ausgereizt wurde? Dazu die weinerliche Stimme von diesem Sänger! Grottenschlecht!" So das witzige CD-Cover dieser spektakulären Band aus Köln. Aber: Auftritt bei der PopKomm '96 und Auftritt beim Ringfest der PopKomm '96, dabei Vorstellung ihrer Debut-Single-CD s.o./s.u.

Am 25. Oktober um 21.00 im Clubhaus Rote Erde


Paul James Barry - Welcome to the freakshow

Paul James Barry war Gitarrist der „Rose of Avalanche", die seit Anfang der 90er in England im Wave-Bereich Kult-Status besitzen, mit „The Mission" auf Welttournee gingen. Seit dem Split der Band ist er auf Solo-Pfaden unterwegs, nur er und seine 12seitige Gitarre. Seine Spezialität ist es , als Support vor großen Künstlern zu spielen, dem Publikum den richtigen Kick zu geben. Und das tut er; man kann sich seinem Bann nicht entziehen. Sobald er die Bühne besteigt und mit enormen Enthusiasmus, Leidenschaft und Charme seine Songs präsentiert. „Es gehört schon viel Bühnenpräsenz dazu, sich mit einer zwölfsaitigen, elektrisch verstärkten Gitarre auf die Bühne zu stellen und von seinen kleinen Alltagserfahrungen zu künden. Nicht daß Berrys Songs neue Horizonte öffnen oder qualitative Unikate darstellen, darauf kommt es im Repertoire des Ex- „The Rose of Avalanche" - Gitarristen nicht an", schreibt die WAZ im Januar '97. Im Januar '97 erschien auch seine Debüt-Solo-CD einfach mit „Paul James Berry" betitelt auf dem Londoner Eggtète Label. Man darf also auf dieses Konzert gespannt sein.

Am 5. Oktober 1997 um 11.00 Uhr beim Frühschoppen des Kulturrevier Zeche Radbod um 11.00 Uhr. - Eintritt frei


Three (3) Sessions

Eine Jazz - Trilogie unter dem Motto: Three (3) Sessions - Im Seelenspiel der Ausdrucksvielfalt - DIE POSAUNE wird am 29.10.97, am 26.11.97 sowie am 10.12.97 im Kulturrevier Radbod das musikalische Angebot bereichern und abrunden.

Souljazz, Jazz im Duett und Cocktailjazz wird in den einzelnen Sessions von verschiedenen Künstlern vorgestellt. Im Mittelpunkt dieser Reihe steht die Posaune als treibende, kommunizierende bzw. unerläßliche Kraft im Jazz. Den Anfang dieser Reihe macht die Jazzcombo „Andreas Düdders - Fishing for Compliments". Eine explosive Mischung aus Soul, Funk und Jazz mit der Posaune als treibende Kraft, die Musiker zu Außergewöhnlichem animiert. Lassen auch Sie sich vom facettenreichen Swing des Jazz im Seelenspiel der Ausdrucksvielfalt einfangen.

Am 29. Oktober 1997 um 20.00 Uhr im Kulturrevier Zeche Radbod


Theater am Hammonense präsentiert:

Lutz Görner spricht Heinrich Heine (1797-1856):

Deutschland. Ein Wintermärchen

Ein Programm zum 200.Geburtstag des Dichters

Im März dieses Jahres Annette von Droste-Hülshoff, im Oktober Heinrich Heine: Dem Theater am Hammonense ist es gelungen, in diesem Jahre zwei Gastspiele des bekanntesten deutschen Rezitators Lutz Görner nach Hamm zu bekommen. Und es dürfte ein reizvoller Kontrast sein zwischen den ernsten, eher nach innen gekehrten Versen der westfälischen Dichterin und dem Witz, dem Spott, der Ironie aber auch der Wut und Trauer des gebürtigen Rheinländers Heine. Beiden gemeinsam ist nicht nur das Geburtsjahr 1797, das jetzt zu 200-Jahr-Feiern führt, sondern auch ihr Leiden an den Zuständen im damaligen Deutschland, das sich allerdings in ganz unterschiedlicher Form ausdrückt.

Am 13.Dezember 1797, also vor 200 Jahren, wurde Heinrich Heine in Düsseldorf geboren. Als 33jähriger aus Deutschland vertrieben, ist er 12 Jahre später noch einmal zur geliebten Mutter Betty, zum steinreichen Onkel Salomon und zu seinem Verleger Julius Campe nach Hamburg gereist. Es war seine letzte Chance, Deutschland wiederzusehen, bevor er dann acht Jahre in seiner "Matratzengruft" im Pariser Exil auf den Tod wartete. Er sagte: "Eine große Vorliebe für Deutschland grassiert in meinem Herzen, sie ist unheilbar." Aber auch: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht." In "Deutschland. Ein Wintermärchen", das sicherlich sein wichtigstes Werk und eine der schönsten und einflußreichsten Versdichtungen in deutscher Sprache ist, geißelt er die Zustände in Deutschland, das damals aus 36 die Menschen aussaugenden Fürstentümern bestand, in dem die schlesischen Weber den Aufstand probierten und Dichter, die Unliebsames geschrieben hatten, steckbrieflich gesucht wurden.

