Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,
Der Euro ist da und zunächst war es ein ganz neues, schönes
Gefühl beim Shoppen. Das Gefühl, dass alles viel billiger ist.
Nach den ersten Tagen - die Starter-Kits waren längst schon ausgegeben
- merkte man allerdings, dass man nun für sein Geld viel weniger
Waren in seinem Einkaufskorb hatte als früher. Ganz tief getroffen
hat es besonders auch unsere trinkfreudigen Mitbürger. Der Durst
ist noch teurer geworden, das ist bitter. Willi rät: Lasst
Euch nicht aufs Kreuz legen, stimmt mit den Beinen ab, kauft da, wo es
am günstigsten ist! Denn leider gibt es auch schwarze Schafe, die
die Währungsumstellung dazu missbraucht haben, erst einmal ihre eigenen
Schäfchen ins Trockene zu bringen, getreu nach dem aus der Politik
bekannten Motto: Hauptsache mir geht's gut!
Noch eins! Die Narren sind wieder unterwegs! (Siehe auch unser Titelbild)
Darauf sollte man verstärkt achten, wenn man durch die Stadt brettert.
Ab- und zu mal runter vom Gas und mal ehrlich, wer möchte schon jemanden
mit Pappnase auf der Kühlerhaube sitzen haben?
Ihr Herausgeber
Reinhard Bialas
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