Die Internationale Bauausstellung Emscherpark geht ihrem Höhepunkt entgegen
Im Jahre 1989 wurde die Internationale Bauausstellung Emscherpark (IBA) als Strukturprogramm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gegründet. Über den Zeitraum von 10 Jahren soll die ökologische und städtebauliche Erneuerung des nördlichen Ruhrgebiets gefördert werden.
Die IBA ist keine Ausstellung im klassischen Sinne, sondern ein Prozeß mit vielen Akteuren. Durch vielfältige Projekte und Einzelmaßnahmen wird am Umbau der regionalen Wirtschaftsstruktur der Emscher-Region gearbeitet. Schritt für Schritt führen die Projekte der IBA systematisch zu einer Neugestaltung der von der Industrie verbrauchten Landschaft. Im Abschlußjahr der IBA -1999- werden die Projekte und Konzepte der IBA in der gesamten Region und darüber hinaus präsentiert.
In der IBA-Stadt Hamm finden zahlreiche Aktivitäten zum IBA`99-Finale statt, darunter Messen und Kongresse im Öko-Zentrum ("Monumenta" und "Grünes Geld"), eine IBA-Tour der VHS (zur Ausstellung "Sonne, Mond und Sterne", zum Gasometer Oberhausen und zum Landschaftspark Meiderich), ein Unternehmerempfang oder die Konzertreihe "Jenseits des Klanges" im Öko-Zentrum.
Zu allen Programmpunkten des IBA-Finales ist ein Faltblatt mit umfangreichen Informationen erhältlich, das u.a. in den IBA-Infopoints im Verkehrsverein Hamm, im Öko-Zentrum und im Gustav-Lübcke-Museum ausliegt.
Noch Fragen zum Thema IBA? Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen:
Geschäftsstelle Stadtmarketing, Fr. Meusel, ( 02381/17-4160 )
Infos zum Bahnhofsfest bei Hr. Kujat, ( 02381/17-4145 )
10 Bahnhöfe feiern - Hamm feiert mit: Bahnhofsfest vom 07. - 09. Mai `99 Im Rahmen der IBA werden 10 Bahnhöfe der traditionsreichen Köln-Mindener-Eisenbahn restauriert und modernisiert. Der Hauptbahnhof Hamm als Bestandteil dieser wichtigen Entwicklungsachse präsentiert sich als "Neuer Bahnhof" beim Bahnhofsfest mit einem aktionsreichen Festprogramm.Am Sonntag, 09. Mai, wird gegen 15.00 Uhr ein Sonderzug mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, darunter Frau Ministerin Ilse Brusis, in Hamm eintreffen. Frau Brusis wird u.a. den "ersten Spatenstich" für die Umgestaltung des Willy-Brandt-Platzes vornehmen und eine programmatische Rede zur Stadterneuerung im Rahmen der IBA halten. Das Helios-Theater, Musikschulen aus der gesamten IBA-Region und zahlreiche weitere Akteure sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Wegen des Bahnhofsfestes wird der Willy-Brandt-Platz (Busbahnhof) für den gesamten Busverkehr gesperrt. Dies hat zur Folge, daß alle Buslinien (Stadt- und Regional) die Haltestelle "Neue Bahnhofstr." in Rtg. Westen bzw. die Haltestelle "Am Stadtbad" anfahren. Die Haltestelle "Neue Bahnhofstr." in Rtg. Westen wird in zwei Bereiche aufgeteilt: Bereich A: Busse in Rtg. Westen - Bereich B: Busse in Rtg. Bo.-Hövel, Osten und Süden. Die Busse von/nach Heessen fahren die Haltestelle "Am Stadtbad" an; Bereich C (Info bei den Stadtwerken)
Die linienverbindenden Einsatzwagen verteilen sich, wie oben beschrieben, auf die Bereiche A - C. Die Ankunfts- und Abfahrtzeiten entsprechen den im Fahrplan abgedruckten Zeiten an/von der Haltestelle "Busbahnhof": Die heutigen Abfahrten von der Haltestelle "Neue Bahnhofstr." in Rtg. Osten (Bereich D) bleiben bestehen.