Lutz Görner hat es in den letzten 20 Jahren geschafft, deutsche Gedichte aus den letzten Jahrhunderten zu entstauben und in lebendigen Programmen einem Millionenpublikum nahezubringen. Er unterhält heute in Köln ein eigenes Theater, das von Lyrikprogrammen lebt, bringt aber auch bis zu 120 Gastspiele im Jahr. Angefangen hat es Mitte der 70er Jahre mit Heinrich Heine. Fast 1000mal hat Görner inzwischen "Deutschland. Ein Wintermärchen" vorgetragen, fast 400.000 Menschen haben es gehört und gesehen. Vieles aber wird Vielen in der neuen deutschen und weltpolitischen Konstellation auch ganz neu in den Ohren klingen. Zuhören, Lachen, Neuhören, Nachdenken, Widerstehen: Heines Dichtung ist aktuell geblieben, nicht nur durch Görner. Ulrich Friebel

Samstag, 25. Oktober 1997, um 20 Uhr in der Aula des Gymnasium Hammonense Eintritt: DM 25,-- / ermäßigt DM 17,-- / 12,-- für Schulklassen ab 15 PersonenVorverkauf: Westfälischer Anzeiger, Gutenbergstr. Ticket Corner, Oststr.47, Gymnasium Hammonense, Adenauer Allee


Kulturwerkstatt im Oktober

Im Oktober ist wieder ´ne Menge los in der Kulturwerkstatt, beginnend mit der Hammer Gruppe POLYCHROME DOGS, die am Dienstag, 7. Oktober die Reihe „HAMMER-Spitze" fortsetzt. Das Konzert beginnt um 21.00, der Eintritt beträgt 7,- DM. Und dann gibt es etwas Neues in der Oberonstraße: LIVINGROOM BLUES, unter diesem Titel beginnt am Samstag, den 11. Oktober eine Reihe „kleinerer" Konzerte auf der „KLEINEN BÜHNE" in der Kulturwerkstatt. Der Raum in der ersten Etage wird als Wohnzimmer eingerichtet, mit Couchen, Tischchen, Teppichen, Kerzen und Bier vom Faß, zu sehr günstigen Preisen. Live wird das ACOUSTIC BLUES DUO auf der kleinen Bühne mit Waschbrett und Gitarre authentischen Blues spielen. Der Eintritt beträgt 5,- DM, Start ist um 21.00 Uhr. Am Mittwoch, 15. Oktober ist wieder Seniorentime. Das Seniorentheater DIE WELLENBRECHER geben das Stück „Alte raus". Beginn ist 14.30 Uhr, Eintritt 10,- DM.

Jubiläum - Jubiläum! Kulturwerkstatt und Hoppe Garden feiern die 6jährige Zusammenarbeit am Sam-stag, 18. Oktober ab 21.30 Uhr mit einer Party. ALL STAR ROCK´n ROLL CIRCUS heißt das Ereignis an dem etwa 20 Hammer Musiker/innen teilnehmen werden. Ein Hammer Rock´n Roll Rundumschlag verspricht es zu werden. Drei bis fünf brandneue Bands, die nur für diesen einen Tag gegründet wurden, werden auf der Hoppe Bühne ´rumrocken. Mit dabei u.A. Birgit Copony, Sloopy Bialas, Uwe Fechner, John Taylor, Jürgen Mevis, Rainer Brackelmann, Harald Sumik, Thomas Seidel und viele andere. Der Eintritt ist Frei!


„Tribute to Jimi Hendrix" - Live from Seattle/USA

RANDY HANSEN

feat. HORST STACHEL-HAUS u. MANNI von BOHR

Am Samstag, den 25. Oktober gibt Gitarren-Zauberer RANDY HANSEN im Rahmen seiner Europa-Tournee ´97 ein Konzert in der Kulturwerkstatt. Der Ausnahme-Musiker wird diesmal auch einige eigene Songs im Gepäck haben. Der Schwerpunkt liegt aber wieder in der Musik des unvergessenen Gitarren-Gottes Jimmy Hendrix. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr, der Eintritt beträgt 22,- DM an der Abendkasse und 18,- DM im Vorverkauf. Und zwar bei: Westf. Anzeiger, Gutenbergstr., Verkehrsverein, Willy-Brandt-Platz, Ticket-Corner, Oststraße sowie Kulturwerkstatt und Hoppe Garden.

Und zum 31. Oktober hat Ralf „Elvis Dog" Grimm wieder seine Kollegen aus der Punk-Abteilung eingeladen: THE DEVIL IN MISS JONES, BUCKETHEAD und F.O.C. werden die Helloween-Nacht zünftig feiern.