Rückblick
Nachwuchswettbewerb zum 9ten
Die unglaubliche Zahl von sechs Bands traf in diesem Jahr beim neunten
NWW im JuZe Süd auf 400 begeisterte Besucher dieser alteingesessenen
Festivität in der Hammer (Nachwuchs-) Mu-sikszene...
Und es fing am Freitag ja auch schon gut an! Stork eröffnete den
Abend mit einer Mischung aus Punk, Grunge und Rock, einzig der Gesang
von C. "Ragazzo" (= Männlein ;-) G. könnte etwas druckvoller
sein! Mit hoffnungsvollen 19 Jahren hat er aber seinen Höhepunkt
ja auch noch vor sich. Den dritten Platz hatten sich die Fünf zum
Schluss auch redlich erspielt! Saybuteleth hat-ten das Vergnügen
das Publikum als zweite Band dieses Abends zu begeistern. Am besten trifft
es wohl die Beschreibung eines sehr begabten Musikers, der hier nicht
genannt werden möchte: "Hätte ein bisschen mehr Comedy
vertragen können, so was wie ein Röckchen für den Sänger
und ein Paar erotische Tanzeinlagen" (auch, wenn das meine persöhnliche
Vorstellungskraft übersteigt). Nun denn, hier stand wohl auch der
Fun-Faktor im Vordergrund und den hatte diese Combo ohne Frage (fast schon
olympisch in ihrer Einstellung). Und erst dieser Drumcomputer, so hatten
sie sich den vierten Platz auch verdient. Fragt sich nur: "Welcher
Gentechniker hat dieses wahnsinnige Experiment kreiert"? Mut ist
das Wort, das mir im Zusammenhang mit der letzten Band des ersten Abends,
sofort in den Kopf schießt! Die Happy Devils, eine wahre Nachwuchsband.
Solange man die Texte noch vom Blatt ließt und der Mann am Drumset
der einzige ist, der sein Instrument beherrscht, zeugt es schon von einer
gehörigen Portion Mut sich vor das Publikum zu stellen. Halt holprig
im Ganzen, aber mein tiefster Respekt für diese junge Formation und
Mut ist immerhin der erste Schritt zum Erfolg ( alles besser als Castingschei..)!
Fazit, übt weiter und es wird noch was aus Euch.
Den zweiten Abend eröffnete die Band "Burned Bridges" um
den Ex-Frontmann von Jill, ein wenig gemächlich, aber schön.
Alternative Rock war angesagt, es fehlte aber ein wenig Würze...
Verdient haben sie den dritten Platz auf jeden Fall! Als zweite Band spielten
Psychedelic Urchin auf und gewannen mit ihrer Funk-Rock-Muke nicht nur
die Jury für sich... Die Band traf auf breite Begeisterung bei den
Anwesenden und soll Gerüchten zufolge an die Red Hot Chilli Peppers
erinnert haben. Dafür, dass die Vier erst gut drei Monate "musizieren"
überzeugten sie durch ihr grandioses Zusammenspiel. Der Sänger
Arthur
Pryskala hat zwar noch kurz vor dem Auftritt, aufgrund einer Seuche (nicht
was ihr schon wieder denkt), eine Zwiesprache mit dem alten Porzellangott
gehalten, konn-te aber dennoch mit sei-nem Gesang die Leute mitreißen
und Psychodelic Urchin wurde somit zurecht mit dem ersten Platz zur besten
Band dieses NWW gekürt.
Nicht zu vergessen sei hierbei, dass zwei äußerst talentierte
Frauen an Ihren Instrumenten über-zeugten... Jule Gottschlich an
der Gitarre und Claudia Weise am Bass! Falls der Drummer sich jetzt übergangen
fühlt... nö! Christoph Schnetker war der Mann am Drumset und
gab dem gan-zen Kraft. No Desire war die letzte Band des Wettbewerbs und
belegte letztendlich durch ihren rhythmusstarken Rock den zweiten Platz...
Preise gab es auch noch... 500, 300, 100 DM für die ersten drei Plätze
und eigentlich ging hier keiner leer aus, von Kinogutscheinen bis zu `nem
Kasten Bier reichten die Dotierungen der anderen Mit-streiter dieses Wettbewerbs.
