Die junge, holländische Jazz-Sängerin Masha Bijlsma (Foto unten
links) meistert mit großer Souveränität Klassiker des Jazz wie
auch eigene Kompositionen. Sie leitet ihre eigene masha bijlsma band,
mit der sie schon viele erfolgreiche Gastspiele in der Bundesrepublik (Festivals
u.a. in Gronau, Bonn, Wiehl, Bad Wörishofen, Freiburg, Allgäuer
Jazzmeeting, Jazzmeile Thüringen, Dresdner Jazzherbst und Clubs in Minden,
Hannover, Berlin, München, Köln, Bremen) und natürlich in den
Niederlanden gegeben hat. 1997 wurden Konzertreisen nach Indonesien, der Schweiz
und in die USA unternommen.
September '94: Masha's erste CD Wind Of Change" (mit Eric
Vloeimans) wird vom Publikum und von der Presse sehr gut empfangen; September
'96: Release der zweiten CD Lebo" mit Gast Bob Malach (Nex York).
Diese CD wird vom Jazz-Label Lipstick/Jazzlinem (Köln) weltweit
distribuiert.
Es folgten Auftritte in Rundfunk und Fernsehen in den Niederlanden, Belgien, in der Schweiz, Dänemark, Deutschland und Indonesien.
Masha's Begleiter:
Mike del Ferro (Klavier),
Dries Bijsma (drums)
Stefan Lievestro (Bass)
Am 3. Februar 1999 ab 20.00 Uhr in Forum des Gustav-Lübcke-Museum
LES HARICOTS ROUGES den roten Bohnen" aus Frankreich
Melodien aus New Orleans, Rhythmen aus der Karibik und ein Hauch Pariser Revue - das sind die Roten Bohnen", Frankreichs witzigste und populärste Jazzgruppe. Sie mischen brillianten Hot-Jazz mit dem Flair der Südsee und spielen swingende Chansons in einer charmant-humorigen Show. LES HARICOTS ROUGES sind mit dieser Mischung aus Oldtime Jazz und Cabaret absolut einmalig und einzigartig in Europa .
-Prämierung der originellsten Verkleidung!
Am 5. Februar 1999 ab 20.00 Uhr im Wintergarten des Queens-HotelDie Kult-Schlagerparty"
Der Schlager bietet eine adäquate Ausdrucksmöglichkeit, durch persönliche
Faktoren hervorgerufene aktuelle Stimmungen zu regulieren. Unter diesem Aspekt
und ganz unbeschadet des sich unter Umständen einstellenden kathartischen
Effektes erscheint der Schlager als ein natürliches Instrument psychischer
Hygiene.
(Malamud, R.: Zur Psychologie des deutschen Schlagers, Winterthur 1964, S.
21)
Verehrter Musikfreund, im Zuge der grassierenden Schlagerepidemie in
unserem Lande, stellt Herr Kaiser und das Ölig-Tanzorchester die ideale
Bereicherung für Ihr Tanzvergnügen dar.
Gunther Kaiser interpretiert für Sie Eigenkompositionen sowie die größten
Schlager der 70-er, wie zum Beispiel Aber bitte mit Sahne", Mendocino",
Im Wagen vor mir", Es war Sommer", Fiesta Mexicana"...
(um nur einige zu nennen)
Die einzigartige Verquickung bekannter Melodien mit einer kultigen Präsentation
lässt diese Party zu einem unvergesslichen Augen- und Ohrenschmaus für
Jung und Alt werden.
Am 13. Februar 1999 ab 20.00 Uhr in der TITANIC in Sendenhorst
Ulrich Friebel: Himachal - Land der 1000 Götter
Erst 1971 wurde aus einer Vielzahl kleiner Königreiche im Westhimalaya
der indische Bundesstaat Himachal Pradesh gebildet. Er vereinigt auf einer Fläche,
die nur halb so groß wie Österreich ist, die größten
geographischen und kulturellen Unterschiede.
Als reiner hill state" beginnt Himachal genau dort, wo sich der
Himalaya mit den monsungrünen Hügeln des Siwalik aus der Ebene des
Punjab erhebt; sein höchster Punkt ist der noch unbestiegene, fast 7000 m
hohe Gya, das Dreiländereck mit Ladakh und Tibet. Aber auch die Bevölkerung
könnte unterschiedlicher nicht sein; die Menschen südwestlich der großen
geographischen Grenze zwischen Süd- und Zentralasien sind indoeuropäischen
Ursprungs und Hindus, nordöstlich tibetische Buddhisten.
Wenn man genauer nachforscht, verschwimmen diese Einteilungen aber wieder.
In der Geschichte der Völkerwanderungen und Handelsbeziehungen am Südzubringer
der Seidenstraße und der alten Himdustan-Tibet-Route tauchen Menschen
unterschiedlichster Herkunft auf, die die Vielzahl von Sprachen in den
abgeschiedenen Tälern erklären. - Auf der anderen Seite ist das nordöstliche
Spiti heute eine der Hochburgen des authentischen tibetischen Buddhismus.
