Die Musiker (Foto unten) (Echbärt, Pädda, Wolf, Earl) aus vier verschiedenen Justizvollzugsanstalten dieser Republik haben ihre eigenen Vorstellungen von Musik und ihr Konzept aus geradem Rock’n Roll und deutschen Texten. Dabei erinnern sie an eine "gelungen Mixtur aus "Die Ärzte" und AC/DC. Die Live-Hörer werden dabei eine "Real Rock’n Roll Show erleben, die unausweichlich nach spätestens zwei Titeln eine Exzessive Partystimmung erzeugt.
Am 10. April 1999 um 21.00 Uhr im Haus Wiemann
Nach der hervorragenden Besucherresonanz in den vorangegangenen Jahren, werden am zweiten Aprilwochenende wieder über 10.000 Zweiradinteressierte in den Hammer Zentralhallen erwartet. Denn dann öffnet der Hammer Motorrad Markt zum 6. Mal seine Pforten. Faszinierend ist der Umfang dieser Veranstaltung mit Ausstellung, Markt, Show-Programm und Biker-Party.
Mehr als 100 Aussteller aus Deutschland, Belgien und Holland bieten alles vom neusten Motorradmodell bis zur Bikerbrille, vom chromglänzenden Cruiser bis zum passenden Poliermittel. Neben aufbereiteten Hubraumgiganten werden natürlich auch Roller, 125er und Oldtimer zu sehen sein. Und wer geschickt handelt, kann hier sicher ein interessantes Messeschnäppchen erwerben.
Bemerkenswert ist aber auch das attraktive Rahmenprogramm. Mit Gesichteranmalen, Kinder-Motorrad-Fahren, Hüpfburg u.ä. werden die Nachwuchs-Biker bestens bei Laune gehalten. Für die größeren "Kleinen" locken Leder-Erotik-Shows, eine Super Standshow Tattooing, Versteigerung und mehr. Wer fit genug ist, macht das Wochenende Non-Stop durch, denn am Samstag gibt es ab 19.00 Uhr Live-Rock und was sonst noch zu einer zünftigen Biker-Party gehört. Für Unterhaltung ist also bestens gesorgt.
Bei diesem Markt kann übrigens jeder mitmachen und sogar gewinnen: Man kann sein gebrauchtes Motorrad privat zum Verkauf anbieten oder sein "irgendwie besonderes" Motorrad in der Bike- und Oldtimer-Austellung prämieren lassen (Anmeldung und Infos unter Tel. 02381/598359).
Die Veranstalter haben auch eine interessante Internet-Site zusammengestellt. Unter www.motorrad99.de kann man sich schon vorab über den Markt informieren, sich eine Anfahrtsskizze downloaden, online sparen und sogar 200 DM gewinnen. Das MainStreet Performance Team unter der Leitung von Detlef Klaus ist zum 6. Mal Veranstalter des Hammer Motorrad Marktes. Steigende Besucherzahlen auf hohem Niveau belegen die außerordentliche Attraktivität der Veranstaltung für Gäste und Aussteller.
"Multicolori" - 15 Musiker der Musikschule Soest sowie "Esperanza" - 8 Musiker der Musikschule mit Liedern aus Südamerika (jeweils 15 Minuten).
"Uli Bause" - Lieder von Cohen, Dylan, Moustaki sowie eigene Songs
"Zinnober" Folksongs und Balladen
"Sister Of The Moon" - Folksongs, Blues, Popsongs und eigene Kompositionen
"Pink Bubbles" - Songs von Janis Joplin über Oasis bis zu Alannis Morisette
Die Bands spielen in oben aufgeführter Reihenfolge. Ende der Veranstaltung ist ca.gegen 23.00 Uhr.
Am 23.4.99 um 20.00 Uhr im Alten Schlachthof in Soest Hamburger Theatermanufaktur:
In einer kargen Gefängniszelle entwickelt sich ein spannungsvoller Kampf. Sie durchleben Wut und Schwäche, Verletzung und Versöhnung bis sie zu gegenseitiger Toleranz und Hilfe fähig sind. Valentin, der Revolutionär, ist entschlossen, sich für den Kampf um politische Ideale zu opfern. Er wertet jede Gefühlsregung als Schwäche. Molina, sein Zellengefährte ist zu acht Jahren Haft verurteilt. Der Grund: Verführung Minderjähriger. Er flüchtet sich in die Innenwelt seiner Phantasie, in die er Valentin jeden Abend, wenn das Licht gelöscht wird, entführt. Im Laufe des Stückes wird nach und nach deutlich, daß Molina als Spitzel auf Valentin angesetzt ist.