Am Rande sei noch erwähnt, dass der Metal Punk und Indi Abend am
9.11. sich auch wieder regen Interes-ses bei den ansonsten wenig beglückten
Liebhabern dieser Musikrichtung in Hamm erfreuen durfte! Vergesst nicht
das Weihnachtskonzert mit der Pein, den Verseuchten und dem Tinnitus,
den wir danach wohl hoffentlich nicht haben am 21.12.! Also rockt dem
Tannebaum, bis denn A.M.D.
Jubiläum in derBezirksbücherei Bockum-Hövel
Festakt mit vielen Gästen
Das Katzentatzentanzspiel der Klasse 1b der Talschule, diverse Grußworte
und Glückwünsche und die Liedbeiträge des ZwAR-Chores begeisterten
die vielen Gäste die am 12. November zum Jubiläum in das Haus
der Begegnung gekommen waren.
Fünf Jahre ist es jetzt her, dass die Bezirksbücherei Bockum-Hövel
von vorher 160 qm auf 400 qm Nutzfläche erweitert wurde. Das wurde
möglich durch den Umzug einiger Abteilungen des Sozialamtes in Räume
des neuen Sparkassengebäudes. Es folgte eine durchgreifende Bestands-revision.
Veraltete Titel wurden aussortiert, gleichzeitig wurde die Buchaufstellung
radikal geän-dert und als erste Bücherei in Hamm, stellte man
die Bücher nach benutzerfreundlichen soge-nannten Interessenkreisen
auf. Außerdem wurde das Angebot um Popmusik-CD's erweitert. Der
Lohn für die Mühen: Innerhalb der nächsten Monate stiegen
die Ausleihzahlen auf über 40 %. Inzwischen hat sich die Bezirksbücherei
Bockum-Hövel zur besucherstärksten Zweigstelle des Hammer Büchereisystems
entwickelt (über 30.000 Besucher im Jahr). Maßgeblich dazu
beigetragen hat auch das Café Lese, das von der ZwAR Bockum-Hövel
unter der Regie von Frau Baran betrieben wird. Weil es hier so leckeren
Kuchen gibt, schaut sogar schon mal hin und wieder die benachbarte Polizei
gerne herein. In der "Kleinen Galerie" haben viele Bockum-Hövler
und Hammer Künstler sowie Hobby-Künstler ausgestellt.
Wir wünschen Vera Wenthaus, der Leiterin der Bezirksbücherei
und ihrem Team für die Zukunft alles Gute.
Dunkel goes pink
Ausstellungseröffnung war ein Erfolg
Da war er wieder, der verlorene Sohn und wer geglaubt und gewünscht
hatte, Dunkel wür-de sich in der Toskana hauptsächlich der Schaf-zucht
und dem Schälen der Korkeiche widmen, hatte sich gründlich getäuscht.
Er hat nämlich die Zeit in der Toskana dazu genutzt, neues auszupro-bieren,
seine Malerei weiter zu entwickeln. Und was er gemacht hat, das hat er
auch mitge-bracht: Landschaftsbilder in kräftigem Blau oder Rot,
mit den für ihn typischen Farbverläufen, Aquarelle toskanischer
Landschaften und Stadtansichten. Die ca. 30 neuen Werke können sich
sehen lassen. In der Eröffnungsrede versprach Kulturdezernent Faulenbach
sich für Thorsten Dunkel bei seinen Kollegen in ganz Deutschland
einzusetzen. Das brachte natürlich einige ande-re Künstler im
Nachhinein auf die Barrikaden. Auf die Frage, woran es denn läge,
dass einige seiner Kollegen sich so aufregen würden sagte uns Herr
Dunkel: "Das verstehe ich auch nicht, darauf braucht doch keiner
neidisch zu sein. Gerade Frau Oberhofer habe ich eher für seelen-verwandt
gehalten. Ich wünsche ihr auf jeden Fall alles Gute und toi, toi,
toi für die Zukunft. Ihr Hut war übrigens sehr chic."
