News-Klatsch-Tratsch

An Euch, Ihr Möchtegern- absahner und GmBh - Veranstalter!
Das habt ihr euch ja fein ausgedacht, um den Verlust von vor zwei Jahren wieder rauszuholen, die nahezu selben Bands von damals auf die Bühne zu holen die Bierpreise um 50 % zu erhöhen, nur um des Reibachs willen. Dass man aus Kuhmist in Hamm kein Gold machen kann bewies Euch das Publikum zu recht. Hoffentlich um diese Erfahrung reicher, wünsche ich Euch und mir viel Spaß bei der nächsten Auflage. A.P.a.M.

Prost, Siggi! Unser Lieblingsbäckermeister i.R. Siggi Ridder hat Geburtstag.
Am 3. Oktober wird der beliebte und immer gut gelaunte Musikliebhaber 60 Jahre alt. Und wie wir unsern Siggi kennen, feiert er mit Freunden und Bekannten am 2. Oktober im HoppGarden in seinen Geburtstag hinein. Dazu hat er sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen; kein geringerer als der "King of Boogie Woogie" LITTLE WILLIE LITTLEFIELD, wird Siggi ein Geburtstagsständchen bringen, denn der kleine Gigant der strammen Saiten gibt am Samstag, den 2. Oktober ab 22.00 Uhr in der Kulturwerkstatt eines seiner schon legendär gewordenen Konzerte. Möglich gemacht durch eine Spende der Ridder-Wentingmann Bäckereibetriebe. Der Vorstand der Kulturwerkstatt und Willi gratulieren recht herzlich.

Die Börde bebte, und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also sind wir, des ungezwungenen Gerstensaftgenusses zuliebe, mit dem Zug nach Soest gefahren. Eine Höllenfahrt, wie sich noch zeigen sollte. Zunächst erfuhren wir auf dem Hammer Bahnhof durch eine undeutliche Lautsprecherstimme, daß der Zug 15 Minuten Verspätung haben sollte. Jo mei, was sind schon 15 Minuten. Doch kurze Zeit später teilte die Stimme uns mit, es würden doch wohl 25 Minuten. Dann wies die Anzeigentafel recht stumm darauf hin, dass daraus jetzt 35 Minuten werden sollten, kurz bevor die Stimme uns ermahnte, nicht mit unter 45 Minuten zu rechnen. Daraus wurde dann eine knappe Stunde . . ! Wenn wir jedoch vorher gewußt hätten, wie die Wagen der DB von innen beschaffen sind, hätten wir lieber den Führerschein riskiert. Ich konnte auch leider nicht umhin, einmal die Toilette zu benutzen, beinahe wäre mir das Essen aus dem Gesicht gefallen. Ich habe es vermieden, irgend etwas zu berühren, ich hätte mir sicherlich sofort etwas eingefangen. Bääähhh. Die Heimfahrt traten wir in Soest um 22.25 Uhr an, jedenfalls war das unsere Absicht. Auf dem Bahnsteig ließ uns eine bedrohliche Lautsprecherstimme schließlich wissen, dass der Zug nicht fahren, und uns statt dessen ein Bus nach Hamm bringen würde. Den erwischten wir gerade noch vor dem Soester Bahnhof. In einer halsbrecherischen Kreuzfahrt über die Dörfer kamen wir schließlich doch noch wohlbehalten, aber schweißgebadet in unserer Heimatstadt an. Übrigens habe ich heute in den Nachrichten gehört, daß der Vorstandschef der Deutschen Bahn, der Herr Ludewig, gefeuert wurde. Das war ja nun doch nicht nötig.