Punk - Doppelkonzert:
DAYBREAK BOYS + HAPPY REVOLVERS
im Corner Inn
Die Luft flimmert ...
Die Straße ist endlos und staubig. Der Motor blubbert lässig vor sich hin.
Du und die Jungs in diesem abgerockten Schlitten. Auf dem Rücksitz `ne Menge Fusel, Knarren und die Tasche mit der Kohle. Ein kurzer Blick in den Rückspiegel ... Scheiße, die Bullen!!
Du bleibst cool, drückst das Tape in den Schacht und trittst aufs Gas...
Here we go again! The boys are back on the road!!!
Der optimale Soundtrack zu diesem Roadmovie wäre die Mucke der DAYBREAK BOYS. 1998 in "Dortmund Rock City" gegründet, vergeudeten die Vier nicht großartig viel Zeit im muffigen Proberaum, sondern machten schon bald die hiesigen Clubs unsicher.
Als Support für Bands wie den GENERATORS, TURBO AC`s oder PUBLIC TOYS brannte schon mehrmals die Clubscene. Ihr Stil, der dreckigen Rock`n`Roll und Punk der alten Schule verbindet, sowie eine schweißtreibende Show, ließen das Publikum aufhorchen und verschafften der Band so einen guten Ruf in der Scene.
Wer also die Schnauze von VIVA und MTV-Mainstream voll hat und außerdem auf übermäßigen Alkoholkonsum, schlechtes Benehmen und lauten Rock`n`Roll steht, der liegt bei den DAYBREAK BOYS goldrichtig.
Lange suchte man eine Antwort auf die Frage: Who will save Rock'n'Roll? Wir haben sie gefunden! Ein neuer Stern am GLAMPUNKhimmel! We proudly present the HAPPY REVOLVERS.
"Wir sind die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Rock'n'Roll - und das alles kann man in unsern Gesichtern sehen...."
Anfang 1999 beschließen vier durchaus gutaussehende Herren, in die Geschichte des Rock'n'Roll einzugehen und lassen aus dem ehemaligen Projekt "Happy Revolvers" eine richtige Band werden.
Mit Uwe Umbruch (Ex Public Toys) an Gitarre und Gesang, Luki (Ex Schwarze Schafe) an der Gitarre, Schmidti am Bass und Usenburger (Ex Public Toys) am Schlagzeug konnte auch nicht mehr viel schiefgehen. Wo die "Diva" die englischen Texte schreibt und das Wort "Pussyrock" großgeschrieben wird, sind die HAPPY REVOLVERS zu Hause. Eine Band wie aus dem Bilderbuch mit so unglaublich viel Stil, wie man ihn sonst nur noch von Bands wie den New York Dolls kennt, ob-wohl sie musika-lisch "gerne mal da wären, wo die Backyard Babies heute sind...". Da-bei achten sie aber darauf in keine Schublade gesteckt zu werden: "Wir sind in keiner Szene mehr - aber wir sehen toll aus und können sogar richtige Musik machen..."
Ohne Frage sind die HAPPY REVOLVERS natürlich die Götter des Gitarrenrocks. Melodiös, rockig dabei auch noch unglaublich smart.
Für das Jahr 2000 ist nicht nur eine LP geplant - nein, die HAPPY REVOLVERS planen ebenfalls eine Tour und das sollte man sich nicht entgehen lassen.
So versprechen sie uns: "Wir sind eine melancholische Band - aber das wird man uns nicht anmerken. Wir machen keine Pussyshow. Wir machen so richtig Klischee Rock'n'Roll - wir rutschen mit Knien über die Bühne und spucken in die Menge.....!!!"
Am 5. Februar 2000 um 21.00 Uhr im Corner Inn
Musik aus Irland & somewhere else
Das O'Casey's stellt im Jubiläumsmonat (s. auch Seite 20) ein tolles Musikprogramm auf die Beine: Sofort am 1. 2. (wie immer ein Dienstag) startet "Caint" mit irischer Folklore und die Gruppe "Irish Country Folk" setzt das Programm am 8.2. mit international Folk & Pop fort. Ein Highlight des Monats sind am 15.2. "Darrell Arnold and the Dead Buffaloes".
Ihre neue CD "Here or somwhere else" ist seit November letzten Jahres auf dem Markt und konnte insgesamt recht gute Kritiken einsacken. Songwriter Darrell Arnolds aus Nebraska/USA und seine "Toten Büffel" bieten live ein abwechslungsreiches Konzert mit melodiösen Songs und fetzig, rockigen Passagen.
