Markus Kiefer - Ich bin nicht die Leander
Dieses Musiktheater von Markus Kiefer und Rüdiger Klappenbach ist keine Hommage an den großen UFA-Star Zarah Leander, sondern eher an die von ihre gesungenen Liebeslieder und an alle Diven dieser Welt.
Kiefer und Klappenbach widmen dem Leinwandstar mit der tiefsamtigen Stimme einen Musiktheaterabend voll Poesie und skurrilem Witz, der jedoch ohne albernes karnevalistisches Tuntengehabe auskommt.
Um die verträumten Zarah-Auftritte rankt sich eine phantasievolle, hanebüchene, absurde Geschichte von zwei Schrottplatz-Malochern, die nach einem Fußballspiel an einer Raststätte die große Diva treffen. Zwischen zwei Pommes frites gibt sie ihnen den Auftrag, ihre Liebeslieder in alle Welt zu tragen, und so entwickelt sich eine absurde Kahnreise, die von Schalke bis nach New York führt. Ein zauberhaftes Experiment, das tatsächlich funktioniert: Melancholisch, poetisch und erotisch. Aber vor allem mit sehr viel Humor.
Am 12. Januar 2000 um 20.00 Uhr im Bürgersaal der VHS
Q [ kju:] spielen im Corner Inn
Gerade noch rechtzeitig kam bei uns diese E-Mail an. Hier also die aktuelle Bandinfo:
Gegründet wurde die Band Q [kju:] im Jahr 1998. Der erste Auftritt auf dem Summit Concert 1998 in Hamm erwies sich als zukunftsträchtig. 400 Zuschauer rockten gewaltig ab und forderten Zugaben. Da die Zeit begrenzt war (es spielten unter anderem noch die Rock-AG des Freiherr vom Stein Gymnasiums sowie eine Schülerband der Friedensschule) mussten wir die Fans auf weitere Auftritte vertrösten.
Nach Umbesetzung des Keyboarders sowie Sängers hatten wir anfänglich etwas Schwierigkeiten, unser Programm neu zu gestalten. Dank der gewaltigen Stimme unserer Sängerin Merle Brendel konnten wir jedoch das Repertoire der Band auf andere Stücke umwälzen. Gitarrist Niko Henze brachte uns dann auf die Idee, Stücke der Rock-Band Gotthard sowie Bon Jovi zu covern, was dazu geführt hat, uns mehr und mehr in diese Musikrichtung zu orientieren.
Unser Programm ist nun eine harte Rock-Packung, die es jedem Musikfan erlaubt, über zwei Stunden hinweg abzurocken. Die aktuelle Stammbesetzung der Band besteht aus zwei Gitarristen, einem Bassisten, einer Sängerin, einem Drummer sowie einem Keyboarder. Wir suchen weiterhin einen Sänger mit guter Stimme, der sich in der Lage fühlt, Bon Jovi zu covern, um uns zu entlasten.
Wir sind zwischen 16 und 21 Jahren (alt oder jung, das entscheidest Du!) und möchten uns hier kurz vorstellen (alphabetisch sortiert):
Merle Brendel (Vocal(s)): Merle ist 17. Sie singt seit 4 Jahren und hat in einer Schülerband namens "Set on Sense" ihre kleine Karriere begonnen. Nachdem ihre damals noch piepsige Stimme sich durch Gesangsunterricht in ein Ungetüm verwandelt hat, singt sie das ein oder andere Mikro einfach platt. Sie möchte in 1 1/2 Jahren ihr Abitur bestehen und dann.... mal sehen.
Georg Haarmann (Drums): Georg ist unser Weichei. Er hat immer irgendwelche Weh-wechen, aber trommeln kann er. Momentan konzentriert er sich auf Politik und Schule. Schorschi (so sein Deckname) gehört zu den ambitionierten von uns. Er fehlt selten auf einer Probe. Er ist noch nicht in festen Händen, warum auch mit 17.
Nico Henze (Guitar/Vocal(s)): Tja.... was soll man da schreiben. Mit 20 Jahren spielt er nun den Samariter. Will meinen, er ist Zivildienstleistender und das noch bis 31. August 2000. Er liebt Partys und Gotthard. Laut seiner eigenen Aussage kann die Welt ruhig untergehen, da er seine Lieblingsband endlich live gesehen hat. Ursprünglich war er Bassist, oder nein, eigentlich schon Gitarrist.... er weiß es selbst nicht so genau. Auf jeden Fall spielt er einen geilen Streifen auf seiner E-Katarre.