Jazz Forum Hamm:In diesem Quintett treffen zwei Generationen aufeinander. Die beiden Altmeister Dauner und Mangelsdorff sind aus der deutschen Musiklandschaft nicht wegzudenken, zu einflußreich waren ihre musikalischen Ideen für die Entwicklung des deutschen Nachkriegs-Jazz. Dauner ist der deutsche Jazzpianist schlechthin, hat sich jedoch in den letzten Jahren durch Interpretationen von Gershwin und Ravel der Klassik genähert. Albert Mangelsdorff erlangte durch seine Zweitontechnik Weltruhm. Der Direktor des Berliner Jazzfests gilt als das Aushängeschild des europäischen Jazz.
Auch wenn man angesichts des Qualitätsniveaus auf dem der Bassist
Dieter Ilg und der Schlagzeuger Wolfgang Haffner musizieren, Begriffe wie Nachwuchs';
oder Newcomer ';gar nicht in den Mund nehmen will, gehören
diese beiden Musiker zu jenen jungen Traditionalisten, die den klassischen
modernen Jazz aus dem Geist unserer Tage heraus neu definieren. Sie verfügen
über eine fast artistisch zu nennende Instrumentalbeherrschung und über
einen hohen Grad an musikalischer Interaktionsfähigkeit. Auch dies sicher
ein Grund dafür, daß sie Band- mitglieder bei Randy Brecker und Klaus
Doldinger wurden. Zwischen den Generationen steht der 1953 geborene Saxophonist
Christof Lauer im Mittelpunkt des Interesses. Sein kraftvolles Spiel, getragen
von durchdachten Statements und einer stets präsenten Ausdruckskraft
zeichnen ihn aus.
Am 5. Mai 1999 um 20.00 Uhr im Museums - Forum des Gustav - Lübcke-Museums
Das Quartett entpuppt sich als eine brisante musikalische Mischung, routiniert im Umgang mit dem herkömmlichen Jazzmaterial und brennend daran interessiert, neue Beute zu machen.
Stilistisch schlagen die Musiker einen weiten Bogen von Bebop über
Rock- und Punk-elemente bis hin zu strawinskyesken Kompositionen. Neben Radiopräsentationen
im WDR, HR, Deutschlandfunk, Jazz FM (London) und Radio Kopenhagen folgen
begeistert kritisierte Festivalauftritte im In- und Ausland
Am 28. Mai 1999 um 20.00 Uhr im Haus an der Geinegge, Bockumer Weg
Red morello projekt, eine Band aus Hannover, die dort als absoluter
Geheimtip gilt, geben ihrem Musikstil den Namen -funkneurosis-und haben ihn wie folgt definiert: "Ein Groove-Cocktail, den man vielleicht
als Funkrock bezeichnen mag, und dessen Einflüsse von Jimi Hendrix über
Red Hot Chili Peppers bis zu Cypress Hill reichen, der aber dennoch seinen ganz
eigenen, unverkennbaren Geschmack besitzt." Eine Kostprobe sollte sich kein
groove-durstiger Funk-Freak entgehen lassen.
Gegen einen Trip in fremde Klangwelten hat doch niemand etwas einzuwenden,
oder? Und wenn - keine Angst, die red morellos werden euch begleiten.
Am 15. Mai 1999 um 20.00 Uhr im Clubhaus Rote Erde
IN BETWEEN haben sich 1992 gegründet. Nach schier endlosen Überlegungen fand man zu diesem Namen und 1995, nach mehreren personellen Erweiterungen, zur aktuellen Formation. IN BETWEEN haben eine eigene Stilrichtung, wobei sie jedoch nicht den Anspruch erheben, etwas gänzlich Neues kreiert zu haben. Vielmehr lassen die Musiker Elemente aus Pop, Rock, Funk, Fusion, Latin und Jazz zu einer eigenen Mischungzusammenfliessen. Dabei entstehen Stücke mit interessanter Rhythmik, warmen Sounds und Ohrwurmqualität. So wundert es auch nicht, dass sich in den CD-Regalen der Herren, Presslinge von Künstlern wie Sting, Toto und vielen, vielen anderen finden lassen. Gehört und gespielt wird, stilistisch betrachtet, nahezu jede Richtung. Vom potentiellen Radiohit bis zum rhythmisch und harmonisch Abgefahrenen ist alles zu finden. Hier noch die Besetzung:
Christian Misdziol, Drums
Holger Losch, Bass
Daniel Wagner, Gitarre
Tim Möller, Keyboards + Gesang
Andreas Bruns, Gitarre + Gesang
Na dann, viel Spass!
