Instrumente

Das Hackbrett

Ursprünglich stammt das chromatische Hackbrett aus dem Alpenraum. Ähnliche Instrumente findet man auf der ganzen Welt (Santur, Hammer Dulcimer...).

Hierzulande ist es weitgehend unbekannt - obwohl es über einen angenehmen Klang verfügt und verhältnismäßig leicht zu erlernen ist. Das Hackbrett verfügt über einen Tonumfang von mindestens zwei Oktaven und ist mehrhörig, d.h. drei oder vier Saiten werden jeweils auf den selben Ton gestimmt.

Gespielt wird mit Schlegeln, die auf einer Seite mit Filz bespannt sind und zwischen den Fingern gehalten werden. Man kann sowohl im Sitzen als auch im Stehen spielen.

Charakteristisch ist der nachhallende Klang, der kaum mit einem anderen Instrument verglichen werden kann. Ebenso wenig bekannt wie das Hackbrett selbst sind seine vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten außerhalb der volkstümlichen Musik. Namhafte Komponisten haben durchaus auch ganze Konzerte für ein oder mehrere Hackbretter geschrieben und auch in zeitgemäßen Popsongs lassen sich interessante Akzente setzen!