Neueröffnung:
Vier Zentner echter Rock'n Roll - einfach sehenswert! Am 2.Juni 1999 ab 21 Uhr in Müllers Tanzcafe, Ahlen, Hammer Str. 333 - gegenüber der Westfalenkaserne.
10th Anniversary
Gegen 14 Uhr startet dann die WA-Radtour, deren Ziel in diesem Jahr das
Herringer Stadtbezirksfest aus Anlaß des Bestehens des Herringer
Volksradfahrens ist. Die Besucher erwartet auch hier ein buntes
Unterhaltungsprogramm.
Programm Fahrradaktionstag:
Schon 1993 hat diese Formation als Abi.Band große Erfolge feiern können.
Auch in den darauffolgenden Jahren gestalteten Die fabelhaften Wänker
Boys zahlreiche Veranstaltungen im Ruhrgebiet. Da die Band ausschließlich
aus studuerten Musikern besteht, erfolgt die Darbietung auf professionellen
Niveau.
Die Besetzung:
Viele berühmte Jazz-Musiker haben mit dieser Band gespielt unter anderem Humphrey Littelton, Ray Foxley, Campbell Burnap, Monty Sunshine und natürlich Kenny Ball, der ein besonderer Freund der Band ist und jedes Jahr mindestens einen Auftritt mit der Martinique Jazz Band hat.
Durch ihre humorvollen Einlagen und mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire
begeistern sie immer wieder ihr Publikum
Am 27. Juni 1999 um 12.00 im Sägewerk in Günne am Möhnesee
Zum Schreien komisch ist sie, die Schlüsselszene im zweiten Teil des Stücks. Da kniet also nun dieser völlig abgedrehte Don Quixote und bereitet sich auf seine Weihe zum Ritter vor. Er nimmt diese Aufgabe sehr ernst, denn der Moment, in dem ein Knappe zum Ritter geschlagen wird, ist mindestens so wichtig wie seine Geburt. Doch die erhebende Stunde, diese Historische Nacht, von der angeblich noch die Gelehrten der Zukunft zu berichten wissen werden, findet eben nicht im Hofe eines mächtigen Kastells statt, sondern vor einer üblen Spelunke. Und gleich wird dort der verschlafene Kneipenwirt im wadenlangen Nachthemd entnervt vor sein Haus treten. Er wird das Schwert der Weihe erheben und dem verrückten Ritter seinen traditionellen Beinamen verpassen, der ihn (und das kann nun wirklich keiner mehr glauben) weltberühmt macht: Don Quixote - Ritter von der traurigen Gestalt.
Aber diese ironische Geschichte ist nicht nur voll Hintersinn sondern birgt gleichzeitig tiefes Nachdenken über den Sinn des Lebens. Dies bringt der Ritter genau so auf den Punkt: Außer deiner Seele nenne nichts dein eigen. Schätze nicht das, was du bist, sondern nur das, was du vielleicht einmal wirst. Jage den Freuden des Lebens nicht nach, sonst wirst du an ihnen vorbeieilen. Blick immer vorwärts, im Nest des vorigen Jahres sind dies Jahr keine Vögel. Sei gerecht gegenüber allen Menschen, sei höflich zu allen Frauen. Lebe nur im Hinblick auf die Eine, für die du deine Heldentaten vollbringst...für Dulcinea.
Doch seine Herzensdame wird ihren Helden lange nicht (er)hören. Es ist die Kneipenhure Aldonza, die dem verrückten Ritter kurz vor der Weihe einen Putzlappen und viele unflätige Worte ins Gesicht schleudert.
Denn so spielt das wirkliche Leben: Niemand versteht den geistig Erhabenen, keiner hört ihn, niemand achtet auf seine Werte und seine zarte, liebe-volle Seele.
Die Weltbühne des ganz großen Theaters hat Spielleiter Robert
Hesse zum 75. Geburtstag der Westfälischen Freilichtspiele
betreten, und auch die Kulisse im Heessener Wald hat in diesem Jahr eine
grandiose Veränderung erfahren. Die dörfliche Szenerie wurde von einem
monumentalen Felsenmeer überbaut und stellt jenes Felsen-Gefängnis
dar, in das die spanische Inquisition den Dichter Miguel de Cervantes werfen läßt.
Dort wird er - zu seiner eigenen Verteidigung und zur Unterhaltung aller
Insassen - sein letztes Manuskript mit den Gefangenen einstudieren: Die
Geschichte von Don Quixote, dem Ritter der traurigen Gestalt. Diesen
Handlungsrahmen hat der Amerikaner Dale Wasserman 1957 für sein Musical
gebaut. Er fügte damit dem historischen Stoff eine eindrucksvolle
musikalische Version hinzu - mit vielen Songs, die vom Chansonnier Jaques Brel
und anderen großen Sängern interpretiert wurden. In Hamm hat Anke Lux
von der Tanzwerkstatt die Choreographie entworfen und den Tanz
genutzt, um szenische Aussagen zu unterstützen und Stimmungen sichtbar zu
machen.
