Folk- und Bluegrassinstrumente
Das Banjo, so wie wir es heute kennen, hatte seinen Ursprung in Afrika. Es ist eine Weiterentwicklung der afrikanischen Langhalslaute, die mit der zwangsweisen Umsiedlung der Schwarzen nach Amerika gelangt ist.
Herausgekommen ist ein Instrument, das von der Größe der Gitarre gleichkommt, aber kein Schalloch besitzt und einen runden Korpus hat, welcher mit einem Kunststoffell bespannt wird. Der immense Erfolg ist bei diesem Instrument wohl auf den einzigartigen Sound zurückzuführen, den sicherlich jeder schon mal gehört hat.
In den 20er Jahren gewann das Banjo zunehmend an Bedeutung. Die Firma Gibson begann daraufhin auch diesen Bereich mit zahlreichen Innovationen zu revolutionieren. Ende der 40er Jahre führte die Zusammenarbeit mit dem bekannten Banjo - Virtuosen Earl Scruggs zur Entwicklung weiterer weltweit erfolgreicher Modelle.
Das Problem hier ist nur, daß man diese exklusiven Instrumente nicht in den unteren Preislagen vorfindet. Aber natürlich sind auch von diversen anderen Herstellern günstige Einsteigermodelle erhältlich.
Das Banjo gibt es in verschiedenen Variationen:
Das 4-saitige Tenorbanjo wird überwiegend im Jazz und Irish-Folk, hier auch liebevoll Eierschneider genannt, gespielt. Das 5-Saiter findet im Bluegrass und Countrystyle seine Anwendung. Für Gitarristen, die keine Lust mehr haben umzulernen, ist das Gitarrenbanjo entwickelt worden. Es hat sechs Saiten und wird genau wie die Gitarre gestimmt.
Also, wer mal einen anderen Sound erleben möchte, der findet hier mehr als eine Alternative.