Im Januar plant Dunkel mit BMW Rumphorst eine tolle Aktion. Ein neuer
Mini soll von ihm farb-lich gestaltet werden. Wir sind gespannt. rb
"Kleine Komödie Hamm"
Das Beste von Loriot
Adler-Truppe begeisterte das Publikum
Schon seit über dreißig Jahren bin ich ein Fan von Loriot,
Deutschlands größtem und feinstem Humoristen, wie ich meine.
Und wer seine Fernsehsketche oder seine Filme kennt, weiß auch,
dass er eine Garde hochkarätiger Schauspieler an seiner Seite hatte,
allen voran Evelyn Ha-mann und Heinz Meier. Es ist also nicht leicht,
sich in die Fußstapfen dieser Vorbilder zu bege-ben und die Szenen
des Großmeisters des feinen Humors nachzuspielen, denn jede unnötige
Überzeichnung oder Übertreibung können nur schaden. Hans
und Doris Adler sind mit ihrer Schauspielertruppe dieses Wagnis eingegangen
und haben allein in dieser Saison über zehn-tausend Zuschauer be-geistert.
Schon vor Jahren haben sie das erste Mal die herrlichen Sketche Loriot´s
auf die Bühne gebracht und wegen der riesigen Nachfrage haben sich
die Ad-lers entschlossen, nach einer mehrjährigen Pause eine weitere
Saison zu starten. Ich hatte zwar schon im HoppeGarden zweimal das Vergnügen,
Hans und Doris Adler mit ihren "Szenen einer Ehe" zu erleben,
aber die gesamte Truppe habe ich das erste Mal vor zwei Wochen in der
Werkstatthalle des Maxi-Parkes gesehen und war begeistert. Die Vorstellung
begann mit dem Sketch, in dem der Bratfett-Preisaus-schreibengewinner
im Schritt auf dem Klappstuhl fest-klemmte. "O Mone Lasa Fett Fett
Brat Brat" waren die Silben, die er in die richtige Reihenfolge setzen
musste, um diesen Konzertbesuch zu gewinnen. (Oder so ähnlich). Als
er schließlich seiner Stuhlnachbarin, hervorragend gespielt von
Doris Adler, sein Fruchtbonbon auf das Dekol-te hustete, und die mit unbewegtem
Gesicht sagte: "Nehmen sie das sofort da weg", lachten sich
die Zuschauer das erste Mal schlapp.
Es folgten einige Sketche aus "Szenen einer Ehe", zum Beispiel
"Wie findest Du mein Kleid?", "Ich will einfach nur hier
sitzen", oder "Das Ei ist hart", längst ein geflügeltes
Wort in einer jeden Ehe. Ich vernahm auch immer wieder verhaltene Stimmen
aus dem benachbarten Publikum, wie "Genau wie bei uns . . .".
Dann wurde in der Jodelschule der Erzherzog-Johann-Jodler geprobt, der
Frau Hoppenstedt zu etwas Eigenem verhelfen sollte und die Weinprobe (Original
verzapft und verkorkst), zu der sich dann schließlich noch der Staubsaugervertreter,
im Original gespielt von Rudolf Kowalski, und der Herr von der Versicherung
gesellten, ließ das Herz eines jeden Weinfreundes höher schla-gen.
"Ein Klavier, ein Klavier" (Das, von Berta Panislowski) überraschte
die Familie und die beiden Möbelschlepper taten mir richtig leid,
während der Gast, der im Feinschmeckerlokal nur etwas essen wollte,
dem aber stets in´s "Essen gequatscht" wurde, am Schluss
dann doch noch seine Speisen zu sich nehmen konnte.
Nach dem Sketch "Im Bad", der von Loriot als Zeichen-trickfilm
in Szene gesetzt, der hier aber von den beiden Akteuren brilliant und
beeindruckend nackt dargestellt wurde, gab es eine 15minütige Pause,
nach der es "An der Theaterkasse" weiterging. Die Politesse,
die sich durch ihr hilfloses Gestammel immer mehr in die Klappsmühle
brabbelte, beeindruckte mich ganz besonders und der Sketch mit dem "Kosakenzipfel"
ist sowieso schon Kult.