Freuen wir uns also auf die Aufführungen der Waldbühne im
Juni: am 11.6. - im Juli: am 16., 17., 24. und 31.7. jeweils um 20 Uhr (Aufführungen
bis Anf. September)
Einen Klavierduoabend bestreiten Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius am 7. Juli 1999 um 20 Uhr. Seitdem sie als Preisträger internationaler Wettbewerbe Furore machten, sehen sie sich dazu berufen, die großen Werke für Klavierduo nicht nur zu spielen, sondern sie auch gewisssenhaft zu betreuen und das, was ihnen zu treuen Händen überlassen ist, in künstlerischen Ehren zu halten. Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Schubert, Ravel, Brahms und Rachmaninow.
Am 17. Juli 1999 um 20 Uhr wird Oleg Maisenberg Werke von Chopin, Debussy und Ravel spielen. Im vergangenen Sommer fühlte sich Oleg Maisenberg nach seinem schweren Unfall vor zwei Jahren physisch noch nicht wieder in der Lage, als Solist auftreten zu können. Deshalb ist es um so erfreulicher, daß der außergewöhnliche Künst-ler, dessen besondere Vorliebe der Musik des 19. Jahrhunderts gilt, sein Versprechen auf ein Wiederhören beim Klavier Festival Ruhr in diesem Jahr einlöst.
Auf einen Klavierabend mit Philippe Giusiano dürfen wir uns am 20. Juli 1999 ab 20.00 Uhr freuen. Als er mit 17 Jahren jüngster Preisträger in der Geschichte des renommierten Warschauer Chopin Klavierwettbewerbs wurde, machte der junge Franzose erstmals international auf sich aufmerksam. Fünf Jahre später war Phillipe Giusiano erneut in Warschau erfolgreich und wurde damit endgültig in den Kreis der großen Pianisten aufgenommen. Sein sensibles, poetisches und geschmeidiges
Spiel ist geradezu prädestiniert für die Interpretation
romantischer Klavierwerke. Philippe Giusiano spielt Werke von Schubert, Schumann
und Chopin.
Seit zwanzig Jahren steht er mit wenigen Unterbrechungen nun schon auf der Bühne, wir begehen ein Jubiläumsjahr. Für alle seine Lieben hat er die Wundertüte bis oben hin voll gemacht, Husemanns Willi ist drin und Udo Lohmeier - diesmal in Liedform -, der Lippenblüter selbst und Hochwürden im vollen Ornat.
Bei ihm, sagt von der Lippe, sei Leidenschaft im Spiel. Und wenn er Spiel sagt, meint er Arbeit, und die macht er so, dass sie als solche für den Betrachter nicht mehr ins Gewicht fällt. Gut zwei Stunden regnet es Pointen, saftig sind sie und subtil, saugut, sensibel und satanisch komisch. Lippe serviert mit dem gewissen Sinn für Leichtigkeit und Irrwitz, der die Fans im Saal die Zeit vergessen lässt.
Männer, Frauen, Vegetarier ist ein Comedyspektakel der absoluten Superlative. Es gibt außer Steptanz, Jonglage, und Sychronschwimmen alles zu sehen, was man aufbieten kann, um sein Publikum zum Lachen zu bringen: Dialekte, Parodien, Geräuschimitationen. Wir hören herzzerreißende Balladen, MidTempoNummern und Metal-Kracher nicht nur zur Gitarre, sondern verschwenderisch instrumentiert, unter anderem durch Klavier, Klarinette, Tromete Drums, Cello, Orgel, Baß, Akkordeon, alle gespielt von Mario Hené, dem Mann mit der Midigitarre (Gitarren-Synthi). Kernstück des über zweistündigen Programms bleibt aber die stand up comedy, die scheinbar schwerelose Plauderei über alltägliche Dinge, denen jedoch die aberwitzigsten Aspekte entwrungen werden. Zentrale Themen, wie schon im Titel angedeutet: Männer, Frauen und Vegetarier, aber auch partnerschaftliche Ruhestörung, die Vorteile des Schwulseins und die Freuden des Alters findet man auf der übervollen Themanpalette (Peter Maffay ist auch wieder dabei).
Mehr Spaß kann man in zwei Stunden nicht haben - höchstens zu
zweit.
Da der Ansturm auf den 2. Dezember so groß war, legt Jürgen von
der Lippe am Freitag, den 03. Dezember 1999, noch einmal einen Zusatztermin im
Maximilianpark ein. Der Kartenvorverkauf für den Zusatztermin hat bereits
begonnen. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Am 02. Dez. 1999 um 20.00 Uhr im Festsaal des Maximilianparkes.
Karten gibt es noch für den Zusatztermin, den 03. Dez. 1999, 20.00
Uhr