Am 29. Mai 1999 um 20.00 Uhr im Haus Wiemann
Bewährte Mischung aus alt und aktuell -
Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Sparkasse und Maximilianpark hat ein neues "Kind" hervorgebracht: die "maxiMusic". In dieser neuen Reihe laufen künftig Rock- und Popkonzerte in großem Rahmen - ähnlich wie in der "miniMaxi"- Reihe die Kleinkunstveranstaltungen.
Zum Auftakt der neuen "maxiMusic" - Reihe spielt am Donnerstag, den 10. Juni 1999, um 20.00 Uhr Barclay James Harvest (BJH) in der Eissporthalle. Die Band wird präsentiert von der Sparkasse Hamm, dem Westfälischen Anzeiger, Radio Lippewelle Hamm, Saturn und dem Maximilianpark. Im Mittelpunkt ihres Hammer Konzerts steht das Album "Nexus", in dem BJH-Gründer John Lees und Wolly Wolstenholme ihre musikalischen Vorstellungen verwirklichten.
Barclay James Harvest gehört zum Urgestein der Rockgeschichte. In ihrer rund 30jährigen Karriere verkaufte die Gruppe mehr als 10 Millionen Alben. Ihr charakteristischer britischer Sound, vom "artrock" beeinflußt, war weltweit erfolgreich und plazierte sich allein mit zehn Alben in den britischen Charts. 1980 gaben sie vor dem Berliner Reichstag, ein paar Schritte von der Mauer entfernt, ein Konzert, das 175000 Fans verfolgten.
Nach rund 30jähriger Zusammenarbeit gönnten sich die beiden Gründungsmitglieder, John Lees und Les Holroyd, eine Pause voneinander, um ein Jahr später einen ungewöhnlichen Beschluß zu fassen. Jeder von ihnen soll seine Vorstellungen auf einem eigenen Album verwirklichen. "Nexus" ist das erste Produkt, das dieses Projekt hervorgebracht hat.
Es wurde vergangenes Jahr von John Lees und Wolly Wolstenholme produziert. Die Mischung aus altem und aktuellen Material knüpft an den makellos inszenierten orchestralen Rocksound an, der Barclay James Harvest in Deutschland zu einer der populärsten Bands überhaupt machte.
Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei der Sparkasse Hamm, beim Verkehrsverein, im Ticket Corner, beim Westfälischen Anzeiger, bei Saturn und im Maxipark,
Telefon 02381/98210-0..
Donnerstag, den 10. Juni 1999 um 20.00 Uhr in der Eissporthalle Hamm.
Paul McCartneys Klassik-Komposition mit einem Hauch von Pop inszeniert den täglichen Überlebenskampf der alten Kelten am 19.6.99 in der Maximilianhalle.
Die Rettung des alten Sünders Faust steht am 26.6.99 - auch in der Maximilianhalle - mit Robert Schumanns Vertonung des größten Werks von Deutschlands Dichterfürsten Goethe auf dem Programm.
Norwegens Weltstar am Saxophon, Jan Garbarek, trifft am 1.8.99 in
der Pauluskirche auf die englischen Hilliard-Vier, ein klassisches
Gesangs-Ensemble. Zusammen schaffen sie ein Klang-Wunder von mystischer Schönheit,
das seit Jahren die Zuhörer in hunderte von Konzerten lockt.