Zweieinhalb Stunden dauerte die Vorstellung dieses begnadeten Ensembles,
keine
Sekunde war langweilig, das meinte auch das Publikum und forderte lautstark
eine Zugabe. Als Bonbon (Fruchtbonbon) gab es dann noch einen weiteren
Klassiker, den Loriot ebenfalls als Zeichentrickfilm schuf: "Auf
der Rennbahn", ein Sketch, mit dem der große Komiker Wilhelm
Bendow vor ´zig Jahren schon das Publikum zum Lachen brachte. "
. . . ja wo laufen sie denn?" (Hh)
"Hamm´s beste Band"
KAPELLE PETRA
Felsenmusiker siegten beim WA-Wettbewerb
Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Westfälische Anzeiger den
Wettbewerb um den Titel "Hamm´s beste Band". Und dass
diese gute Idee vom Publikum voll angenommen wurde, erwies sich erneut
am 10. November in den Hammer Zentralhallen, denn weit über 1000
Zu-schauer waren gekommen, um dem Spektakel beizuwohnen.
Acht Bands waren von der Auswahlkommission des "WA" nominiert
worden, um den Titel, den von dem Hammer Künstler Jockel Reisner
geschaffenen Wanderpreis in Gestalt eines sitzenden Gitarristen und die
Geldpreise zu ergattern. Zudem stiftete die Kulturwerkstatt für die
Siegerband noch ein Konzert im HoppeGarden und für die Musiker, die
leer ausgehen sollten, ein Ticket, das für ein Jahr freien Eintritt
für alle Konzerte gewährt, die von der Kulturwerkstatt veranstaltet
wer-den.
Wegen des WM-Qualifikationsspieles, welches im VIP-Bereich von den Beteiligten
verfolgt wer-den konnte, begann die Veranstaltung eine halbe Stunde später
um 19.30 Uhr mit ROCKAGE, der Band des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums,
sicherlich die größte Gruppe an diesem Abend. Die ca. fünfzehn
jungen Musiker um Lehrer Wolfgang Sperling boten eine bunte und unterhalt-same
Show, musikalisch durchaus professionell, was bei Bands mit so vielen
Musikern nicht immer so einfach ist...! Als nächste Formation waren
dann auf der zweiten Bühne die RABINIAK SISTERS MCS an der Reihe.
Ich will hier nix gegen die Musik-richtung der drei jungen Damen sa-gen,
die mit ihrem Vater, der Gitarre spielte, auf der Bühne standen.
Die nämlich ist Ge-schmacksache. Was aber eine "Band",
die die Musik vom Band laufen lässt, auf so einem Festi-val zu suchen
hat, ist mir schleierhaft. Das Publikum sah das ebenso und verließ
zum großen Teil den Saal. Diejenigen, die blieben, pfiffen und buhten.
Nicht gerade die feine Art, aber immer noch besser als Zurufe wie "ausziiieehn".
QUE PASA? als dritte Band brachten schließlich sauberen, durchsichtigen
und rockigen Punk, oder punkigen Rock. Was auch immer, sie erspielten
sich durch ihre Musik und Performance den dritten Platz.
Gegen 21.00 Uhr bewiesen schließlich JAVELIN, dass die betagte Band
noch immer zu einer der besten Heavy-Metal-Act´s der Region zählt
und auch in Hamm auf eine große Fan-Schar zählen kann. Zu einem
Preis hat´s trotzdem nicht gereicht, schade.
Und dann kam PETRA, neuerdings hat die drei- bis vieköpfige Band
den Namen auf KAPELLE PETRA erweitert, sicher, um darauf hinzuweisen,
dass es sich bei dieser Gruppe nicht um ein Schlagerschätzchen handelt,
eine kluge Entscheidung. Abgesehen von guter Rockmusik mit originellen
Texten sind Parallelen zwischen Helge Schneider und Herbert Knebel nicht
zu über-sehen. Da die Band auf dem Festival den ersten Platz belegte
und daher im HoppeGarden auf-tritt, will der Verfasser an dieser Stelle
nicht sein Pulver verschießen und verweist auf den Be-richt auf
der nächsten Seite.