Stefan Lubbs singt am 22.2. traditionelle irische Folklore und die Band "Inchiquinn" ist am 29.2. ein weiterer Höhepunkt des Monats.
Halt, noch eins: Clive hat mich gebeten, allen in seinen Namen zu danken, die durch die großartige Unterstützung in den letzten fünf Jahren zum Erfolg des O'Casey's beigetragen haben.
Der Jazzclub Hamm präsentiert:
Joachim Raffel Trio
Auf der Konzertbühne und auf mehreren CDs ist der Pianist und Komponist Joachim Raffel seit einigen Jahren besonders mit seinem Quintett sowie dem Joachim Raffel Large Ensemble zu hören gewesen.
Mit seinem Klaviertrio präsentiert der zweifache Preisträger des Landeswettbewerbs "Jazzpodium Niedersachsen" nun eine klassische Besetzung des kammermusikalischen Jazz. Zwei brillante, in deutschen und in-ternational bekann-ten Bands vielgefragte Musiker ste-hen ihm als Partner par excellence zur Seite: der Bassist Alex Morsey und der Schlagzeuger Christian Schoenefeld. Die Musik des Trios ist geprägt durch die kompositorische wie pianistische Handschrift Joachim Raffels. Verwurzelt im modernen Jazz mit seiner Vielzahl von Einflüssen zeichnet sie sich aus durch "feinste Klangnuancierungen, delicates Voicing, eine breites emotionelles Ausdrucksspektrum, das von unterschwelliger Leidenschaftlichkeit bis zur lyrischer Beseeltheit reicht (...) Raffel und seine Gruppierungen sind ein Paradebeispiel für das große Potential an hochqualifizierten, kreativen und einfallsreichen Musikern in Deutschland, die ihre eigene Klangsprache immer mehr individualisieren" (Jazzpodium)
Am 25. Februar 2000 um 20.00 Uhr im Haus an der Geinegge
Konzert mit der Staatsphilharmonie Krakau und der Big Band der Stadt Hamm
Ein ungewohntes und interessantes Hörerlebnis erwartet das Publikum am 26. Februar um 20.00 Uhr im Festsaal des Maximilianparks. Die Staatsphilharmonie Krakau, ein Orchester, das sich durch ein hohes künstlerisches Niveau auszeichnet, spielt zusammen mit der Big Band der Stadt Hamm.
Die Leitung des berühmten Orchester aus unserem Nachbarland Polen hat Prof. Roland Bader. Die Big Band der Stadt Hamm, durch ihre professionelle Spielweise ein musikalisches Aushängeschild unserer Stadt, leitet Klaus Heimann.
Den Auftakt wird Gershwins "Rhapsodie in Blue" bilden. Das Jazz-Werk, geschrieben für ein Snfonieorchester, wird an diesem Abend mit der Verstärkung von drei Musikern der Big Band präsentiert.
Kompositionen von Schostakovic folgen, sowie, - als Experiment für Hamm - drei Stücke vom deutschen Komponisten Michael Weiß, "Both A Chant And A Shout" geschrieben für Sinfonieorchester und Big Band. Es folgt eine Komposition von Rolf Liebermann aus den 50ger Jahren: Das Konzert für Jazzband und Sinfonieorchester, welches zu Liebermanns stilistischen Visitenkarten gehört ("die taz" 14. Sept. 1995). Der Komponist knüpft an barocke und klassische Muster an, die modere Tanzformen mit der Kunstmusik verbinden. Es wurden der "boggie woogie", der "jump" und der "Blues" verwendet. Am Schuss befinden sich beide Orchester in einem Mambo - ganz aktuell.
Big-Band mäßig geht die Post noch bei "Basie Stright ahaed" von Count Basie und "Mercy, Mercy, Mercy von Buddy Rich ab.
Sehr interessant wird auch die gemeinsame Vorführung eines Auftrags-Arrangement von Manfred Schenk von dem Queen-Stück: "Who wants to live forever" - den Gesangspart übernimmt der Sänger Freddy Pieper.
Mann darf sich also auf einen außergewöhnlichen Musikabend freuen.
Karten gibt es im Verkehrs-Verein, beim Ticket-Corner auf der Oststraße, im Kultur- und Touristik-Büro sowie an der Abendkasse.
