Wolfgang Hoffmann -Expressionismus II -
Große Kunstausstellung in der Ritterpassage
Unter dem Motto "Mensch und Natur aus der Sicht der Klassischen Modernen Malerei" präsentiert der Hammer Künstler Wolfgang Hoffmann in der Ritterpassage seine Bilder. 30 großflächigen Arbeiten auf Leinwand zeigen Bildnisse, Akte und Stilleben in verschiedenen Maltechniken.
Wolfgang Hoffmann wurde 1943 in Beuthen/ Oberschlesien geboren und kam mit seinen Eltern als Zweijähriger nach Nordrhein-West-falen. Er besuchte das Kardinal-von-Galen-Gymnasium in Münster und das Gymnasium Hammonense in Hamm, machte eine Ausbildung als Werbehersteller und ging anschließend zur Bundeswehr. Als Oberleutnant beendete er dort seine Laufbahn und widmete sich anschließend dem Studium der Sozialpsychologoie und Sozialethik in Dortmund im Fachbereich Sozialarbeit.
Seine künstlerische Laufbahn wurde besonders durch seinen Vater geprägt, einem Künstler der Klassischen und Modernen Malerei, der ihn von Kindheit an in seiner künstlerischen Entwicklung begleitete. Während der Gymnasialzeit im Hammonense unterrichtete ihn drei Jahre privat der Künstler, Theologe und Pädagoge Dr. Pohle.
Wir hatten neulich im Eiscafè Franco die Gelegenheit, uns mit Wolfgang Hoffmann über seine Ausstellung zu unterhalten.
Willi: Wie bist Du zum Expressionismus gekommen?
W.H.: Als Erstes habe ich meine Bilder immer zeichnerisch durchdacht. D. h. die Grundlage meiner Bilder ist zunächst eine Zeichnung, erst dann kommen die Farben. Das Spiel der Formen und Farben vermittelt die momentane Atmosphäre des Bildinhaltes. Das Bild fängt sozusagen an zu leben.
Willi: Hast Du ein Lieblingsmotiv?
W.H.: Ich male eigentlich alles gerne, was mich gerade bewegt. Die Ausdrucksmalerei ist nämlich die Kommunikation zwischen Künstler und Betrachter. Ein Bild sollte dem Betrachter nicht erklärt werden müssen, weder vom Künstler selbst, noch von irgendwelchen "Erklärern". Deswegen bin ich eigentlich kein Freund von Bildtiteln.
Willi: Kann man diese Art der Malerei erlernen?
W.H.: Der Expressionismus ist meiner Meinung nach nicht in diesem Sinne erlernbar. Die Disposition liegt im Naturell des Künstlers, häufiges künstlerisches Handwerk sind dazu unbedingt notwendig.
Willi: Schönen Dank, den nächsten Kaffee zahle ich.
Die Ausstellung in der Ritterpassage wird am Samstag, den 19.05.2001 um 11.00 Uhr eröffnet