CHIKARA schloss sich an und unterhielt die Zuschauer mit einer sehr guten
Bühnenshow und mit exzellenter Punk-Rockmusik, während CRAP
ebenfalls die Punk-Abteilung bediente und ihre Fans auf ihrer Seite hatte.
Den Abschluss des Wettbewerbes bildeten die Vorjahressieger SPOP. Die
Musiker um Patrick Pelzer sind natürlich keinen Deut schlechter geworden
als im letzten Jahr, daher belegten sie diesmal den zweiten Platz, wenn´s
schon für den ersten nicht ganz gereicht hat.
Ich jedenfalls finde die Entscheidung der Jury, Sabine Rosenkranz (Kulturwerkstatt),
Till Hohe-neder (Till), Jens Heusener (Lippe Welle) und Olli Frerichmann
(JabbAmusik) in Ordnung. Wir freuen uns auf den nächsten Bandwettbewerb.
(Hh.)
Hamm´s beste Band - über 200 Zuschauer im HoppeGarden
Sie waren die Sieger des Bandwettbewerbes des Westfälischen Anzeigers
und somit "Hamm´s beste Band". Die Rede ist natürlich
von PETRA, das heißt, von der KAPELLE PETRA, denn so nennen sich
die Hammer Musiker inzwischen. Und sie waren auch die Sieger im HoppeGarden
der Kulturwerkstatt am 17. November, denn die Drei hatten die über
zweihundert Zuschauer voll auf ihrer Seite. Als die Kapelle gegen 21.40
Uhr mit ihrer Show begann, war das Publikum schon gut drauf, denn es wusste,
was zu erwarten war; gute Musik, witzige Texte, eine gehörige Porti-on
Humor und eine professionell dargebotene Show. Das Instrumentarium der
Band war klas-sisch spartanisch, Gitarre, Bass, Drums, Bontempi-Heimorgel
und Schütteldose. Das Outfit der Jungs war kaum zu unterbieten, Schlabberhosen,
Hosenträger, Strickjacken, Designerbrillen und Haarersatz vom Feinsten.
Um es auf den Punkt zu bringen, die sahen echt Scheiße aus. Zu Beginn
des Auftrittes lief auf einer Leinwand auf der Bühne zunächst
ein Filmchen aus der Serie "Als die Bilder laufen lernten".
Untermalt mit der typischen Filmmusik der zwanziger Jahre konnte man erleben,
was drei total beknackte Herren mit einer bürgerlichen Schrankwand
alles anstel-len können. In so manchem Wohnzimmer steht so ein Ungetüm,
nur wird kaum ein Durch-schnittsmitbürger auf die Idee kommen, sich
in das für ein TV-Heimgerät vorgesehene Fach zu setzen.
Auch die Musik der "Besten Hammer Band" kann man nicht unter
der Kathegorie "Normal" ein-stufen, obwohl man bei all dem "Schwachsinn",
der auf der Bühne abläuft das musikalische Können der drei
Musiker nicht unterbewerten darf. Handfeste Rockmusik, gepaart mit witzigen,
aber auch nachdenkenswerten Texten deuten darauf hin, dass die KAPELLE
PETRA sich selbst zwar nicht so, ihre Kunst aber durchaus ernst nimmt.
Aus dem Feld der Jugendzentumsbands sind "Ficken" Schmidt, Richatt
Siepmann und der "Oppa" Scholz längst ausgebüchst,
was sie späte-stens im HoppeGarden unter Beweis gestellt haben. Auch,
wenn die "Gazelle" sich diesmal nicht im Liegestuhl auf der
Bühne die Scheinwerfer auf den Bauch scheinen ließ, sondern
sein Dasein auf dem Krankenlager fristen musste, lieferte die KAPELLE
PETRA einen beeindruckenden Auftritt ab, der hoffen lässt, dass sie
in Zukunft auch über die Grenzen unserer Stadt ihren Weg machen wird.
Es ist ihr zu wünschen. Zunächst aber ist sie erst mal "Hamm´s
beste Band"! (Hh.)
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