Der Kuss der Spinnenfrau, Manuel Puigs bedeutendstes Stück durchleuchtet die Themen Terror und Willkür auf der einen Seite und homosexuelle Liebe auf der anderen Seite und beleuchtet beides aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Durch die äußere Situation der Gefangenschaft und die daraus entstehende innere Situation lassen beide ganz allmählich ihre Schutzhüllen fallen. Verfolgung, Gefängnis und Folter auf der einen, Gefühle und menschliche Nöte auf der anderen Seite - Mächte, denen sich beide nicht entziehen können. Und schließlich das Entdecken der Liebe als eine Macht, die bisher keine Diktatur der Welt unter Kontrolle bekommen kann.
Am 24. April 1999 um 20.00 Uhr im Bürgersaal der VHS
Neues Theater Halle:
Das Stück beginnt mit der Nachricht, daß der Gerichtsrat Walter zur Inspektion kommt. Adam, der den Fall des zerbrochenen Krugs zu klären hat, versucht mit allen Mitteln, seine Schuld zu verbergen, und verstrickt sich doch mehr und mehr...
Am 25. April 1999 um 20.00 Uhr im Saalbau Bockum-Hövel
Chris Barber, der im April 1930 in London geborene Vollblutmusiker gründete 1949 seine erste Amateurband, Schon damals beherrschte er mehrere Instrumente: Geige, Baß, Saxophon und Posaune. 1954 gründete er dann die Chris Barber Jazzband. Sie war in den Fünfzigern die wohl beliebteste und bekannteste New-Orleans-Gruppe in Europa.
Der Name Chris Barber steht seit nunmehr 40 Jahren für eine Form des Jazz, die basierend auf dem Dixieland New Orleanscher Prägung stets durch unterschiedliche musikalische Einflüsse inspiriert wurde. Diesen Einflüssen ist die stilistische Vielfalt der achtköpfigen Formation zu verdanken, die den traditionellen Blues ebenso verarbeitet wie die Kunst moderner Jazzimprovisation. Doch nicht allein der Name des Bandleaders entschied über den jahrzehntelang andauernden Erfolg. Jeder der acht Musiker ist immer noch ein Könner, wie Pat Halcox (Trompete, Cornet, Flügelhorn), von der Gründung an dabei, John Crocker (Klarinette, Tenor- und Altsaxophon), Ian Wheeler (Klarinette, Altsaxophon, Mundharmonika), Paul Sealey (Banjo, Gitarre), John Slaughter (Gitarre), Vic Pitt (Kontrabaß), Alan "Sticky" Wickett (Schlagzeug) sowie Posaunist und Sänger Chris Barber. Alle Musiker beweisen bei ihren solistischen Einlagen ihre umfassende Musikalität.
Die vergangenen Jahrzehnte scheinen spurlos an Chris Barber vorbeigezogen zu sein.
Auch dieses Jahr steht er wieder mit seinen Musikern auf der Bühne mit seinem abwechlungsreichen Programm: Jazz und Swing vom Allerfeinsten. Ein Riesenspaß für Musiker und Publikum.
Am 28. April 1999 um 20.00 Uhr im Sägewerk in Günne
Mia Mittelkötter, Fachfrau für Selbstgebackenes, lädt darum zu einem Kaffeeklatsch der ganz besonderen Art einl Bei einem Tässchen Kaffee und einem Stückchen Bienenstich entführt sie die geneigten Zuhörerinnen und Zuhörer in ihre bizarre Welt unvergleichlicher Uteralphilosophien. In gewohnter Eloquenz macht sie auch vor so großen Themen wie "Apokalypse", "Reinkarnation" und "Sommerschlußverkauf" nicht halt! Kein Thema ist ihr zu intim, kein Geheimnis zu geheim! Und wenn sie mit ihrer eigenen, reichhaltigen Allgemeinverbildung nicht mehr weiter weiß, läßt sie Fachleute persönlich zu Wort kommen.
Immer frei nach ihrer Devise: "Jede Frau eine multiple Persönlichkeitsspaltung", schlüpft Lioba Albus in ihrem Programm "Bienenstich" in die unterschiedlichsten Rollen und tritt den beredten Beweis dafür an, daß kein Stachel sich so süß ins Fleisch bohrt wie der Stachel einer Honigbiene!