Am 26. Februar 2000 um 20.00 Uhr im Festsaal des Maximilianparks
J-Day - Alternativer Gottesdienst
Am Sonntag, dem 20. Februar 2000 findet um 19 Uhr in der "Kleinen Bühne" der Kulturwerkstatt Hamm in der Oberonstraße (über dem Hoppegarten) erneut ein alternativer Gottesdienst mit dem Namen "J-DAY" statt. Das "J" steht dabei für Jesus. Alternativer Gottesdienst bedeutet in diesem Falle nicht eine Alternative zu Gott. Es geht vielmehr um eine Alternative zu verstaubten, toten, religiösen Ritualen. Gott ist lebendig und alles andere als verstaubt und er ist auch nicht zum neuen Millennium in Rente gegangen. Seine Botschaft ist immer noch up to date. Er hat Interesse an den Menschen und seine Liebe geht so weit, daß Jesus für unseren Mist am Kreuz starb.
Partys, Saufen, Drogen und Sex können uns zwar für den Moment ablenken und Erfüllung vorgaukeln, aber nicht die tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe, die in jedem von uns steckt, stillen. Gott selbst möchte diese Sehnsucht in uns ausfüllen. Es geht Gott um eine lebendige Beziehung mit den Menschen und nicht um irgendwelche pseudo - religiösen Gebaren. Genau das hat Jesus damals auf die Palme gebracht, daß es so viele Leute gab, die nach vorne hin sehr fromm getan haben, aber in Wirklichkeit völlig daneben waren. Jesus ist zu den Kaputten, den Kranken, den Prostituierten und dem Abschaum der Gesellschaft
gegangen und zu denen, die einfach diesen Hunger nach echter Liebe und Beziehung zu Gott hatten. Und genau das tut Jesus immer noch. MESSIAH TRIBE, Veranstalter des "J-DAY", ist eine Gruppe von jungen Christen, die dies in ihrem Leben erfahren haben. Deshalb wollen wir Gott feiern, und zwar wirklich feiern. Es wird unter anderem eine Band spielen, ein Theaterstück wird gezeigt, na ja und um den Rest zu erfahren, solltet ihr selbst vorbeischauen. Ihr seid jedenfalls herzlich eingeladen. God bless!!!
Am 20. Februar um 19.00 Uhr in der Kleinen Bühne der Kulturwerkstatt
Musikalischer Frühschoppen im Kulturrevier:
"Zufall"
Viele Kulturen - Eine Musik
Vom mitreißenden Trinklied aus Frankreich bis hin zum rauhen Countrysong aus den USA - die Band "Zufall" entführt ihr Publikum auf eine Reise durch viele Kulturen. Die fünf Musiker aus dem Bergischen Land haben sich ganz den flotten Folk-Rhythmen verschrieben. Jeder beherrscht mehrere Instrumente und prägt mit wirbelnder Percussion, schnellen Bogen, flinken Tastenfingern, gezupften Saiten und rauhem Gesang die lebendige Virtuosität dieser Musik
Am 6. Februar um 11.00 Uhr im Kulturrevier Radbod
Der Hellweg rotiert auf Radbod
Es ist endlich soweit: Der Hellweg rotiert in diesem Jahrtausend zum erstenmal im Kulturrevier der ehemaligen Zeche Radbod in Hamm.
"Der Hellweg rotiert" ist eine Initiative von vier Kulturzentren - und zwar der Alte Schlachthof in Soest, die Lindenbrauerei in Unna, die Schuhfabrik in Ahlen und die Zeche Radbod in Hamm - mit dem Ziel, jungen Nachwuchsbands aus der Region Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen.
Die Konzertreihe ist diesmal in Gemischte Gefühle, Crossover & Alternative und Härtegrade aufgeteilt, wobei neben einer ortsansässigen Band als Headliner jeweils drei Bands aus den anderen Städten ihr aktuelles Programm vorstellen werden.
