Vorschau

Neueröffnung:

Müller's Tanzcafe und Discothek MIAMI

Am 2. Juni geht in Ahlen gegenüber der Westfalenkaserne wieder die Post ab. Anläßlich der Eröffnung von Müller's Tanzcafe spielt der legendäre BIG JOHN RUSSELL. Songs von Fats Domino, Little Richard und Otis Reding gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Songs von Jimmy Hendrix und Bob Marley. Seit 30 Jahren ist er schon im Geschäft. Angefangen hat alles in den wilden 60ern. 7 Tage in der Woche waren er und seine Band unterwegs und so viel ich weiß hatte „King Size John Russell„ wie er auch noch genannt wird damals schon Gastspiele in Hamm.

Vier Zentner echter Rock'n Roll - einfach sehenswert! Am 2.Juni 1999 ab 21 Uhr in Müllers Tanzcafe, Ahlen, Hammer Str. 333 - gegenüber der Westfalenkaserne.

10th Anniversary

WACKEN Festival 99

Die Warm Up Party mit ANGEL DUST und HOUSE OF SPIRITS Seit nunmehr 10 Jahren gibt es das WACKEN-Festival in Norddeutschland, im kleinen Dörfchen Wacken. Damals wurde die Idee von zwei Heavy Metal Fans geboren, ein Festival in ihrem Heimatort zu veranstalten. Genau dieses Festival hat sich inzwischen zu dem größten Treffpunkt der deutschen Heavy Fans entwickelt. Anläßlich des diesjährigen 10jährigen Jubiläums am 6. + 7. August gibt es im CULT in Neheim eine Warm up Party, die einen kleinen Vorgeschmack auf das was da kommen mag bilden soll. Live dabei sind ANGEL DUST und HOUSE OF SPIRITS, ein Top HM DJ wird eine Reihe von Souveniers verlosen und am Eingang gibt es gleich ein paar Präsente. Partystimmung soll aufkommen, denn dafür ist das CULT in Neheim ja bekannt. Deshalb haben die Macher vom WACKEN-Festival auch gesagt: Unsere Warm up Party soll im Cult steigen. Genauso moderat wie die Festivalpreise sind auch die Eintrittspreise für die Party im CULT: 12,-DM im Vorverkauf und 15,-DM an der Abendkasse. Zudem haben die auftretenden Bands gerade ihre jeweils neue CD herausgebracht.
Am 4. Juni 1999 ab 20.00 Uhr im CULT in Neheim

Der KLASSIKSOMMER ´99

startet in einem Lokschuppen Unter den Signalleuchten alter Loks präsentiert Antonio Amoroso seine Kompositionen beim Auftaktkonzert des Klassik Sommers im Lokschuppen der Hammer Eisenbahnfreunde. Amorosos Werke lassen sich ebenso wenig festlegen wie Amoroso selbst - er ist ein Meister der Vielfalt und hat sich mit seinen Werken zwischen Klassik und Moderne etabliert.
Am 8.6. 1999 um 20.00 Uhr im Lokschuppen, Schumannstraße 35

Fahrradaktionstag

Am 12. Juni findet der traditionelle Fahrradaktionstag statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Ein Tag auf dem Rad„ steht. Um 10.00 Uhr beginnt der Fahrradaktionstag vor dem Verlagsgebäude des WA in der Gutenbergstraße mit dem Fahrradmarkt. Hier werden neben Neuheiten auf dem Fahrradsektor und Informationen rund um das Thema Fahrrad auch musikalische, tänzerische und akrobatische Vorführungen für ein abwechslungsreiches Programm sorgen.

Gegen 14 Uhr startet dann die WA-Radtour, deren Ziel in diesem Jahr das Herringer Stadtbezirksfest aus Anlaß des Bestehens des Herringer Volksradfahrens ist. Die Besucher erwartet auch hier ein buntes Unterhaltungsprogramm.
Programm Fahrradaktionstag:

School's out Party mit der Party-Band:

DIE FABELHAFTEN WÄNKER BOYS

Das Programm dieser Band umfaßt Kult-Hits der 80er & 90er Jahre, aktuelle Top-Singles und erfüllt auch die individuellsten Wünsche!

Schon 1993 hat diese Formation als Abi.Band große Erfolge feiern können. Auch in den darauffolgenden Jahren gestalteten „Die fabelhaften Wänker Boys„ zahlreiche Veranstaltungen im Ruhrgebiet. Da die Band ausschließlich aus studuerten Musikern besteht, erfolgt die Darbietung auf professionellen Niveau.
Die Besetzung:

  1. Gesang/Gitarre - Felix Westermann (Hogeschool Arnhem)
  2. Gitarre - Thorsten Hohagen (Conservatorium Maastricht)
  3. Keyboards - „Big Ben„ Schröter (Hoogescholl Enschede)
  4. Bass - Björn „Big Foot„ Grote (Conservatorium Maastricht)
  5. Trommelmax - Carsten Frank Steinkämper (Conservatorium Maastricht)

Special Guests: Gesang - Silja Brauckhoff & Birgit Copony
Am 16. Juni 1999 ab 20.00 Uhr im HOPPEGARDEN

THE MARTINIQUE JAZZBAND

Die Band kommt aus England und ist sehr beliebt. Sowohl im eigenen Land aber auch in Europa und Amerika.
Sie haben Konzerte beim Berliner Jazz Fest gegeben, waren zweimal beim Jazz Festival in Balve und treten seit sieben Jahren beim Jazz-Festival in New Orleans auf. Der Bürgermeister von New Orleans machte sie 1996 zu Ehrenbürgern der Stadt.