Lioba Albus ist als Solokabarettistin seit Jahren schon nicht mehr von Deutschlands Kleinkunstbühnen wegzudenken! Sie ist ausgezeichnet mit dem begehrten Kabarettpreis "Mindener Stichling", und neben Satiregrößen wie Harald Schmidt, Elke Heidenreich und Hanns Dieter Hüsch moderiert sie die "Unterhaltung am Wochenende", die traditionsreichste Kabarettsendung des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Ihr alter ego Frau Mittelkötter hat nach mitterweile sechs Kabarettprogrammen und unzähligen Einsätzen beim Radio und beim Fernsehen schon fast Kultcharakter! Darum räumt ihr Lioba Albus in ihrem neuen Best-of-Programm "Bienenstich" einen besonderen Ehrenplatz ein!
Am 29. April 1999 um 20.00 Uhr im Haus Siekmann in Sendenhorst
"Der Hellweg rotiert" ist eine Initiative von vier Kulturzentren aus Soest, Ahlen, Unna und Hamm, um die Nachwuchsbands aus der Region zu unterstützen. Die Konzertreihe, die in einen "Hard & Heavy" Bereich und in einen "Independent" Bereich aufgeteilt ist, wobei jeweils vier Bands der Region in jedem Zentrum vorgestellt werden, ist mit nunmehr fünf Festivals positiv angenommen worden.
Nachdem im Vormonat die Freunde der härteren Gitarrenklänge voll auf ihre Kosten gekommen sind, rotiert der Hellweg am 24. April 1999 mit einem Independent-Konzert zum zweitenmal im Kulturrevier Zeche Radbod in Hamm:
Eingeleitet wird der Abend mit der Band "THE CEAUCESCUS" aus Soest mit ihrem sechziger Garagenrock amerikanischer Prägung. Die fünf Musiker machen in ihren Eigenkompositionen auch keinen Halt vor Einflüssen von den Kinks oder den Rolling Stones. Wieder zurück in den 90ern vermischen "BUTLERS JIHAD" aus Ahlen in ihrem Crossing- All-Over Elemente aus den Bereichen Rock, Blues, Funk, Reggae sowie aus mittelalterlichen Klängen zu ihrem eigenen Stil. "FIVE-O" aus Unna werden mit ihrer Mischung aus Rock und einer gehörigen Portion Punk dafür sorgen, daß die Stimmung nicht abfällt. Als Headliner werden "THE CHOSEN FEW" aus Hamm wieder alles geben. Ihr melodischer, gesangsbetonter Gitarrenrock mit Independent- und Folkeinflüssen wird wohl nicht nur die Bühne, sondern auch das Publikum zum Beben bringen.
Wer also auf Party, Rock und gute Laune steht, dem sollte es auch diesmal nicht schwerfallen, zwei Heiermänner (was’n das’n? Na’n Zehner!) zu investieren. Bis denn....C.J.M.
Nach vielen Besetzungsänderungen, die nur Bernd Noske überdauerte, bedeutete der Tod des Gitarristen Bruno Frenzel 1983 zunächst das Ende der Band. Da aber ihr Hit "Gamma Ray" zehn Jahre später immer noch in allen Rockdiscos gespielt wurde, und sich Fragen nach einer Re-union häuften, beschlossen Bernd Noske und Horst Stachelhaus, der Band neues Leben einzuhauchen.
Die aktuelle Besetzung besteht aus Gründungsmitglied Bernd "Nossi" Noske, der durch seine markante Stimme und sein druckvolles Schlagzeugspiel den Sound der Band entscheidend prägt, Xaver Fischer an der Hammond-Orgel, der trotz seiner 26 Jahre schon zu den gefragtesten Keyboardern gehört, bereits auf 23 LP’s zu hören ist und die meisten der neuen Birth Control Titel komponierte, Peter Engelhardt als Gitarrist, der sich durch seine Virtuosität auch in der Jazzszene einen Namen gemacht hat und last but not least Hannes Vesper am Bass. Dieser vertritt sehr gut den seit einiger Zeit erkrankten Horst Stachelhaus.
Und zum TANZ IN DEN MAI lädt die Kulturwerkstatt am 30. April in den Hoppe Garden ein, und RETURN wird sich die Ehre geben. Natürlich muß man nicht mehr viel über RETURN sagen, jeder in Hamm kennt DIE Oldie-Band der Region. Wer eine richtige "Tanz in den Mai"- Party feiern möchte, wird den Weg in den Hoppe Garden finden, denn wo sonst kann man The Spencer Davis Group, The Beatles, Tom Petty, Dave Edmunds, Status Quo, Brian Adams, Westernhagen und und und . . . vereint auf einer Bühne erleben. Mathias Grote, Jacky Biermann, Jürgen Vogel, Wolfgang Kobiella und Werner "Otis" Reddig werden auch diesmal wieder "die Sau ´rauslassen", dessen darf man gewiß sein. Und außerdem hat RETURN schon lange nicht mehr in Hamm gespielt . . ! Eintritt 10,- DM