Und trotzdem gibt es eine Gemeinsamkeit der hill people", die
nicht nur in der modernen Politik Indiens fußt, sondern in einer uralten
Volkskultur der Dorfgötter und ihrer Schamanen, die ganz Himachal Pradesh
zu eigen ist. Wenn sich nun in Demul in Spiti, mit 4280m einem der höchstgelegenen
Dörfer der Welt, die Götter der umliegenden Dörfer treffen und
Schamanen orakeln und sich Eisen durch die Wangen spießen, ist das im
Ursprung ebensowenig buddhistisch wie das vom König eröffnete große
Dussehra-Fest, die Versammlung aller Gottheiten des grünen Kullu Valleys
auf dem Dhalpur Maidan, rein hinduistisch ist. Der Name Land der 1000 Götter"
ist wörtlich zu nehmen.
Himachal hat sich zu einer wichtigen Touristenregion Indiens entwickelt. In
Europa ist es einer größeren Öffentlichkeit unbekannt geblieben.
Dabei eröffnet das Land nicht nur alle Möglichkeiten des
Erlebnistourismus (vom Gleitschirmfliegen über Wassersport und Mountain
Biking zu hervorragenden Bergwanderungen, Treks und Expediotionen), sondern
bietet auch eine Fülle kultureller Ziele. Nicht zuletzt ist die Hauptstadt
Shimla bis 1947 Sommerhauptstadt der britischen Kolonialregierung gewesen, und
in Dharamshala befindet sich der Sitz der tibetischen Exilregierung S.H. des
Dalai Lama.
Ulrich Friebel aus Hamm, Referent Auslandsbergfahrten der deutschen
Naturfreunde, ist seit 1990 jährlich in Himachal gewesen, hat alle
Distrikte bereist, 20 Treks und Kleinexpeditionen, z. T. als Neutour bzw.
Erstbegehung, durchgeführt, eine Vielzahl von kulturellen Stätten und
vor allem die Menschen besucht, Naturfreunde-Gruppen geleitet und darüber
in Beschreibungen und Reportagen berichtet. Zuletzt fand im Oktober 1998 die
Fahrt zum Kullu Dussehra", einem der bedeutendsten Feste des
Himalaya, mit der Durchquerung des neu errichteten Great Himalayan
National Park" über den unbekannten Hochpaß Phangchi Galu (4636)
statt.
Zur Eröffnung der Fotoausstellung am 28. Februar 1999 in der VHS liest Ulrich Friebel aus seinen Reisetagebüchern; als Gäste sind Mr. Suman Sharma, der Regionaldirektor Europa des indischen Fremdenverkehrsverbandes, und der Bundesvorsitzende der Naturfreund" Michael Müller MdB, angekündigt.
Der Konzertmonat Februar beginnt, wie auch der Vormonat Januar, mit der HAMMER-Spitze". Und zwar am Mittwoch, den 17. Februar um 21.00 Uhr mit THE
ENEMA BANDITS. Erbschleicher sind die fünf Musiker dieser
Hammer Formation sicher nicht, auch, wenn das Repertoire dieser Band vollständig
aus dem Nachlaß des 1994 verstorbenen Ausnahme-Musikers Frank Zappa
besteht. Eine Zappa-Coverband zu sein, wird dem Anspruch und Vorhaben der
Musiker allerdings ebenso wenig gerecht. Was also ist diese Band? Einfach gesagt, fünf Musiker, die sich aus Begeisterung für die Musik des Meisters"
gefunden haben, und denen es großen Spaß macht, diese Musik zu
spielen und sie einem breitgefächertem Publikum vorzustellen. Kein
leichtes Vorhaben - mal sehen!
Das war´s dann auch schon für den Februar, weitere HAMMER-Spitze-Termine: 10. März, RUHRFLOTT QUARTETT - 7. April, DOC STRAIGHT!
Und nun noch eine Änderung für den März:
Die Tournee von Billy Bremners´s Rockpile, Ex-Dave Edmunds Gitarrist, ist auf den Herbst verschoben worden. Dann beginnt die Tour mit einem TV-Auftritt in der Reihe Ohne Filter". Willi gibt den neuen Termin rechtzeitig bekannt. Stattdessen gibt es aber einen anderen Knaller,
und zwar am 20. März:
Die HAMBURG BLUESBAND reist an. Na und? Bluesbands gibt es viele. Was ist das Besondere daran. Nun, das ist der Knaller: Alex Conti, Gitarrist der Inga-Rumpf-Band ROCKSHIP spielt die Leadgitarre, Hans Wallbaum, einer der besten Drummer Deutschlands (Ex-Stoppok) sitzt am Schlagzeug und Dick Heckstall-Smith, schon zu Lebzeiten eine Legende am Saxophon und seit Urzeiten Mitglied der Supergruppe COLLOSSEUM, wird die Kanne blasen. Michael Becker (Inga Rumpf Band) bedient den Bass und und der Frontman ist kein geringerer als Gert Lange, dessen Timbre und Phrasierungen am ehesten mit Joe Cocker zu vergleichen sind. In der März-Ausgabe wird Willi noch ausführlich darüber berichten.
Weitere Termine: 3. April, BIRTH CONTROL (Nacht der Clubs) - 30. April, RETURN (Tanz in den Mai) - 8. Mai, BIG JACK JOHNSON (Mississippi/USA) - 24. Juli, 3. SUMMERTIME MUSIC PARTY Open Air) - 2. Oktober, LITTLE WILLIE LITTLEFIELD. (Voraussichtlich: WalterTrout Band - CHRIS FARLOWE)