Eine Automobilausstellung hätte sicherlich nicht so viel Magnetwirkung, gäbe es nicht die traumhaft schönen, sündhaft teuren Superautos. Namen wie Ferrari, Porsche, Aston Martin, Bentley, Lamborghini, Jaguar u.s.w. zergehen auf der Zunge. Welcher Lottospieler hat nicht den Traum einmal einen Volltreffer zu landen und sich einen dieser PS-Boliden zuzulegen.
Auf der IAA in Frankfurt waren sie alle zu bestaunen. Bentley Azure", ein handgefertigtes Cabrio aus England hat es mir besonders angetan. Auf meine Frage nach dem Preis erntete ich nur ein freundliches Lächeln. Ganz getreu nach dem Bentley-Motto: Wer nach dem Preis fragt, kann sich ihn sowieso nicht leisten." In einer Fachzeitung wurde ich dann fündig. Der Bentley ist ab 597.000,00 DM zu haben. Dazu kommt dann noch das Gehalt für den Chauffeur, denn man fährt ihn nicht selber.
Diverse Tuner schickten sich an, schöne Autos noch zu verbessern. So war ein BMW Z3 von Schnitzer zu sehen sowie ein Mercedes SLK von Brabus. Diesem SLK wurde ein 6.9 Liter V8 Motor eingebaut. Bei Ferrari fanden wir die fünf aktuellen Modelle in klassischem Rot, sowie einen Formel1-Wagen von Michael Schumacher. Der neue 911er wurde bei Porsche vorgestellt. Er ist etwas weicher in der Form als seine Vorgänger. Auch der Innenraum ist etwas geräumiger geworden. Man hat den Eindruck der 911er ist erwachsen geworden.
Viele außergewöhnliche Sachen, rund ums Auto, waren zu sehen. Ein Hersteller hatte sich auf überlange Autos für Ölscheichs spezialisiert, ein anderer auf schußfeste Fahrzeuge für Mafiabosse. Auch ein Händler für Autokühlschränke und Bareinrichtungen war präsent. Harald Juhnke soll am Vortag besonderes Interesse an diesem Stand bekundet haben.
Kurzum der Eintrittspreis von 25,- DM hat sich gelohnt, für so viel Information rund ums Auto. Reinhold Fricke