Was wissen wir den schon über ihn? Nun, wir kennen das Bild auf dem er einer Fotografin neckisch die Zunge rausstreckt, kurz nachdem er ihr den Hintern getätschelt hat. Wir wissen, dass er zwar den Teilchencharakter des Lichts kannte, jedoch nicht wußte, dass der Kamm bereits erfunden war. Und wir kennen seine Formel:E= m×c²
Am 14. März 1879 wird Albert als erstes Kind von Hermann und Pauline Einstein in Ulm geboren. Kurz nach seiner Geburt soll er den ersten genialen Einfall zur Revolution der Physik gehabt haben, jedoch reicht sein Wortschatz bis dahin noch nicht aus, um sich angemessen zu artikulieren.
Mit acht Jahren geschieht das erste von zwei Wundern in Alberts Leben, er bekommt von seinem Vater einen Kompaß geschenkt. Hermann Einstein erfreut sich daran, wie sein Sohn keine Ahnung hat, was das für ein Ding ist, bis dieser, hochinteressiert an dem neuen Spielzeug, drei Tage später beweist, dass die Menschheit bis dahin den Nordpol mit dem Südpol verwechselt hat. Sein Vater ist so schockiert darüber, dass er die Gegenwart seines Sohnes ab sofort meidet. Der Kompaß wird ihm aus reiner Vorsicht weggenommen und durch eine Violine ersetzt. Sein Vater soll zu Pauline gesagt haben: Wenn der Jaust wieder mit so'nem Unsinn daherkommt, kann ich `ne wenigstens mit dem Ding verdreschen."
1890 geschieht das zweite Wunder in Einsteins Jugend, das heilige Geometriebüchlein", wie er es nennt, tritt in sein Leben.
Im Alter von 12 Jahren erlebte ich ein zweites Wunder: an einem Büchlein über Euklidische Geometrie der Ebene, das ich am Anfang des Schuljahres unter einem Tischbein in der Schule fand. Da waren Aussagen wie z.B. das Sichschneiden der drei Höhen eines Dreiecks in einem Punkt, die obwohl an sich keineswegs evident doch mit solcher Sicherheit bewiesen werden konnten, dass kein Zweifel ausgeschlossen zu sein schien.
Diese Klarheit und Sicherheit machte einen unbeschreiblichen Eindruck auf mich, was leider keiner nachvollziehen konnte, weil niemand außer Euklid, der schon knapp 2000 Jahre tot war, und mir, das zu verstehen schien.
Fünf Jahre später sendet er das Essay über die Untersuchung der Ätherzustandes im magnetischen Felde" an seinen Onkel Caesar Koch in Belgien, der es für eine Postwurfsendung hält und davon drei Tage lang die Wohnung heizt.
Albert lernt wie wild für die Aufnahmeprüfung für das Polytechnikum in Zürich. Seine Leistungen in Mathematik sind hervorragend, doch hat er absolut keine Ahnung von den Dingen die sonst noch so verlangt werden. Bevor er geht kritzelt er trotzig Newton ist doof!" auf einige Tische.
1900 hat Einstein sein Diplom in der Tasche und sucht händeringend eine Assistentenstelle. Aus reiner Langeweile schreibt er eine Doktorarbeit und siedelt in die Schweiz über. Seine kürzlich eingereichte Dissertation zieht er eilends wieder zurück, da ihm siedend heiß einfällt, dass Seite 12 mit Eigelb verschmiert ist.
Es passiert wenig in der Schweiz, und so beginnt Einstein sich über das Licht zu sorgen, er hat das unbestimmte Gefühl" , dass damit was nicht stimmt.
Doch seine physikalischen Sinnereien reichen nicht vollends aus um seine Langeweile zu kurieren, und so bringt seine Freundin Mileva im Januar 1901 Liserl, seine Tochter, zur Welt.
Einstein ist so fest davon überzeugt, dass das Licht nicht einfach nur gut ist wenn man Zeitung lesen will, dass er alles andere um sich herum vergißt. Seine Freundin schleift Albert, diesen Umstand ausnutzend, nach Bern und heiratet ihn. Liserl wird in der Hektik in ihrer Geburtsstadt Novi Sad vergessen und von anderen Leuten adoptiert.
Endlich, 1905 gellt ein Schrei durch das Haus Einstein: Heureka!!", die Relativitätstheorie war geboren und Einstein ging zum Mittagessen.
In den nächsten Jahren folgt ein Vortrag dem anderen und unglaublicher Streß lässt Einstein keine Ruhe finden. Als er im Sommer 1914 endlich Pause macht und zufällig eine Schublade öffnet findet er seine eigene Heiratsurkunde. Ein Schreck durchfährt ihn. Die Alte!?" soll er gerufen haben bevor er sich eilends aus dem Staub machte.
Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger werdet als wir, so soll Euch der Teufel holen. Albert Einstein. Na dann, viel Spaß! (as)