Dennis Krönke (Guitar / Vocal(s)): Man soll nicht über sich selbst urteilen, deshalb lass ich es jetzt besser. Ich schreibe hier nur Fakten ! Ich bin 21 und spiele gerne Gitarre. Ich sage meine
Meinung jedem, auch wenn manchmal das Feingefühl fehlt. Ansonsten studiere ich jetzt hier in Münster.
Daniel Luscher (Keyboards): Daniel ist 16 Jahre alt. Er bastelt gerade an seinem Abitur und spielt erst seit kurzer Zeit bei Q [kju:]. Neben seiner anderen Band (Kings View) findet er sich gut bei uns zurecht. Wir hoffen, daß wir auch noch lange zusammen Musik machen.
Kai Roestel (Bass / Vocal(s)): Er ist 21 und studiert in Münster Bio. Ach ja, auf ihn hört bei uns keiner..... woran das liegt, wissen wir selbst nicht aber er ist bekannt als: Kai (keiner hört auf mich) Roestel. Seinen Bass spielt er seit 4 Jahren, doch Unterricht hat er nie genossen. Wie Schorschi und Niko sucht und sucht und sucht er nach weiblichem Material.
Als Aushilfe-Sänger haben wir Frederik Pieper, der in seinem Soloprojekt ,,the big V" sehr erfolgreich CD's verkauft. Da er jedoch zeitlich nur sehr begrenzt zu Verfügung steht und dadurch kaum an Proben teilnehmen kann, benötigen wir DICH! Wenn Du singen kannst, melde Dich per Mail bei: webmaster@lyrix.de !
Für die freundliche unterstützung im PA / Light - Bereich danken wir Christian Klein von Trust-Musik / City-Musik Hamm. (02381/15076)
Der Auftritt von Q [kju:] ist am 14. Januar 2000 um 21.00 Uhr im Corner Inn
Rheinisches Landestheater Neuss:
Ladies Night
von Stephen Sinclair und Anthony McCarten
Sechs Männer treffen in einer kleinen Kneipe zusammen. Sie alle sind arbeitslos, haben aber erkannt, dass ihnen das Leben zwischen Bier und Zigaretten auf Dauer keine Perspektive bietet. Immer, wenn es darum geht einen Job zu bekommen sind sie zur falschen Zeit am falschen Ort. Bei der täglichen Jobsuche in den Stellenanzeigen der Tageszeitung entdecken sie die Werbeanzeige: Männerstrip - Die wilden Mustangs, frisch aus Texas. Da keimt in den Herren der Schöpfung die Idee auf...und die Planung beginnt.
Der Besitzer eines Nachtclubs wird von der Qualität der Strip-Truppe überzeugt. Eine Woche Zeit bleibt noch bis zur Premiere für Planung, Proben, Kostüme etc. Natürlich dürfen die eigenen Ehefrauen, Nachbarn, Freunde oder Eltern nicht von der ganzen Sache wissen! Als es aber soweit ist, endet der Abend beinahe in einem Fiasko und ausgerechnet eine Frau ist der Retter in der Not. Denn Glenda ist gelernte Tänzerin und hat den absoluten Durchblick. Unglücklicherweise haben inzwischen auch noch die Ehefrauen Wind davon bekommen, warum ihre Männer abends nicht mehr zu Hause sind.
Am 20. Jan. 2000 um 20.00 Uhr im Saalbau Bockum-Hövel
Jazz - Forum präsentiert:
KLAUS DOLDINGER
Was wäre der deutsche Jazz ohne Klaus Doldinger. Mit seiner Mischung aus ohrwurmtauglichen Saxofon-Parts und Jazzrock ist und bleibt der spielfreudige Saxofonist und Komponist einer der wichtigsten deutschen Musiker überhaupt. Längst ist er aber auch zum Botschafter und Highlight der weltweiten Jazzszene geworden.
In den 50er Jahren begann seine Karriere mit den Feetwarmers, einer Band, welche stark am Dixieland orientiert war, es folgte Motherhood und dann das Klaus Doldinger Quartett. 1971 wurde Passport gegründet. Seitdem ist diese Band eine feste Größe im Musikgeschehen und ihre Tourneen haben sie mehrfach um die Welt geführt. Alle ein bis zwei Jahre erscheint ein neuer Tonträger und inzwischen haben sich ca. 30 Gastmusiker auf seinen Alben verewigt. Udo Lindenberg war der erste Schlagzeuger der Band und weitere Szenegrößen wie Brian Auger, Curt Cress, Buddy Guy, Willy Ketzer, Hendrik Schaper, Kristian Schulte u.v.a.m. haben sich in die Bandliste eingetragen.