Viele berühmte Jazz-Musiker haben mit dieser Band gespielt unter anderem Humphrey Littelton, Ray Foxley, Campbell Burnap, Monty Sunshine und natürlich Kenny Ball, der ein besonderer Freund der Band ist und jedes Jahr mindestens einen Auftritt mit der Martinique Jazz Band hat.

Durch ihre humorvollen Einlagen und mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire begeistern sie immer wieder ihr Publikum
Am 27. Juni 1999 um 12.00 im Sägewerk in Günne am Möhnesee

„Der Mann von La Mancha - Don Quixote„

Waldbühne feierte tolle Premiere am Pfingstmontag

Zum Schreien komisch ist sie, die Schlüsselszene im zweiten Teil des Stücks. Da kniet also nun dieser völlig abgedrehte Don Quixote und bereitet sich auf seine Weihe zum Ritter vor. „Er nimmt diese Aufgabe sehr ernst, denn der Moment, in dem ein Knappe zum Ritter geschlagen wird, ist mindestens so wichtig wie seine Geburt„. Doch die erhebende Stunde, diese „Historische Nacht„, von der angeblich noch „die Gelehrten der Zukunft„ zu berichten wissen werden, findet eben nicht im „Hofe eines mächtigen Kastells„ statt, sondern vor einer üblen Spelunke. Und gleich wird dort der verschlafene Kneipenwirt im wadenlangen Nachthemd entnervt vor sein Haus treten. Er wird das Schwert der Weihe erheben und dem verrückten Ritter seinen traditionellen Beinamen verpassen, der ihn (und das kann nun wirklich keiner mehr glauben) weltberühmt macht: „Don Quixote - Ritter von der traurigen Gestalt„.

Aber diese ironische Geschichte ist nicht nur voll Hintersinn sondern birgt gleichzeitig tiefes Nachdenken über den Sinn des Lebens. Dies bringt der Ritter genau so auf den Punkt: „Außer deiner Seele nenne nichts dein eigen. Schätze nicht das, was du bist, sondern nur das, was du vielleicht einmal wirst. Jage den Freuden des Lebens nicht nach, sonst wirst du an ihnen vorbeieilen. Blick immer vorwärts, im Nest des vorigen Jahres sind dies Jahr keine Vögel. Sei gerecht gegenüber allen Menschen, sei höflich zu allen Frauen. Lebe nur im Hinblick auf die Eine, für die du deine Heldentaten vollbringst...für Dulcinea.„

Doch seine Herzensdame wird ihren Helden lange nicht (er)hören. Es ist die Kneipenhure Aldonza, die dem verrückten Ritter kurz vor der Weihe einen Putzlappen und viele unflätige Worte ins Gesicht schleudert.

Denn so spielt das wirkliche Leben: Niemand versteht den geistig Erhabenen, keiner hört ihn, niemand achtet auf seine Werte und seine zarte, liebe-volle Seele.

Die Weltbühne des ganz großen Theaters hat Spielleiter Robert Hesse zum 75. Geburtstag der „Westfälischen Freilichtspiele„ betreten, und auch die Kulisse im Heessener Wald hat in diesem Jahr eine grandiose Veränderung erfahren. Die dörfliche Szenerie wurde von einem monumentalen Felsenmeer überbaut und stellt jenes Felsen-Gefängnis dar, in das die spanische Inquisition den Dichter Miguel de Cervantes werfen läßt. Dort wird er - zu seiner eigenen Verteidigung und zur Unterhaltung aller Insassen - sein letztes Manuskript mit den Gefangenen einstudieren: Die Geschichte von Don Quixote, dem Ritter der traurigen Gestalt. Diesen Handlungsrahmen hat der Amerikaner Dale Wasserman 1957 für sein Musical gebaut. Er fügte damit dem historischen Stoff eine eindrucksvolle musikalische Version hinzu - mit vielen Songs, die vom Chansonnier Jaques Brel und anderen großen Sängern interpretiert wurden. In Hamm hat Anke Lux von der „Tanzwerkstatt„ die Choreographie entworfen und den Tanz genutzt, um szenische Aussagen zu unterstützen und Stimmungen sichtbar zu machen.
Freuen wir uns also auf die Aufführungen der Waldbühne im Juni: am 11.6. - im Juli: am 16., 17., 24. und 31.7. jeweils um 20 Uhr (Aufführungen bis Anf. September)

Klavier Festival Ruhr 99

Ein musikalisches Erlebnis ist auch in diesem Jahr wieder das Klavier Festival Ruhr, welches mit drei Aufführrungen im Hammer Gustav-Lübcke-Museum vertreten ist.