Den Auftakt bildet ein Rock- und Popkonzert unter dem Motto "Gemischte Gefühle" am Freitag, den 11. Februar 2000. Als Opener werden WHAK THE EWOK aus Ahlen zu sehen und zu hören sein. Mit ihrem vielschichtigen Musikstil, der an Bands wie R.E.M., Monstermagnet oder Therapy erinnert, wollen sie sowohl mit deutschen als auch mit englischen Songtexten das Publikum auf ihre Seite bringen. Weiter geht's mit solidem Hardrock mit Blues & Rock'n'Roll Elementen von BAD ENOUGH aus Soest. Neben Coversongs von Van Halen oder Gotthard sorgen ihre Eigenkompositionen für die nötige Partystimmung. Im
Gegensatz zu den Schwarz/Weißfeldern auf dem Spielbrett ist die Musik von CHESS aus Unna nicht eintönig, sondern vielfältig. Soul, Rock und Pop sind die Inspiration für ihren unverwechselbaren Stil, wobei moderne Sounds und Beats genauso ihren Platz finden wie klassische Klänge. Als Headliner dieses Abends wollen VIOLET aus Hamm mit ihrem New Romantic Folk vorrangig Emotionen vermitteln und das Publikum mit in die durch die Musik erzeugte Gefühlswelt einbeziehen. Einflüsse aus mittelalterlicher Musik, Wave, Gothic, Neo Folk und Alternative Pop versprechen ein abwechslungsreiches, leicht melancholisches Werk.
Dieses musikalische Erlebnis beginnt um 20 Uhr (Einlass ist 19 Uhr) und kostet nur Zweimarkfufzig pro Band (für die eiligen NichttaschenrechnerbesitzerInnen: 10,- DM) an der Abendkasse. Also, bis denn.......Cee-Jay
Am 11. Februar um 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) im Kulturrevier Radbod
Die Kulturwerkstatt im Februar:
Musik von "Uncle Frank" Zappa
The Enema Bandits
im HoppeGarden der Kulturwerkstatt
Die neue Veranstaltungssaison der Kulturwerkstatt in diesem Jahrhundert beginnt mit einem Konzert der Reihe "HAMMER-Spitze". Am Mittwoch, den 9. Februar 2000 wird die Hammer Band "The Enema Bandits" Musik von Frank Zappa spielen. Die Band macht sich die Freiheiten des Herrn Z. zunutze und interpretiert die Songs in "rockmusikalischer" Besetzung. In den Interpretationen der "Enema Bandits" wurden beispielsweise Bläserparts für Keyboard und E-Gitarre arrangiert, was die Songs wiederum in einem ganz neuen Licht erscheinen läßt. Man darf gespannt sein. Das Konzert beginnt um 21.00 Uhr, der Eintritt beträgt 9,- DM.
Ridder-Wentingmann-Bäckereibetriebe präsentieren
Kicking Up Dust
Frischer Blues ohne Schnörkel und Angeberei
Zum wiederholten Male tritt Siggi Ridder, der immer gutgelaunte und großzügige Musikliebhaber, als Sponsor auf und beschert uns am Samstag, den 19. Februar Blues vom Feinsten. "Kicking Up Dust" heißt die neue Band um Harper Ingo Grefer. Ingo wird dann erneut den Beweis erbringen, daß er nicht nur der beste Harpspieler der Gegend, sondern auch ein hervorragender Sänger ist.
Mitte 1999 formierte sich diese Band aus Hamm neu. Für die solide eingegroovte Rhythmusabteilung sorgen Dominik Wiegand (Schlagzeug), Mo Brandt (Bass) und das Hammer "Blues - Unikum" Jürgen Mevis (Gitarre), die schon seit einigen Jahren in mehreren anderen Bestetzungen gemeinsame Erfahrungen sammeln konnten, so daß es am nötigen "Kick" nicht fehlt. Ergänzt wurde die Band gegen Ende des ausgehenden Jahrtausends durch Bertram Becher, der mit Klavier, Hammond-Orgel und viel Bluesfeeling in die Tasten greift. Ingo Grefer ist der Frontmann der "Kicking Up Dust". Sein präzises und kreatives Mundharmonika-spiel, sowie seine gesangliche Bühnenpräsenz machen Auftritte der Band auch für Blues-Neulinge zu einem Erlebnis. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr, der Eintritt kostet 8,- DM.
VORMERKEN!
The Empty Bottle Bluesband - Die Brackelbande - Das Philipp Holdsmann Orchester
am Samstag, den 4. März im Hoppe Garden!!!
ACHTUNG! - Einziges Konzert in Deutschland: 18. März ! Karten für Albert Lee & Hogans´s Heroes in den Vvk.-Stellen ab sofort erhältlich!