Städtische Lieferwagen müssen weichen, wenn Shakespeares
Elfenreigen übers Kopfsteinpflaster im Hammer Rathaus-Hof tobt. Das Bläser-Ensemble
"Opera Concertante" spielt am 3.8.99 "Ein Sommernachtstraum"
nach Mendelssohn.
Am 10.8.99 im Wasserturm Berge (ausverkauft). Der kleine Gott mit Hörnern,
Huf und Flöte hat es Ulrich Herkenhoff angetan. Er spielt Altmeister und
neue Kompositionen auf selbstgebauten Panflöten
Dirigent mit Fernseh-Ruhm ist Justus Frantz - und hat als
solcher eine treue Fan-Gemeinde. Zusammen mit Jeremy Menuhin, Sohn des im März
verstorbenen Geiger-Genies Yehudi Menuhin, gibt er am 21.8.99 in der
Maximilianhalle Beethovens 2. Klavierkonzert als Menuhin-Gedenkkonzert.
Eine Hymne auf den Helden der Seeschlacht von Trafalgar komponierte Joseph
Haydn mit der "Nelsonmesse". Heinz Wallberg, gebürtiger Herringer
und Dirigent mit Weltruf, dirigiert das dramatische Pracht-Werk am 29.8.99 als
Abschluß des 99er KlassikSommers'; in der
Maximilianhalle.
Doch der Klassik';Sommer ';ist mehr als nur Musik: Zum Hörgenuß
kommt 99 zum erstenmal auch Augenlust: Der Hammer Künstlerbund macht
Musikerlebnis sichtbar mit Ausstellungen von Bildern und Plastiken. Das Vorspiel
zu den Konzerten beginnt jeweils eine Stunde vor dem ersten Ton. Die
ausstellenden Künstler werden den Konzertbesuchern den "Dialog der Künste"
übersetzen. Tanja Muschwitz und die Freie Jugendkunstschule der
Kulturwerkstatt begrüßen die Besucher des Panflöten-Konzerts im
Wasserturm mit einem mystischen Schauspiel.
Die Kulturwerkstatt im Mai:
RIDDER - WENTIGMANN Bäckereibetriebe präsentieren:
Live from Clarksdale / Mississippi (USA)
Rauher, authentischer Mississippi Blues ist angesagt, direkt
aus Clarksdale/Miss. USA. Und wer die Konzerte der Kulturwerkstatt im Hoppe
Garden kennt, weiß, daß es sich wieder nur um ein Highlight handeln
kann. Bekannt wurde ';BIG JACK JOHNSON'; als Gitarrist und Sänger
der Band "Frank Frost & the Jelly Roll Kings.
Seit einigen Jahren ist er nun unter eigenem Namen überaus erfolgreich
unterwegs. 1996 erschien seine CD "We got to stop this killin",
die den W.C. Handy-Award 1997 gewann, als "Song
of the Year". Die zweite CD "All the way back", in den
USA ebenso erfolgreich, schloß sich an. Mit seiner festen Band, mit der
Johnson im Jahr an die 340 Jobs spielt, kam er im Sommer 1998 zu seiner ersten
Europa Tour. So eine fantastische Mischung aus Chicago-, Delta- und
Juke-Joint-Blues hatte man noch nicht gehört. Big Jack machte unvorstellbar
Dampf. Der erste Set dauerte eine Stunde, der zweite zwei Stunden und länger.
Es stimmte tatsächlich, was die amerikanische Presse über ihn schrieb:
"Big Jack Johnson ist alles das, was Robert Cray niemals sein
wird, der originellste lebende Bluesmusiker." und: "Sein
Gesang hatte eine solche Power, daß er die Lautsprecher in einen Haufen
Schrott verwandelte." (Armer Achim Matzka) Bei so viel Vorschußlorbeeren
darf man wirklich gespannt sein.
Samstag, 8. Mai, Beginn 21.30 Uhr
- Vvk. 16,- / Ak. 20,- DM. Vorverkauf bei: Westfälischer Anzeiger, Ticket
Corner, Verkehrsverein, Kulturwerkstatt / Hoppe Garden. Info-Telefon:
02381/44891
The Swingin'- Rockin'- Jumpin' MUSIC-CIRCUS