"Grüsse aus dem Freiluftatelier"
neue Arbeiten von Eckart Wendler
Der 1938 in Dortmund geborene Eckart Wendler verbrachte seine Kindheit in Dortmund, Pommern und Schleswig Holstein. 1948 siedelten seine Familie und er nach Bottrop, wo im Alter von 12 Jahren bei ihm das Bedürfnis zu malen und zu zeichnen immer stärker wurde. Viele Anregungen für das Zeichnen und Aquarellieren erhielt er von seinem Onkel, einem Professor für Kunst- und Kunstdidaktik an der Pädagogischen Hochschule in Dortmund. Bei dem Kirchenmaler und Restaurator Josef van Heekern absolvierte sein Praktikum.
1956 begann Eckart Wendler mit dem Studium der Malerei zunächst als Schüler von Gustav Deppe an der Werkkunstschule in Dortmund, später in Saarbrücken bei Prof. Dr. Boris Kleint, ein Schüler Ittens und Freund Kandinskys. 1961 begann Wendler an der PH Dortmund ein Lehrerstudium mit dem Schwerpunkt, Grundwissenschaften und Kunstdidaktik. Von 1969 - 76 war er Fachleiter für Kunsterziehung am Bezirksseminar für die Grund- und Hauptschule in Hamm, dann Kunsterzieher am Gymnasium Hammonense.
Nach vielen Kontakten zu Israel (erster Aufenthalt dort 1963) besteht nun seit 1983 eine enge Zusammenarbeit mit der Nora-Art -Gallery in Jerusalem. 1989 drehte das israelischen Fernsehen einen Film über Kunst und Leben des Eckart Wendler.
Die Werke, die bei dieser Ausstellung in Hamm gezeigt werden sind zu 90 % aktuelle Arbeiten aus den Jahren 1999-2001. Es handelt sich um Öl- und Acrylbilder in verschiedenen Formaten - von Miniatur bis zur Größe 80 x 100 cm. Ein paar Arbeiten in sog. Misch-technik sind ebenfalls dabei. Entstanden sind die meisten Werke in der Schweiz, wo Eckart Wendler mit kurzen Unterbrechungen für Monate lebte. Wegen seines kleinen Ateliers dort - "Das war so winzig, dass ich dort nur kleine Formate malen konnte", erzählt der Künstler - mussten die größeren Arbeiten im Freien gemalt werden, daher der bezeichnende Titel der Ausstellung "Grüsse aus dem Freiluftatelier".
Die Ausstellung wird am Samstag, den 8. September um 17.30 Uhr in der Galerie des Hammer Künstlerbundes im Glaselefanten des Maximilianparks eröffnet.
Die Ausstellung dauert bis zum 14. November. Öffnungszeiten: Samstags von 14.00 bis 18.00 Uhr - Sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr
Die Begrüßung erfolgt durch die 1. Vorsitzende des Hammer Künstlerbundes Heide Drever, bevor der Künstler selbst ein paar Worte spricht. Für die musikalische Umrahmung sorgt Freya Deiting an der Violine.