Bis heute hat der mittlerweile 61 Jahre alte Spitzenmusiker an die 100 Alben veröffentlicht und weltweit kennen unzählige Menschen, oft ohne es zu wissen, seine Titel. Die Tatort-Melodie z.B. und die Filmmusik für "Das Boot" oder "Die unendliche Geschichte", oder "Peterchens Mondfahrt".
Mitte der Siebziger vollzog Doldinger einen weiteren stilbildenden Umschwung und ergänzte die Band um südamerikanische Elemente. Alben wie "Ataraxia" und "Iguacu" sind Meilensteine in der populären Jazzgeschichte.
In der Zwischenzeit fand er die Zeit, um eine Reihe von Live-Aufnahmen und Zusammenstellungen eigener Titel zu veröffentlichen. 1995 brachte er mit "Spirit Of Continuity" das zu dieser Zeit 25jährige Gesamtwerk von Passport heraus.
Man kann Sich also auf ein tolles Konzert und einen absoluten Höhepunkt der Jazz-Forum-Reihe freuen.
Am 26. Januar 2000 um 20.00 Uhr im Forum des Gustav-Lübcke-Museums
Keine Panik auf der TiTANIC in Sendenhorst
- sondern ganz tolles Januar-Programm
"Die Reise zum Junimond" - eine Hommage an Rio Reiser
Uli Mentz und Karsten Riedel singen und spielen Rio's Songs mit einer Intensität als wollten sie dem einstigen "König von Deutschland" noch einmal zurufen "Land in Sicht". Dass das frühere Werk von Ton-Steine-Scherben mehr beinhaltet als die alten bekannten Polit-Gassenhauer, zeigen nicht nur die aktuellen Neuveröffentlichungen unbekannter Stücke auf dem Buschfink-Label. Auch die aktuellen Pop-Helden der Jugendkultur wie z.B. der Freundeskreis mit "Halt Dich an deiner Liebe fest" entdecken die Perlen, die Rio Reiser hinterlassen hat, für sich.
Uli Menz und Karsten Riedel, beides bekannte Szenemusiker aus dem Ruhrgebiet schöpfen reichlich aus Rios Schatztruhe, ohne sich jedoch des Materials zu bemächtigen.
Am 8. Januar um 21.00 Uhr in der Titanic in Sendenhorst
LADY GODIVA - Irish-Folk-Punk
Im Sauerland gibt es natürlich nicht nur Cowboys und Talsperren! Aus den Niederungen des Sauerlandes stammen zum Beispiel auch diese sieben etwas durchgeknallten Typen, optisch und akustisch durch ein mutiges, weibliches Wesen verstärkt, welche sich außer mexikanischen und keltischen Nationalgetränken seit einiger Zeit verstärkt einer extrem tanzbaren Mischung aus Irish-Folk, Rock und Punk widmen. Einige Festivals und Konzerthallen mittlerer Größenordnung zolltem dem wilden Treiben bereits ihern Tribut, wenn sie auf den Bühnen des Landes ihr Ding durchziehen und dabei oft die Leute etwas verwirrt kreischend und johlend durch die Gegend hüpfen.
"Whiskey youre the devil" heißt das Debüt, und "Tales of kinks and boozers" der zweite Streich. Zu Gitarre, Schlagzeug und Bass gesellen sich Akkordeon, Geige und Tin Whistle.
Am 22. Januar um 21.00 Uhr in der Titanic in Sendenhorst
New B40
- Labour, Love & Reggae Devotion Tour
Wie der Name schon vermuten lässt, kultivieren die sieben Musiker den erfolgreichen Pop-Reggae-Sound der 80er Jahre. Das Repertoire umfasst die Songs der frühen UB 40 - Phase, ergänzt mit Reggae Klassikern der Rocksteady-Ära und Reggae-Adaptionen bekannter Top -Titel.
Die internationale Besetzung der Band (GB,Jam,Philip.,D) garantiert eine mitreißende Bühnenshow. Die eigene Interprätation der Songs steht dabei in Vordergrund. um zu beweisen, dass die bekannten Hits wie "Red, Red Wine", "One in ten", "Can't help falling in love", "The way you do the things you do", "Many rivers to cross" oder "Kingston town" auch heute nichts an Tanzbarkeit und Attraktivität für den Zuhörer verloren haben. Ganz im Trend des 80er Jahre Revivals - aufpoliert für das Jahr 2000.
