| - Percussionsinstrumente -
Die Congas Die Congas gibt es in drei Größen. Sie haben drei verschiedene Namen und drei unterschiedliche Funktionen. ln Kuba heißt die kleinste dieser Trommeln "Quinto". Sie wird hauptsächlich als Soloinstrument innerhalb der Folkmusik eingesetzt. Die größte dieser Familie heißt "Tumba" und die mittlere bezeichnet man als "Conga". Unter diesem Namen sind ja diese Instrumente bei uns sehr bekannt geworden. |
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In der traditionellen Folkmusik wird jede Trommel von einer Person gespielt. Conga und Tumba spielen eigene Rhythmen, die Quinto kann über diese rhythmische Basis Solo spielen. Heutzutage ist es aber meistens so, dass nur ein Congaspieler in einer Band ist und zwei Trommeln gleichzeitig bedient.
Congas werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Sie sind entweder aus Holz oder Fiberglas hergestellt. Es galt damals als revolutionär, einen Congakessel aus Fiberglasmatten zu konstruieren, aus dem Anspruch heraus, ein robustes Instrument zu schaffen. Die Vorteile sind deren größere Lautstärke und die leichtere Ansprache. Allerdings klingen Holz-congas wärmer und auch "runder".
Ein wesentlicher Faktor für einen guten Klang ist ein Fell von guter Qualität. Als Klangspender verwendet man meist Rohleder einer Kuh oder eines Esels. Wenn man nun mit einem Set von zwei oder drei Trommeln arbeitet, sollten die Intervalle zwischen den Instrumenten sich im Ton-umfang einer Quarte bewegen.
Zahlreiche Spieltechniken dieses Trommeltyps findet man in Kuba. Nicht umsonst wird Kuba als das Mekka des Congaspiels bezeichnet.
Nach wie vor gilt auch die Conga als Einsteigerinstrument in der Welt der Percussion. Sie gilt als wichtigstes Schlaginstrument des Percussionisten. Bei Musik Hans sind jetzt passend zur Weihnachtszeit auch sehr günstige Einsteigerinstrumente erhältlich.