Einen Klavierduoabend bestreiten Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius am 7. Juli 1999 um 20 Uhr. Seitdem sie als Preisträger internationaler Wettbewerbe Furore machten, sehen sie sich dazu berufen, die großen Werke für Klavierduo nicht nur zu spielen, sondern sie auch gewisssenhaft zu betreuen und das, was ihnen „zu treuen Händen„ überlassen ist, in künstlerischen Ehren zu halten. Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Schubert, Ravel, Brahms und Rachmaninow.

Am 17. Juli 1999 um 20 Uhr wird Oleg Maisenberg Werke von Chopin, Debussy und Ravel spielen. Im vergangenen Sommer fühlte sich Oleg Maisenberg nach seinem schweren Unfall vor zwei Jahren physisch noch nicht wieder in der Lage, als Solist auftreten zu können. Deshalb ist es um so erfreulicher, daß der außergewöhnliche Künst-ler, dessen besondere Vorliebe der Musik des 19. Jahrhunderts gilt, sein Versprechen auf ein Wiederhören beim Klavier Festival Ruhr in diesem Jahr einlöst.

Auf einen Klavierabend mit Philippe Giusiano dürfen wir uns am 20. Juli 1999 ab 20.00 Uhr freuen. Als er mit 17 Jahren jüngster Preisträger in der Geschichte des renommierten Warschauer Chopin Klavierwettbewerbs wurde, machte der junge Franzose erstmals international auf sich aufmerksam. Fünf Jahre später war Phillipe Giusiano erneut in Warschau erfolgreich und wurde damit endgültig in den Kreis der großen Pianisten aufgenommen. Sein sensibles, poetisches und geschmeidiges

Spiel ist geradezu prädestiniert für die Interpretation romantischer Klavierwerke. Philippe Giusiano spielt Werke von Schubert, Schumann und Chopin.

JÜRGEN VON DER LIPPE

Männer·Frauen·Vegetarier
Ein Tusch, ein Spot, und er steht da. Nein zu Wort kommt der Mann im bunten Hemd noch lange nicht, das Publikum besteht darauf, ihn erstmal ausgiebig ans Herz zu drücken: Endlich wieder Jürgen von der Lippe! „Och„, sagt er leise in den donnernden Applaus hinein, und „ich bin's nur.„ Und dann darf er lauter werden: Schließlich hat er ein neues, ein taufrisches Programm mitgebracht.

Seit zwanzig Jahren steht er mit wenigen Unterbrechungen nun schon auf der Bühne, wir begehen ein Jubiläumsjahr. Für alle seine Lieben hat er die Wundertüte bis oben hin voll gemacht, Husemanns Willi ist drin und Udo Lohmeier - diesmal in Liedform -, der Lippenblüter selbst und Hochwürden im vollen Ornat.

Bei ihm, sagt von der Lippe, sei Leidenschaft im Spiel. Und wenn er Spiel sagt, meint er Arbeit, und die macht er so, dass sie als solche für den Betrachter nicht mehr ins Gewicht fällt. Gut zwei Stunden regnet es Pointen, saftig sind sie und subtil, saugut, sensibel und satanisch komisch. Lippe serviert mit dem gewissen Sinn für Leichtigkeit und Irrwitz, der die Fans im Saal die Zeit vergessen lässt.

„Männer, Frauen, Vegetarier„ ist ein Comedyspektakel der absoluten Superlative. Es gibt außer Steptanz, Jonglage, und Sychronschwimmen alles zu sehen, was man aufbieten kann, um sein Publikum zum Lachen zu bringen: Dialekte, Parodien, Geräuschimitationen. Wir hören herzzerreißende Balladen, MidTempoNummern und Metal-Kracher nicht nur zur Gitarre, sondern verschwenderisch instrumentiert, unter anderem durch Klavier, Klarinette, Tromete Drums, Cello, Orgel, Baß, Akkordeon, alle gespielt von Mario Hené, dem Mann mit der Midigitarre (Gitarren-Synthi). Kernstück des über zweistündigen Programms bleibt aber die stand up comedy, die scheinbar schwerelose Plauderei über alltägliche Dinge, denen jedoch die aberwitzigsten Aspekte entwrungen werden. Zentrale Themen, wie schon im Titel angedeutet: Männer, Frauen und Vegetarier, aber auch partnerschaftliche Ruhestörung, die Vorteile des Schwulseins und die Freuden des Alters findet man auf der übervollen Themanpalette (Peter Maffay ist auch wieder dabei).

Mehr Spaß kann man in zwei Stunden nicht haben - höchstens zu zweit.
Da der Ansturm auf den 2. Dezember so groß war, legt Jürgen von der Lippe am Freitag, den 03. Dezember 1999, noch einmal einen Zusatztermin im Maximilianpark ein. Der Kartenvorverkauf für den Zusatztermin hat bereits begonnen. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Am 02. Dez. 1999 um 20.00 Uhr im Festsaal des Maximilianparkes.
Karten gibt es noch für den Zusatztermin, den 03. Dez. 1999, 20.00 Uhr