Am 28. Januar um 21.00 Uhr in der Titanic in Sendenhorst
Der Hellweg rotiert 2000
"Der Hellweg rotiert" ist eine Initiative von vier Kulturzentren - und zwar der Alte Schlachthof in Soest, die Lindenbrauerei in Unna, die Schuhfabrik in Ahlen und die Zeche Radbod in Hamm - und hat das Ziel, junge Nachwuchsbands aus der Region zu unterstützen. 1999 haben unter diesem Motto jeweils zwei Konzerte in den Zentren stattgefunden, wobei die musikalischen Schwerpunkte im Independentrock und beim Heavy Metal lagen.
Im neuen Jahrtausend wird die "Hellweg rotiert" Reihe nicht nur fortgeführt sondern um jeweils einen Termin erweitert, so daß sich diesmal drei Bands aus jeder Stadt auf der Bühne präsentieren können. Diese Konzertreihe ist in drei unterschiedliche musikalische Bereiche aufgeteilt, und es werden wieder vier Bands der Region in jedem Kulturzentrum vorgestellt. Headliner des abends wird immer die ortsansässige Band sein.
Die Konzerte beginnen jeweils um 20:00 Uhr und kosten nur schlappe 5 Euro (na logo, n'bißchen abgerundet natürlich) Eintritt an der Abendkasse.
Los geht's im Kulturrevier Zeche Radbod in Hamm am 11.02.2000 mit der Sparte "Rock & Pop" und den Bands Wack the Ewok (Ahlen), Bad Enough (Soest), Chess (Unna) und Violet (Hamm).
Zum zweiten Mal wird der Hellweg am 7.04.2000 auf dem ehemaligen Zechengelände rotieren. Die Sparte "Gemischte Gefühle" bietet Punk, Crossover und Alternative mit den
Can Beer Cowboys (Ahlen), Zeugen des Shogun (Soest), Colours (Unna) und Die akute Verseuchung (Hamm).
Den Schlußpunkt dieser Konzertreihe in Hamm setzen am 9.06.2000 die "Härtegrade" mit Osyris (Ahlen), Asotie (soest), Jetstream (Unna) und Javelin (Hamm).
Also wieder ein vielfältiges und abwechslungsreiches Musikerlebnis, welches im Rahmen der "Hellweg rotiert" Reihe nach dem Millennium (ich kanns nicht mehr hören) auf die Menschheit Einfluß haben wird....... Cee-Jay
Benefiz-Konzert der Kulturwerkstatt zugunsten mittelloser, erfolgloser, alternder Musiker
THE EMPTY BOTTLE BLUESBAND - DIE BRACKELBANDE & FRIENDS
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Immer wieder hört man von ollen Bands, die, weil die Kassen leer sind, oder weil das Schickermoos knapp wird, den Weg zurück auf die Bühne finden (müssen). Nun hat das Schicksal gleich zwei ehemals sehr erfolgreiche Hammer Bands erwischt: DIE BRACKELBANDE, Party-Gig-Abräumer der ganz frühen 90er Jahre und die schon legendäre Altherrenriege THE EMPTY BOTTLE BLUES-BAND werden am Samstag, den 4. März 2000 im Hoppe Garden im Kreise vieler musikalischen Freunde eine feucht-fröhliche Rock´n Roll-Party feiern. Mit von der Partie sind unter anderen Jürgen Mevis (Black & White Band), Andreas Tiggemann (King Fritte), Thorsten Ortmann (Trouble X).
Die werden, bunt durcheinandergewürfelt, den Abend eröffnen und eine musikalische Revue quer durch die Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte präsentieren. Dann übernimmt die BRACKELBANDE das Zepter und wird mit Frontmann Uwe Fechner und "Rock´n Roll pur" im Stile von Tom Petty, Dave Edmunds und den Stones das Publikum aufmischen. Natürlich mit den Ur-Banden-Mitgliedern Rainer Brackelmann und Uli Holesch. Und dann, zu etwas fortgeschrit-tener Stunde, wenn sich die Zuschauer bereits in die richtige Stimmung gebracht haben, werden über 200 Jahre "HAMMER-Spitze" auf der Bühne stehen und "Rock´n Roll, Blues und andere Chaotenmusik" spielen. THE EMPTY BOTTLE BLUES-BAND, in der Original-Besetzung mit Mike Sword, Del Brush, Jacky Beermann, Lou van Betts und Obel.
Und um dieses Spektakel schon mal zu besprechen, trafen sich einige der Akteure am 21. Dezember im "Corner Inn", dem ehemaligen EBBB-Hauptquartier. Leider fehlte der frühere "Mundschenk" Norbert Menne, denn der lässt sich noch immer auf den Phillipinen die Sonne auf den Arsch brennen.