| Blasinstrumente:
- Die Sackpfeife - Teil 2 Eine alte Legende aus Strakonice, gefunden von Rainer Janssen Der Riesendudelsack Man erzählt, dass der Großprior von Strakonitz, Jan von Rozmberk, sich bei einem Festmahl etwas einfallen ließ. Er ließ sich geschickte Handwerker kommen, und wenn sie erschienen, befahl er ihnen, so einen Dudelsack zu bilden, den noch niemand sah. So gingen die Schmiede, Gerber, Tischler und Schuster sofort ans Werk. Es entstand ein Musikinstrument in Riesengröße, das man mit einem Fuhrwerk mit Vorspann ziehen musste. Als das Instrument auf den Hof von Strakonitzer Burg gezogen wurde, liefen die Leute von der ganzen Umgebung zusammen. Nachdem das Gebläse mit Luft gefüllt wurde, ertönte so ein starker Ton, dass die Schanzen dröhnten und die Fenstergläser fielen. Diejenigen, die in der Nähe standen, stürzten zu Boden, und die Hennen in der ganzen Stadt fingen zu schreien an. So erkannte der Großprior, dass es besser ist, einige Gedanken unter der Mütze zu lassen, oder dass allzuviel ungesund ist. Wo der Riesendudelsack sein Ende nahm, weiß man nicht, aber die geschickten Dudelsackpfeifer um Oktava herum bringen die kleinen Dudelsäcke bis heute zum Singen. |
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